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sicht gestellten Ankunft des
herʒo
gelangen. Ich w
Uummer 152
— Der K### hat den Kindern des verstorbenen
Thronfelgers eine jährliche Apanage gewährt.
Diese soll so bich angesetzt werden, dah die
Kinder jene fürstiiche Lebenshaltung führen können,
die ihnen gewährt worden wäre, wenn ihr
Later später auf den Thron gekommen wäre.
In der langen Audienz des neuen Thronfolbeim
Kaiser wurden die Verhällnisse der
verwaisten Kinder eingehend besorochen und auch
Erzherzog Karl Franz Joseph hat sich entschlossen,
dereinst den Kindern die vom Kaiser
ausgesetzte Apanage zu gewähren.
Das Auebleiben Kaiser Wilhelms.
Die Nachricht, daß der Deutsche Kaiser nicht
zu dem Leichenbegängnis eintressen wird, hat in
Wien schmerzliche Ueberraschung hervorgetrufen.
Mehrere Blätler sprechen die Ansicht
ous, daß die Reise des Kaisers aus Sicherheiksrüddsichten
unterblieben sei. Die Reiczpost aber
sast: „Man lann nicht anders annehmen, ale
dab in der Absage des Deutschen Kaisers der
Protest dagegen zum Ausdruck kommt, daß das
Arvanyente allzu lleinherziger Oofbeamter eine
Reihe fremder Fürstlichleiten, die schon angesast
waren, von den Trauerfeierlichleiten fernbieit
und auch sonst eine der Vedentung dieser
Trauerjeier entsprechende Würde vermissen lasse.
Die schuldtragenden Hoschargen hönnen sich sagen,
daß sie dem Kaiserhause und dem Reihh
teinen schlimmeren Dienst erweisen konnten.“ Die
Korresp. Wilhelm meldet: „Die von einem M1-5
genblatt zur Erklärung des Fernbleibens des
Deutschen Kaisers gebrachte Notiz, daß der Po
lizeipräsident erllärt haben soll, er lönne nicht
für die Ruhe in Wien garantieren, entspricht
selbstrerständlich nicht den Tatsachen. Richtig
ist vielmehr, daß für die Aufrechterhaltung der
bifentüichen Ordnung und Sicherheit aus Anlaß,
der Trauerseierlichleiten und der in Aus-Deutschen
Kaisers
von der Polizeidireklion alle Vorlehrungen im
weitesten Matze getroffen waren und kein Gruno
zu Besorgnissen vorgelegen hat.“
Trauergottesdienste in München
und Berlin.
JTür den Erzherzog-Thronfolger Franz Fer-Dinand
von Oesterreich und die Herzogin r*- -
henburg fand am Freitagvormitlag in der Ludwigskirche
eine Trauerfeier statt. Der König
und die Königin maren in der Frühe mit ihren
Töchtern von Leutsteiten eingetroffen, um an
dem Gottesdienste teilzunehmen. Ferner nahmen
teil die hier anwesenden Prinzen und Prinbessinnen
des löniglichen Hauses, die Staalsminisier,
der päpstliche Nuntius u. der Kardinal-Erzbischof,
Vertreter der Stadt u. des diplomatischen
Korps, die Oberrsten und Obersthoschargen,
Herren und Damen der Aristakratie soviie
Abordnungen der Regimenter, deren Jahaber
der Ersherzog war.
In Berlin sand in der latholischen St.-Hedwigskirche
eine Ttanerfeier. stalt. Lange vor
der für den Beginn der Feier fettgesetzten Zeit
war der öfterreichisch ungarische Votschafter mit
Cem -Wahlin und sämulichen Herren der Botschaft
erschienen, um die zahlreicken Teilnehmer zu
empfangen. Der Kaiset nahm wegen sziner Ertältung
an der Trauerieier nicht teil. Als Vertreter
erschien Prinz ci et Frieorich in Begleilung
seines Bruders, Prinzen Oslkar. als
Vertreterin der t0 eeid Prinzenn Leopold von
Preuen. In der großen Trauerversammlung
bewmerie man u. a. den Reichekanzier, die Staalsselretäre,
die prenß. ##i ssie- dos diplomatische
Korps usw.
