während sie ringen in heifßem Todeskampf! Das wäre Kainsgeist mit der
grausamen Sprache: „Soll ich meines Bruders Hüter sein!“ Das wäre Treulosigkeit
gegen unsere braben Brũder, die ihr Leben einsetzen! —
Nimmermehr! Wir wollen nicht nur Batalllone von Kriegern mobil machen,
nein, auch eine heilige Streitmacht von Betern. —
sa, wie olel glbt es doch för unsere ins Felb ziehenden Brüber zu erflehen.
Sie sollen der starke rm sein, der die Meuchelmörder bestraftt; sie sollen die
gepanzerte Fausft sein, dle in das wüste Treiden hinelnfährt: ste sollen mit
dom Cchwert in der Hand eintreten für unfere heiligsten Güter.
So wollen wir sie mit unferen Gebeten gelelten binaus aufs wogende Meen
hin auf ihre Maäarsche, blnein in den Donner der Schlacht und in die Stille der
azarette — wollen GSott den Herrn bitten, daß sie mannlich und stark stehen
auf lhrem Posten, daß sie heldenmütlg und underzagt ihre Schlachten schlagen,
daß sic tapfer und still ihre Wunden tragen, daß Sott denen, die im Feuer
zusammendrechen, ein sellges Ende beschere und ihnen den Cohn der kreue
gebe, kurz, daß er die Krieger zu helden mache und die helden zu legern
und sie dann mit dem Lorbeer um den fjelm und mit dem Ehrenzeichen auf
der Brust heimbringe in das Land ihrer Däter. —
Die heilige Macht der Fürbitte.
Ober glauben wir etwa nicht an die heillge Macht der Fürbitte? Uun denn,
was sagt unser lext? „So lange Moses selne Hände emporhlelt, slegte
Isracl!“ Die heiben Gebete eines Moses machten die Schwerter der kelnde
stumpf, sie schoben sich wie ein kKell in die felndlichen Lchlachtreihen, brachten
sie ins Wanken und befteten den Sieg an die flatternden Fahnen lsraels.
Und wonn das die Gebete eines Moses vollbracht, sollen nicht auch unsere
Gebete solches vermögen! Gott hat koelne Silbe von seinen Derhelsiungen zurückgenommen:
treue Gebete können noch heute dle Drachenbanner in den Staub
werfen und die Kreuzesbanner auf die Mauern pflanzen. Und Moses steht mit
seiner Fürbitte nicht allein. Schau bin, dort auf der höhe von LKodom steht
Abraham fürblitend vor bott, und mit seinem klehen betet er Tot heraus
aus der brennenden Stadt. Und sollte es da nicht unseren öebeten auch
gelingen, unsere kämpfenben Kameraben herauszubeten aus dem kauor der
Sschlachten. Blick hin, dort in serusalem llegt die junge Christengemeinde
auf den Kuicen, Ihr Führer, ihr Dater liegt gefangen im Kerker, und siehe,
mit ihren Göcbeten rufen sle den Engel Sottes Ins Sefängnis, und er führt
den Petrus unvorfehrt beraus. Und unsere Gebete sollen nicht die Kraft haben,
noch heute die Türen der Bedrängten, Sefangenen, Vorfolgten zu sprengen
und ihnen die Engel zur Seite zu stellen? —
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