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3) durch Diskontiren guter Wechsel;
4) durch Vorschuͤsse auf fuͤr Lebenszeit abgeschlossene Policen, die jedoch bereits
uͤber drei Jahre in Kraft gewesen sein muͤssen.
Erwerbung von Grundstuͤcken Behufs der Kapitalanlage ist nicht zulaͤssig;
jedoch duͤrfen zur Rettung und Sicherstellung von Hypothekforderungen
die betreffenden Grundslücke Seitens der Gesellschaft erworben werden.
g. 26.
Von der Jahresrechnung.
Die Jahresrechnung ist nach Schluß des Kalenderjahres binnen drei
Monaten aufzustellen — zum ersten Male nach dem 31. Dezember des zweiten
Geschaͤftsjahres — und dem Verwaltungsausschusse zur Pruͤfung und Decharge
zu uͤbergeben.
Abschnitt IV.
Von der Gesellschaftsverwaltung.
A. Die Generalversammlung.
g. 27.
Ordentliche Gencralversammlungen.
In der ersten Hälfte jedes laufenden Jahres wird am Sitze der Gesellschaft
eine aus den Aktionairen und den stimmberechtigten Versicherten bestehende
Generalversammlung abgehalten, deren Berufung Seitens des Vorsitzenden
des Verwaltungsausschusses durch öffentliche Bekanntmachung in den Blättern der
Gesellschaft vier Wochen vor dem Tage ihres Zusammentritts zweimal erfolgen muß.
Die Gegenstände, welche zur Verhandlung kommen sollen, müssen in diesen öffentlichen
Bekanntmachungen angegeben werden. Die erste Generalversammlung
findet im drikten Geschäftsjahre statt. Der Vorsitzende des Verwaltungsausschusses
führt in der Generalversammlung den Vorsitz, läßt durch einen
öffentlichen Notar Protokoll führen und von der Versammlung vier Aktionaire
erwählen, welche dasselbe mit den anwesenden Ausschuß= und Direktions-Mitgliedern
und dem Generaldirektor zu vollziehen haben.
. 28.
Stimmberechtigung und Abstimmung.
In allen ordentlichen und außerordentlichen Generalversammlungen sind
alle Diejenigen, auf deren Leben für Lebenszeit ein Kapital von mindeslens
2000 Thalern mit Diovidendenanspruch bei der Gesellschaft seit Jahresfrist versichert
ist, sowie alle seit drei Monaten vor Beginn der Generaloersammlung
statutenmäßigen Inhaber von Akkien stimmberechkigt, und zwar in der Weise,
daß jeder in obiger Eigenschaft Versicherte eine Stimme, jeder Aktionär auf
fünf bis zehn Aktien eine Stimme, und auf je weitere zehn Aktien u. s. w.
eine Stimme mehr vertritt. Vertretung abwesender Stimmberechtigten können
Anwesende von gleicher Eigenschaft übernehmen, jedoch müssen sich dieselben
vor