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Bekanntmachung.
Nach Vorschrift des Gesetzes vom 10. April 1872. (Gesetz= Samml. S. 357.,
sind bekannt gemacht:
1) der Allerhöchste Erlaß vom 1. Mär; 1873., betreffend die Verlängerung
der der städtischen Bank zu Breslau durch Statut vom 10. Juni 1848.
(Gesetz Samml. S. 145.) ertheilten Konzession auf einen weiteren, mit
dem 27. Mai 1873. beginnenden Zeitraum von fünf Jaheen durch das
Amtsblatt der Königl. Regierung zu Breslau Nr. 16. S. gr., ausge-
geben den 18. April 1873.;
2) der Allerhöchste Erlaß vom 8. März 1873., betreffend die Abänderung
des §. 33. der Verordnung über die Einrichtung des Landarmen-, Kor-
rigenden- und Irrenwesens in der Neumark vom 19. Oktober 1860.
(Gesetz Samml. S. 505. ff.) dahin, daß zur Begründung des Antrages
auf ausnahmsweise Unterbringung eines gimniingesührlichen Geisteskranken
in eine Irrenanstalt vor dessen gerichtlicher Wahn- oder Blödsinnigkeits-
erklärung nicht mehr das Zeugniß zweier Aerzte, sondern nur das eines
Arztes erforderlich sein soll, durch das Amtsblatt der Königl. Regierung
zu Frankfurt a. d. O. Nr. 16. S. 86., ausgegeben den 23. April 1873.;
3) das Allerhöchste Privilegium vom 15. März 1873. wegen Ausfertigung
auf den Inhaber lautender Kreisobligationen des Lebuser Kreises im
Betrage von 50,000 Thalern III. Emission durch das Amtsblatt der
Königl. Regierung zu Frankfurt a. d. O. Nr. 17. S. 95. bis 97., aus-
gegeben den 30. April 1873.
Redigirt im Büreau des Staats-Ministeriums.
Berlin, gedruckt in der Königlichen Geheimen Ober- Hofbuchdruckerei
(R. v. Decker).