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4) Der Schifsführer ist verpflichtet, -
a) in den Faͤllen zu 3. a. binnen spaͤtestens 48 Stunden nach der Ankunst
im Bestimmungs-Ort und, wenn das Gefäß beladen ißt, jedensalls
vor dem Beginn der Ausladung;
b) in den Fällen zu 3. b. unmittelbar nach der Ankunst am Sitze der
Empfangsstelle, sofern die Ankunft innerhalb der Dienststunden
erfolgt, sonst aber gleich nach dem Eintritt der Dienststunden,
in der unter 2. der zusätzlichen Bestimmungen zu A. vorgeschriebenen Art
der Empfangsstelle die Menge und Gattung der geladenen Waaren, oder,
Falls das Gefäß leer ist, Letzteres und außerdem jedesmal anzugeben, welche
der unter B. zu a., b. und c. bezeichneten Strecken er ganz oder bheilweise
befahren hat oder befahren wird. Nach dieser Angabe und dem
Ergebnisse der Prüsung ihrer Richtigkeit wird die Abgabe für die ganze
angezeigte Strecke erhoben und dem Schiffsführer Quittung darüber zum
Ausweis bei den anderen Empfangsstellen ertheilt. Will der Schiffsführer,
der Besltimmung zu 3. b. gemäh, obwohl er die Empfangsstelle
zu Haktingen passirt, die Abgabe für die Fahrt zwischen Wircen und
Mühlheim erst an die Stelle zu Werden berichtigen, so hat er dies der
Empfangsstelle zu Hattingen in der zu 4. a. und b. angegebenen geit anzuzeigen
und erhädlt darüber eine der Empfangsstelle zu Werden vorzulegende
Bescheinigung. Bei dieser letzteren Empfangsstelle ist sodann die vorbestimmte
vollständige Angabe Behufs der Zahlung zu bewirken.
5) Wenn eine Fahrt weiter, als angezeigt worden, in der Art fortgesetzt
wird, daß dadurch die Verbindlichkeit zur Entrichtung eines höheren, als
des bezahlten Abgabenbetrages entsteht, imgleichen wenn eine solche Verpflichtung
durch spatere Vermehrung der Ladung begründet wird; so muß
die nachtragliche Anzeige davon in der vorstehend zu 3. und 4. angegebenen
geit und Weise bei der dort bezeichneken Empfangsstelle unter Vorlegung
der bereits erhaltenen Quittung Behufs Nacherhebung des noch
nicht gezahlten Abgabenbetrages gemacht werden.
6) Die für die Benutzung von Privatschleusen entrichtete Gebühr wird auf
die Abgaben zu B. und C. nicht angerechnet.
D.
Befreiungen.
Frei von allen Abgaben zu A., B. und C. bleibt
1) jedes Gesäß, welches, ohne eine Schleuse zu passren, den Strom oberhalb
der Mühlheimer Schleuse befährt,
2) ein zu einem größeren Gesäße gehö riges, diesem angehängtes unbeladenes
Boot.
Co. 1087.) 3) jedes