Volltext : Gesetz-Sammlung für die Königlichen Preußischen Staaten. 1815. (6)

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Nous  après  avoir  ld  et  examiné
cc  traitc  et  son  annexe,  les  avons
tronves  conformes  à  Notre  volon
ei  les  avons  en  consquence  acceptes,
  approuvcs,  confirmes  et  ratileés,
comme  Nous  les  acceptons,  approuvons,
  conlirmons  et  ratillons  par  les
présenles  pour  Nous  et  Nos  Successcurs,
  promettant  sur  Notre  parole
Boyale  d'’en  laire  ekxoctement  et  lidelement
  exdcuter  le  contenu.

En  fol  de  qduoi  Nous  avons  aux
présentes  signeces  de  Notre  main  et

contresignées  par  Notre  Chancelle
d’Etat  fait  apposer  Notre  Sceau
Royal.

Fait  à  Vienne  le  Neuf  Mai,  l’an
de  grace  NIII-Huit-Cent-Quinze  et  de
Notre  rögne  le  Dizhuitieme.

(Signé:)
(L.  S.)  Frédéric  Giuillaume.
(Comresign:)

Le  Prince  de  Hardenberg.

184

Wir  haben,  nachdem  Wir  diesen
Vertrag  und  dessen  Anlage  gelesen  und
erwogen,  sie  Unserem  Willen  gemaͤß  be—
funden  und  sie  daher  angenommen,  genehmigt,
  besiätigt  und  ratificirt,  so  wie
Wir  sie  hiermit,  für  Uns  und  Unsere
Nachfolger,  annehmen,  genehmigen,
bestätigen  und  ratiftciren,  und  auf  Unser
  Königliches  Wort  versprechen,  zu
thun,  daß  ihr  Inhalt  genau  und  getreulich
  in  Erfüllung  gebracht  werde.

Zu  Urkund  dessen  haben  Wir  Gegenwärtiges,
  von  Uns  eigenhändig  unterzeichnet
  und  durch  Unsern  Staatskanzser
  contrasignirt,  mit  Unserm  Königlichen
  Wappen  bedrucken  lassen.

Geschehen  zu  Wien  den  Neunten
Mai  im  Jahre  Chrisiti  Ein  Tausend
Achthundert  und  Funfzehn  und  Unserer
Regierung  im  Achtzehnten.

(Unterzeichnet:
(L.S.)  Friedrich  Wilhelm.
Ccontrasignirt:)
Fürst  von  Hardenberg.

 

(Un  exemplaire  conlorme  à  ce  due
dessus  a  dlé  Gchange  avec  IAutriche
  au  changement  prés  dans
le  rang  des  signataires.)

 

(Mit  Oestreich  ist  ein,  bis  auf  den
Wechsel  in  der  Rangordnung,  dem
obigen  gleichlautendes  Exemplar,  ausgewechselt
  worden.)

 

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(No.  297.)  Vekanntmachung  v.  12ten  Juli  1815.,  betreffend,  daß  das  Tragen  des  Ordens  der  Ehrenlegion
  mit  dem  Bildniß  Napolcons  gleich  den  westphälischen  Ehrenzeichen  verboten  seyn  soll.

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a  die  Ursachen,  welche  Seine  Masestär  den  König  von  Preußen  bewogen  haben,

durch  die  alierhöchste  Kabinetsorder  vom  26sten  Febr.  d.  J.  das  Dragen  der  von  der
ehemaligen  westphalischen  Regierung  erhalrenen  Orden  und  Fhrenzeichen  zu  verbieren,
  auch  in  Ansehung  des  franzosischen  Ordens  der  Ehren-Legion  statt  sinden,  in  so
fern  die  Dekoration  desselben  das  Bildniß  Napoleons  oder  desselben  Inschrift  hat,  und
nicht  nach  der  von  Sr.  Malestat  dem  Konig  von  Frankreich  im  Jahre  1814.  getrofsenen
  Verfügung  abgeändert  ist;  so  wird  den  Unterrhanen  Sr.  Masestät  des  Konigs
von  Preußen  bekannt  gemacht,  daß  ihnen  nicht  erlaubt  ist,  den  Orden  der  Ehrenlegion
  mit  dem  Bildniß  Napoleons  oder  mit  desselben  Inschrifr  zu  tragen.
Saarbrück,  den  12ten  Juli  1815.

Der  Staatskanzler  C.  Fürst  von  Hardenberg.