Trauerfciern.
In Kiel hatten am Freitag aus Anlaßz der
Trauerieier sänitliche im Hafen liegende Kiensschifie,
Jachten une sonnige Fahreuge hail
gesinggi. ebenso # wiedene offentlich: *s
de. Gegen 4 Uhr jenere die gesamte-Rriegssloile
einen Trauersalut von 21 Schuß für den Er:-Franz
Ferdinand.
In London sand in der laiholischen Westminstc:
Kathedrale ein Requiem für den Erzer:
und dessen Gemahlin statt. Der König war durch
den Prinzen Arthur von Connaught und die
Königin durch den Lord Howe vertreten. Daz
Personal der deutschen Botschaft war in Uniforn
anwesend.
Auch in Belgrad fand in der katholischen
Kirche ein seierlicher Tranergoltesdienst statt,
an dem der Kronprinz, der Ministerpräsident, die
Minister, der österreichische Geschäftsträger, das
diplomatische Korps, die Generalität. Verkreler
der Zivil= und Militärbehörden, die Beamten
der österreichischen Gesandtschaft und die
öslerreichische Kolonie teilnahmen. Nach der Beerdigung
drückte der Kronprinz den Trauergästen
und dem österreichischen Geschäflsträger seine
Teimahme aus.
(Aus den Geständnissen der Attentäter.
vnrn
5% ber Vernehmung 2c# Moꝛ dgesellen wird
immer mehr belannt, was beweist, daß die Fä-Den
der Verschwörung gegen den Thronfole ger
sehr weit und fest geicn waren und daß das
Attientat mit großer Ueberlegung vorbereitet
wurde. So erklärte Princip, der die tödlichen
Schüsse abseuerte u. a.: „Schon während der
„Manover hatte ich das Attentat in Tarcin vernben
wollen, doch konnte ich wegen der Gen-Surmerie
nicht in die Nähe des Thronfolgers
ar dem Thron olger auf den
Erlet seitdem ex den Fuß auf hosnischem Bo-
## S-eseny##er Nug###——
Zur Cae in Albanien:
Preule nbdoba, der Kücl der Mlielditen.
den gesetzt hat. Ich gestehe aufrichlig ein, daß
wir :u Serbien schon seit Wochen das Attenlat
vorbereitel haben. Wir wollien Franzer
dinand ermorden, weil wir gewußt haben, daß
sein Negierunge Santritt ein Ungü. für Serbien
sin wird. Denn er wird es ollupieren wollen,
wie die Monarchie seinerzeil auch BVovnien und
die Herzegowina ollupiert hat. Als ich aus ging,
das Attentat zu begehen, nahm ich Gist zu mir.
Dieses wurde mir von meinen Austtaggebern
gereicht, oamit ich, wenn man mich verhaften
will, einen Selbstmord begehe. Ich habe aber
eie Gistslasche verloren. Darum habe ich de
schlossen, den Thronfolger zu töten. Ick habe
gehoffl, daß die übdlichen Revolverschüsse der
serbischen Armee den Weg öffucn, hieher zi
marschieren, Vosnien zu ollupieren. weil dieĩes
Land traft seiner Neigungen und Traditionen
Leru#en ist, Gionserbien anzugehören. “
Der Attentäter Cambrinowic hat ein Geständnis
abgelegt, in dem er ertlärte: „Ich habe
mich seit. längerer Jeit für das Attentat vorbereiter.
Die Ursache! bhiezu war, daß man an mir
in Bosnien eine screckt iche Üngerccht igkeit be
gangen hat, Ich bin hier geboren, das ist mein
Vaterland, und man hat es mir unmdolich ge
acht, daein zu leben, ja, ich mußte sogar
die Schmach ertragen, daß man mich aus mei
nem Vaterlande, von meiner Familie weg. aus
gewiesen hat, von dort, wo die aus der Frem
de gelommenen Leute auegezeichnet leben. Mit
der Bombe, die ich gegen das Thronfo! igerpaar
geworfen habe, habe ich das gegeiwärt Regime
nernichten wollen. Ich wußte, daß Franz
Ferdinand einc der bauptsichlichiten -tüten der.
alten Regimes isl. Ihn wollte ich vernichten.“
Ein unfreiwilliges Geständnie.
