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Literatur. Ebstein, Kork.7 und Stadthygiene. Stuttgart, Ferdinand
Enke, 1902. — Scholtz. Zur Gesundheitspflege auf dem platten
Lande. Deutsche tß füo öffentliche Schunkeltepftto-Bd.
XXVII, S. 313. Braunschweig 1895. (Hier findet sich auch eine
Reihe von Literaturangaben.) — Ritter und N#vermann:.
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emachten ebegnngen In derselben Zeitschrift, W xXXXIV. z
gesundheitlicher Be 28 und die Sanierung des Lande#. #eisrat
mit Diskussion.) mnderabdruck aus verselhen Zeitschrift. Bd. XXXV,
Braunschweig, Vieweg u. Sohn, 19089. — Ritter, Hygienische SS
ande
* Xl. 1907, Heft a — Aus der sozialen ihen der —
Kreisverwaltungen, S. 232 ff. Berlin, Deutsche Landbuchhandlung, 1907.
— Zeitschriften. Deutsche Vierteljahrsschrift für öffentliche Gesundheitspflege.
— Blätter für Volksgesundheitspflege, Organ des Deutschen
Vereins für Volkshygienc.
Kinderbewahranstalten.
Eine Quelle von vielerlei Uebel ist der Umstand, daß die
Eltern aus dem Arbeiterstande, während sie sern von ihrer Wohnung
in Arbeit sind, ihre kleinen Kinder gänzlich unbcaussichtigt
zurücklassen müffen. Die größeren Kinder sind cutweder in der
Schule oder selbst auf Arbeit, die kleiueren zu Hause eingeschlossen,
oder sie treiben sich draußen herum. Der vielsach übliche Gebrauch,
sie unter der Aussicht der Großeltern zu lassen, vermag den Uebeln
nur wenig abzuhelfen, da die Kinder sich meist der Aufsicht alter
schwacher Leute zu entziehen versuchen. Körperliche und sittliche
Gesahren und Schäden aller Art erwachsen aus dem viele Stunden
andauernden Alleingelassensein für die Kinder felbst, daneben aber
ift eine Reihe schwererer Unglücksfälle für ganze Ortschaften, besonders
Brandstiftungen, nur allein auf die unnützen Spielereien
unbeaufsichtigt gelassener Kinder zurückzuführen. (Siehe die
unten angeführte Kaßnersche Schrift und die ftatistischen Mitteilungen
in der „Zeitung für Feuerlöschwesen.) Die Regierungen
haben in verschiedenen Gegenden, z. B. in der Oberpfalz, in
Heffen, in einzelnen Provinzen Preußens, scharse Verordnungen
gegen das Alleinlassen kleiner Kinder erlassen. Da aber die
Eltern, befonders im Sommer, den ganzen Tag auf dem Felde
beschäftigt sind, fo kann eine Befferung nur durch entsprechende
Wohlfahrtseinrichtungen herbeigeführt werden.
Mittel und Wege. Schon in den frühesten Anregungen
zu einer ländlichen Wohlfahrtspflege finden wir den Hinweis auf
Kinderbewahranstalten, Kleinkinderschulen, Kinder gärten u. dergl.
Den Grund dieser Anstalten legte noch vor 1780 der durch seine