Volltext : Gesetz-Sammlung für die Königlich Preußischen Staaten. 1873. (64)

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freiwillig  eingetretenen  Personen  des  Unteroffizier,  und  Gemeinenstandes
und  deren  Familien  in  den  Monaten,  in  welchen  sie  sich  im  aktiven
Dienste  befinden;

e)  alle  Offiziere  des  Heeres  und  der  Marine,  Aerzte  und  Beamte  der  Militair=
  und  Marineverwaltung  für  die  Zeit,  während  welcher  sie  mobil
gemacht  sind  oder  zur  immobilen  Fuß=  Artillerie,  zu  Ersatzabtheilungen
mobiler  Truppen  oder  zu  Besatzungen  im  Kriegszustande  befindlicher
Festungen  gehören;

1)  Ausländer,  welche  sich  noch  nicht  ein  volles  N  an  demselben  Orte
des  Inlandes  aufgehalten  haben,  mit  Ausnahme  derjenigen,  welche  des
Erwerbs  wegen  ihren  Aufenthalt  im  Inlande  nehmen;

g)  die  Inhaber  des  eisernen  Kreuzes,  einschließlich  derjenigen,  welche  dieser
Auszeichnung  auf  Grund  der  Urkunde  vom  19.  Juli  1870.  (Gesetz  Samml.
S.  437.)  theilhaftig  geworden  sind,  sowie  die  Inhaber  des  Militair-Ehrenzeichens
  erster  und  zweiter  Klasse  und  die  zu  dem  Hausstande  der
Inhaber  dieser  Auszeichnungen  gehörigen  Familienglieder,  soweit  sie  zu
den  ersten  beiden  Stufen  (§.  7.)  gehören;

b)  diejenigen,  welche,  auch  ohne  besondere  Auszeichnung  erlangt  zu  haben,
in  dem  vaterländischen  oder  als  Eingeborene  eines  damals  noch  nicht
zum  Preußischen  Staate  gehörenden  Landestheils  in  einem  verbündeten
oder  anderen  Heere  an  einem  der  Feldzüge  von  1806.  bis  1815.  Theil

enommen  haben,  für  ihre  Person  und  ihre  Angehörigen,  soweit  sie  zu
en  beiden  ersten  Stufen  (F.  7.)  gehören.

g.  6.

Der  Jahresbetrag  der  aus  der  Veranlagung  der  Klassensteuer  mit  Ausshu
  der  Zugänge  zu  erzielenden  Solleinnahme  wird  auf  11,000,000  Thaler
estgestellt.  Eine  Abänderung  dieses  Normalbetrages  kann  nur  durch  Gesetz
angeordnet  werden.

Die  Veranlagung  erfolgt  nach  Maßgabe  der  im  #.  7.  festgeslellten
Stufensätze.

Wird  der  Normalbetrag  durch  den  aus  der  Veranlagung  der  Klassensteuer
sich  ergebenden  Jahtretbetrag  der  Solleinnahme  überstiegen  oder  nicht  erreicht,
so  findet  eine  rrbsehung  cziehungsweise  Erhöhung  der  letzteren  bis  auf  den
Normalbetrag  statt.

Der  Finanzminister  veröffentlicht  in  diesem  Falle  durch  die  Gesetz  Sammlung
  alljährlich  bis  zum  1.  März  das  Ergebniß  der  Veranlagung  und  macht  zuleich
  bekannt,  wie  viel  Silbergroschen  auf  jeden  Thaler  der  veranlagten  Jahres-Heeun.
  weniger  oder  mehr  zu  entrichten  sind,  um  den  Normalbetrag  zu  erhalten.
Dabei  bleiben  Beträge  von  sechs  Pfennigen  und  darunter  außer  Betracht,  an
Stelle  höherer  Pfennigsbeträge  tritt  ein  Silbergroschen.

Der  durch  die  Abrundung  der  Pfennige  oder  durch  die  Reklamationen
und  Rekurse  entstehende  Ueberschuß  oder  Ausfall  gegen  den  Normalbetrag  wird
unter  Abrundung  auf  Silbergroschen  nach  Maßgabe  der  in  Alinea  4.  enthaltenen
Bestimmung  im  nächstfolgenden  Jahre  ausgeglichen.  Auf