Den „Leipziger Neuesten Nachrichten“ wird
aus München telegraphiert: „Eine serbich
Amtsperson äußerte sich in München, als die
Rcchricht von der Ermordung des öflerreic, .
schen Thronfolgers belannt wurde, unpvorsich
li#: „Also ist jetzt die Revolntion in Vornien
losgegangen.“ Dasselbe Blatt bringt foll herne
auisehenerregende Meldung über König
tila als Kriegepropheten. Eine medirinische gan
pazilät in München muroe vor einigen Tagen
in einem Hotel von einem Fremden, der umer
gräflichem Namen abgestiegen war, btonsalltiect.
Der Arzt riet dem Palienten wie derholi dringend,
in Gastein eine Kur zu gebrauchen. Nac,
mehrfacher Ablehnung äuberte der Freme
schlieblich: „Das kann ich nicht. Ich bin der
König von Montenegro. Es gibt Krieg! Ich
lann nicht nach Oesterreich gehen!“ Beka: miiiS
hat der König von Montenegro vor einigen 1
gen mit seinem Sohn, dem Kronprin: en, in
Mücchen geweilt. Die Nachricht läßt sich bicht
anders auffassen, als daß selbst König Nilelans
von Montenegro von dem Anschlag gewußt
hat. Die Sache wird immer hübscher!
Ein weiteres Opfer der Attlentate
in Serajewr.
Die Wiener Vlätter melden aus Serajewo,
daß der Flügeladiutant Oberstleutnant Meriei,
der bei dem Bombenattentat verwundet worden
war, im Sterben liegt. Infolge einer Infektion
der Wunde ist Starrkrampf eingetreten.
Serbenfeindliche Demonstrationen
in
Die Demonstrationen am Donnerstagabend
in Wien haben teilweise einen ernsten Charalter
angenommen. Nachdem der Leichenzug des Erzherʒegs
Franz Ferdinand und der Herze zogin von
Dobenberg vorübergezogen war, wurde die Zall
der Demonstranten durch viele Zuschauer verstärlt,
die von der Ringstraße wamen. Wiederhoit
wurde der Wachkordon durchbrochen, wobei
die Polizei von der blanken Wasse Gebrauch
machte; es wurde jedoch niemand verletzt. rt
Polizei sah sich gezwungen, eine Altacke zu untexnehmen,
wobei piele Personen niedergestoßen
murden. Er ilfland eine Panik; von einer unbelannten
# erson wurde eine hochgehaltene serbische
Trilolore unter dem Jubel der Menge
vernrannt, gegen die Wache wurden Steine geschleudert
und Stöcke gebraucht. Mehrere Personen
wurden verhaftet. Unter stmmischen Nu
sen versuchten die Demonstranten in die innere
Stadt nach der Hosburg zu ziehen, doch wucden
sie von der Polirei daran gehindert. Noch Milsernacht
spiellen sich von neuem wilde Szenen
ab. Die Menge wollte auch nach der russischen
Notschaft nordringen, deren Zugänge von der
Polizei abgespertt waren. Erst gegen 1 Uhr fanden
die Demonstrationen ein Ende. Die Polizei
hat die Zugänge zur serbischen Gesandtschaft bescht
und bewacht die Privatwohnung des serbischen
Gesandten, sowie auch die serbische Kie-Ve.
Weitere serbische Vosheiten.
Das Organ der Belgrader Regierung, „Samonprava“,
schreibt: „Wir verurteilen auft iihtig
das furchtbate Attentat in Setajewo; wir
verurteilen ebenso den Vandalismus, deisen Opser
das serbische Voll in Bosnien ist. Es darf
nicht vergessen merden, daß übereilte Kombinalionen
über die Urheber des Verbrechens besonders
unter den gegenwärtigen Verhältnissen größeren
Schaden hervorrujen, als man im er—
slen Augenblick annehmen kam.“ Das Blail wendet
sich dann gegen den in öflerreichisch- ungarischen
Blältern geäußerten Verdach!, daß Serdien
in das Seraiewoer Attental verwidelt sei
und wendel sich auch hegen die Drohungen einbelner
Bläller. Die „Samonprava“ sagt: „I
berechligte Verdäch, igungen berühren une nicht
und üller Drohungen geben wir hinweg. Eist
wenn gegen uns positive Anllagen vorgebracht
werden, werden wir Zeil zur Aussprache haben.
