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wird durch die foͤrmliche Eintragung in das
öffentliche und unter amthichem Glauben geführte
Hopothekenbuch erworben, und erst
von der Zeit dieser Eintragung an erhält
eine Forderung die Rechte der Hypotheken,
ohne Unterschied, ob das Recht, sie zu erwerben,
auf dem Gesetze (H. 12.) oder auf
dem Privatwillen (G. 13.) beruht; jedoch
kann keine Hypothek, auf welchem Rech'##-titel
dieselbe beruhe, ohne Vorwissen des
Besitzers der zu verhopotheeirenden Sache
eingerragen werden.
« . 22.
VI. Don den Einträgen in das Hypothekenbduch.
1) was eingetragen werden soll.
In das Hopothekenbuch müssen, unter
den im H. 25 und 20. bestimmten Rechtsfolgen,
eingetragen werden:
1) die Sache oder das Realrecht, worauf
eine Hypothek erlangt werden soll;
2) das Verhältniß; welches sich auf das
gerheilte oder beschränkte Eigenthum
bezieht, wohin der Lehen= oder Grundbarkeitsverband,
dann die Eigenschaft
eines Familiensideicommisses gehört;
von den Zugehdrungen der Sache diejenigen,
welche weder Bestandeheile eines
Gutscompleres noch gesetzliche Pertinenzien
sind, sondern diese Eigenschaft
durch besondere Willenserklérung erhalten
haben;
4) die Veränderungen, welche sich an den
Bestandtheilen oder Zugehdrungen der
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Sache ergeben, soweit diese das Hypothekenrecht
angehen, und mit Ruͤck—
sicht auf die im G. 35 bis 38. enthaltenen
nähern Bestimmungen:
5) die auf der Sache vermöge eines speciellen
Rechtstitels haftenden Lasten, Zehenepflichrigkeit;
Art und Größe der
Lehen= oder Grundbarkeitslasten, sofern
der Lehen= oder Grundherr die
Eintragung ausdrücklich verlangt; dagegen
bedürfen Realdienstbarkeiten dieses
Eintrages nicht.
6) der Rame des oder der Eigenthümer
der Sache, deren Besitzeitel und jede
Veränderung, die sich daran ergiebt;
Rechtsgeschäfte und Verhälenisse, wodurch
die Befugniß des Besitere, über
die Sache zu versügen, eingeschränkt
wird, zum Beispiele sideicommissarische
Substitutionen, die einem Dritten zustehende
Nubnießung, gerichtliche Verbote
der Veräußerung und dergleichen;
3) der Betrag der Forderung nebst dem
bedungenen Zinsfuß, wofür, und der
Rame desjenigen, welchem die Hypothek
erworben wird, so wie alle sich daran
ergebenden Veränderungen.
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h. 23.
Jedem Eintrag in das Hypothekenbuch
muß Tag, Monat und Jahr, an welchem
derselbe geschehen, beigesetzt werden.
Der Vorzug der eingetragenen Fordekungen
ist bloß nach dem Tage des Eintra-