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der Ostgoten besagt, dass sie ausSkandinavien ausgewandert
seien; in der Tat erinnern noch heute Namen
wie Gofland und Göteborg an sie, und deshalb sehen
manche Forscher überhaupt den Norden als die Urheimat
der Germanen an. Wahrscheinlich ist dies
nicht, eher kommt Osteuropa dafür in Betracht; indes
lässt sich hierüber ebensowenig etwas mit Sicherheit
behaupten wie von der Urheimat der grösseren
Stammesgenossenschaft, der Indo-Germanen.
Nach der früher herrschenden Ansicht suchte man Uirsitze der
die Wohnsitze des indogermanischen Urvolks auf der _Indo-Hochebene
Pamir im mittleren Asien. Von da seien
die verschiedenen Stämme teils südöstlich, teils südwestlich,
teils nordwestlich in ihre späteren Wohnsitze
gewandert. Wenn nun auch manche Gründe für die
asiatische Herkunft der Indogermanen und somit
auch der Germanen sprechen, so stehen dieser Annahme
doch schwerwiegende Bedenken entgegen,
die neuere Forscher veranlasst haben, den Ursitz
nach Europa in die weiten Steppen Russlands zu
verlegen, da die Beschaffenheit dieser Gegend am
meisten den Ergebnissen entspricht, die für die Kulturstufe
der Indogermanen und ihre Naturkenntnis ermittelt
worden sind. Eine sichere Beweisführung ist
aber zurzeit noch nicht gelungen.
Von diesem Urvolk, das auf verhältnismässig Wandekleinem
Raum zusammengedrängt sass, lösten sich "TR, der
nacheinander einzelne Stämme los, oft vielleicht germanen.
mehrere, die noch eine Zeitlang einen gewissen Zusammenhang
gewahrt zu haben scheinen. So sind
Inder und Perser durch gemeinsame sprachliche Merkmale
einerseits und manche europäischen Völker
anderseits unter sich verbunden. Besonders die Italer
und Kelten, auch die Kelten und Germanen weisen
ı.