Das Serajewoer Ereignis kann nicht gewa tiani
zu einem Streit brell zwischen uns und Oester="
Ungarn gemackht werden, weil über das
ir auch die übrige zuvilisierte Weit urzeilen
wird. Heute hat in Serbien die Ueberzengung
genügeno MWureel gefaßt, daß Serbien
kurgn iciner 2ahlreichen wichtigen Interessen
n àlten Le iehungen zu Oesterreich-Ungarn I##-er
572 sich jeden Schrittes enthallen mans
i emneine Verurteitung b.i allen Völiern
Die r#, durth nichts gerecht sertigt e
ing (z1 der un.sczultigen () Ser—
ben Bos gniens betrachten wi als einen schweren
Folscch Feiler. Gege: wöärtig sind wir geneixl,
zu glauben, daß is die Frucht der engen
Aussassung ber nierenien behördlichen Organc
in diesen Ländern il, welche die Schuld
!) an dem Attientat r## sich abzuwätlzen beftrebt
sind. Wir g'a:z-ben aber an den Verstand
Wiens und erise arten, daß man rasch und
encraisch diesem Wa' #inn entgegentreten werde,
der den Vrand inneren Hasses in Vosnien
schürt.“ Diese Ans a sung des Regierungsorganes
zeigl, daß man in Serbien nicht müde wird,
Oesterreich immer mehr zu reizen. Die jungraoitalen,
nationalistischen und fortschrittlichen
Vlätter Serbiens setzen ebenfalls die heftige
s#echtampagne wegen der Ereignisse in Bosnien
Neues aus Albanien.
Durazzo, J. Juli.
Ueber die Lage in Albanien liegen heute mehrere
neue Nachrichten vor. Sie lauten teils günstig,
teils ungünstig. Zunächst heißt es, daß
oie letzten Tage ruhig verlaufen sind.
Preul Vibdoda beabsichtigt, in den nächsten
Tagen in Duraszo einzutreffen, um dem Fürsten
seine Bereitwilligleit auszusprechen, abermals gegen
die Aufständischen vorzurücken. Seine Mannschaften
solien sich bei Alessio wieder sammeln.
Sicheren Nachrichten zufolge ist im Rebellenlager
Uneinigleit ausgebrochen. Etwa tausend
— —*e . ½. r*“°
Sonnkag, F. Juli II
nien sind daraufhin beimgelehrt. NAWD D ziens,29
soll infolge Uneinigleil unter den diebal- n
schen-Kampfentsponnenhohemwbcjlh
von ihnen getötet wurden. Achmed Bei Mati
befindet sich noch immer in Kruja.
Im Eegensatz hiezu werden von Wien aus
schlimme Nachrichten über die Lage des Fursten
rerbreitet. Wie dort verlautet, besindet
sich Fürst Wilhelm in einer so gesährlichen Si
tuation, daß jeden Augenblick die Krise eintreten
kann. Die Minister sind darüber einig,
daß für den Fall einer krisenhaften Wendung
die internationale Kontrollkommission die Negierungsgeschäste.
übernehmen wird. Die Mächte
werden hierauf in Besprechungen über die Person
des Nachfolgers des Fürsten Wilheim einlreten.
Ueber diese Frage sollen schon unverbindliche
Diekussionen im Gange sein. Aus den
Mas#ahmen und Schritten, die der Fiust in
der letzten Zeit unternahm, ist zu entnetmen,
daß er selbjt eine Situation als aussicktslos
ansieht. Die Lage des Fürsten ist einc ülche,
daß der Regierungswechsel in den nächsie Ta
gen schon eintreten lann. · ,
Weitcrtäßtfich·die,,N.F-r·Pr.«enthn—-razzo
melden, daß die Fürstin von uhnen
sich mit den Kindern infolge der kritüchen! Page
nach Rumänien begeben werde.
Pelltische Rundschen
Batersn
Reichsratskammer und Erbschafe
steuer.
