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wendig, daß man die Ablieferung recht ernsilich betrieb, denn
bei einer so zerstreuten, weitschichtigen und unregelmäßigen
Staats-Oekonomie, als die des päbstlichen Hofes war, geht
oft in den Händen der Hebungs-Beamten mehr Geld verloren,
als zur großen General= Kasse einkommt. P. Johann
XXIl. klagte 1316 sebr darüber, daß der Peterspfenning zwar
im Lande selbst gehoben, aber nicht an die päbstliche Kammer
eingeschickt werde. Er wandte sich daher selbst auch an
den Konig, daß er doch den Erzbischof von Upsala und das
dortige Domkapitel in den Aufträgen, die sie nun deßhalb
von Avignon erhalten hätten, mächtig unterstützen *) mochte.
Die Summe, die hier jährlich eingehen mußte, war groß,
und das Recht der pähstlichen Kammer belie sich wenigstens
im ersten Viertel des t#ten Jahrhunderts über 608 Mark
Silber 78), und allein aus der Didcese von Linköping gingen
damals jährlich ungefährlich 54 Mark ein 290). Allein drel
In vidlisse Nicol. AEp. Upsal, et Capilali sub excommunicationis
censura jubetur Styrbernus Ep. Strengn. denarium
Petrinum per Strengnensem provinciam collectum traderc
insta mensem. Dat. Arnö 1315. v. Magni a Celse appar.
ad histor. Suio Gothic. p. 104.
*) s. die Urkunde vom 3. Febr. 1347. in Vastorn Vitis Aquilonia
p. 194.
) s. das vom päbstl. Camerlengo ausgestellte Attestat vom 26.
Jul. 1524, daß ihm der Ertrag des Peterspfennings aus Schweden
richtig mit Sos Mark 5¾ Unzen Silber Avignonischen Gewichts,
und 5 Florent. Goldflorenen, und 7 Tourer Silbergroschen
beliefert worden sey. v. Magn. a. Celse 1. c. p. 108.
Vergleicht man noch damit die 1. c. Nro. 14. bemerkte Urkunde,
so war unter jener Summe der Peterspfenning aus der
Diöcese von Westeräs nicht einmal mit begriffen.
“) So war es im Durchschnitt genommen in den Jahren 1328—
52. v. L c. p. 115. In den drei Jahren aber 1351 — 53 waren
in allem nur 128 warc. 4 or. 8 den. mon. Suec. In