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schrift dieser Sammlung zu bekommen, der sie beinahe ein
tausendjaͤhriges Alter beilegen, sondern sie verglichen auch in
denjenigen Stuͤcken, welche diese Sammlung mit andern
gemein hat, ein paar alte italienische Sammlungen. Man
sieht in der Anmerkung, wie sie nach Vergleichung aller dieser.
Handschriften entschieden haben 2). Ob durch diese
Handschriften und durch die Entscheidung solcher Kenner,
als diese Brüder unstreitig gewesen sind, die wahre Isidorsche
Leseart ganz außer Zweifel gesetzt werde, ergiebt sich
bielleicht aus folgendem:
1) Wenn nicht nur die wienerischen, sondern auch die
thuaneischen und orfordischen Handschriften das Verzeichniß der
kanonischen Bücher hätten, so wäre damit nur so viel bewiesen,
daß ein Mann, der ungefähr im siebenten Jahrhundert
in Gallien einen codex canonum ecclesiesticorum
sich sammelte, dieses Verzeichniß in seiner Handschrift gelesen
oder eingerückt habe. Aber noch gar nicht ist erwiesen,
daß die Leseart, welche dieser Mann in seinem Terthatte, ächte
Isidorische Leseart sey. Die Ballerini geben sonst mit gutem
Grunde den gallischen Haudschriften gar nicht das beste
% Ouesnellus omisit sequentem catalogum scripiurarüum, hancdue
notationem subiecit. In alüs versionibus, (geribendum
fuerat in vulgatig cditionibus leid.) et eliam in graeco, seduitur
catalogus librorum veteris et noui teslamenti, qui
deest in viroque M8. codice, nimirum in Thuaneo et
Oxoniensi hujus collectionis, duos ipse consukut. At eum
reperimus in praestantissimo Cod. Vind. ejusdem collectionis,
ac praeteren in duobus aliis Vatic. 1542 el Veron. 55.
dui leidorianam versionem eimiliter exhibent. Ilinc iste
calalogus ab auctore hujus interpretationis omissus non
luit, ac Proinde duc illi codices, Thuan, et Oron. qui Laodicenos
canones ex endem versione sumserunt, dum hoc
catalogo carent, imperfecti sunt. pag. 442. not. 46.