R.-N. von Finck, der Neserent der Rei chsatskammer,
beantragt in seinem Bericht en zuflimmung
der Reichsratskammer zur Erkschste
steuervorlage, wie sie von der Regierung ###elegt
und von der Abgeordnelenkammer keits
*
genehmigt wurde.
Der Finanzausschuß hat am Erritag misgro-Her
Majorilät * Mehrzahl der Zen#meten
und der Bauernbund? den § 28 des sesetzentmurses
über die Wertzuwachssteuer, 6a die
scizt, abgelehnt. Er hat sich infolgedesseß verlagt,
um die Erllärung der Regierungebm
Vorlage vorderhand als gescheitert.
Ablehnung des Gebührengesek#.
gen im Gebübrenwesen hai der Abg. OEinhauser
nunmehr seinen Bericht -abelies3 Er
Mehrzahl seiner Vorichläge eine able###nde
HLallung einzunehmen. D
nd
Arbeitslosenversicherung
In der letzten Zeit ijt eine Mit:cilun duich
ꝛcgie rung bei der Reichsleitung Schrif zur
Herbeiführung einer reichsgesetzlichen rfetellung
ist, wie Die St.“ schreibt voil
ständig aus der Luft gegrissen. Wie si chon
hrift zur Frage der Arbeitslosensürsof und
Arbeitslosenversicherung und aus den Eä
erachtet auch die banerische Slaatoregie
Eintührung einer reichegelehlichen Arbeslt
in dieser Aufjassung ist nicht eingetren; 12
wurden deshalb auch leineriei Schrilte in der
Tarlehenslassen und
- Königliche Antk.
nen Berirlen die Errichtung von D Ien
bei Postanstalten zum Zwecke der Einleg —8 von
desr erband der Bayer. Darlehenslassepereine
digung der landwirtschaftlichen DarlehepPraisenvereine;
in einer Eingabe an die R hierung
Aenderung ihrer Entschlüsse zu bestimme Aehnliche
Besürchtungen wurden am Freita# in der
Seite ausgesprochen. Dagegen saate dr Zentrumsabg.
Osel in der gleichen Sut Wir
ten und Darlehenslassen leine Konkurrenz.
Ansland.
Die Wertzuwachssteuer gescheig#tt.
Milglieder, die Liberalen, die Sozialde -lt
Höhe der zu erblebenden Stenerbeträgch festwarten.
Damit gilt die Wertzuwache luer-Zum
Entwurfe eines Gesetzes über Ven run.
empsiellk: gegenüler dem Stempelgesetz z der
Bayerische Staatsregierung
die Presse gegangen, daß die banerische ants
Iesenversicherung unternommen habe. Die Mi:
eus den Ausführungen der bayerischenen!
bhen der Staatsregierung im Landlag
den zur: eit für unpurchführbar. Vein
ne dachten Richtung unternommen.
Die Königliche Bank be absichtigt inlz inze
Geidern durch die Landbevöllerung. Lanerblickt
in dieser Mahnahme eine grof Sche#
bitlet er Naher, die Königliche Bank einco
Kammer der Abgeordneten von konsspativer
fürchten dadurch für die landw. Genossenschaf-Oesterr.
Mittellhtter als Hochverer.
In Laibach wurden drei Gymnasasten der 7.
und 3. Küasse wegen Hochverrats vehaftet. Die
Verhaftungen sind die olge einer seit 212 Monaten
stattfindenden Untersuchung gegen einen
Mittelschüler-Geheimbund, der mit del Belgrader
„Nacodna Obrona“ in Verbindung steht, die
Vechverröterische Tendenzen verfolgt. Im Zu-„zmm.
chang mit diesen Verhaftungen erfolgten
«. »b-« nassstnckningenbei Ilawitchcnhochfchn
diesurseettnisneeinesaus Kratnbiirq
stannnsndeis Studenten führten. Wie in Laibacher
Reyierungslreisen erklärt wird, steht diese
Altion in keinerlei Beriehungen zu dem Attentat
in Serajewo; sie ist vielmehr ein Gkied in
Teilnehmer der Aufstandsbewegung aus Albader
Kette der hochverräterischen Lerhetzungen,
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