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3.  für  Zeugnisse  der  Pfarrämter,  welche  auf  Grund  der  bis  zum  1.  Januar  1876
von  denselben  geführten  Standesregister  ausgestellt  werden;

4.  für  Jagdkarten-Duplikate;

5.  für  Duplikate  der  Dienstbotenbücher  und  der  Arbeitsbücher;

6.  für  Familienstandszeugnisse  und  Lebensatteste.

Art.  207  (173).
Einer  Gebühr  von  1  Mark  unterliegen:
1.  Heimatsscheine  und  Staatsangehörigkeitsausweise;
2.  einfache  Leumundszeugnisse  oder  Führungsatteste,  vorbehaltlich  der  Bestimmung  im
Art.  231  Ziff.  16.
Art.  208  (174).
Für  Reisepässe  und  Paßkarten  beträgt  die  Gebühr:
1.  1  Mark,  wenn  sie  von  einer  Gesandtschaft  oder  von  einer  Kreisregierung  oder  einer
derselben  untergeordneten  Paßbehörde;
2.  3  Mark,  wenn  sie  von  dem  Staatsministerium  des  Königlichen  Hauses  und  des
Aeußern  ausgestellt  werden.
Unbemittelte  Personen  haben  hiefür  eine  ermäßigte  Gebühr  von  20  Pfennig  zu  entrichten.
Die  Instruktionsverhandlungen  sind  gebührenfrei.

Art.  209  (175).
Eine  Gebühr  von  2  Mark  wird  erhoben:
1.  für  die  das  Heimatrecht  verleihenden  Urkunden  (Art.  13  des  Gesetzes  vom
16.  April  1868  über  Heimat,  Verehelichung  und  Aufenthalt  in  der  Textirung
vom  30.  Juli  1899);
2.  für  Gewerbelegitimationskarten  der  Handelsreisenden;
3.  für  Gewerbelegitimationsscheine  jeder  Art.
Die  für  den  gewerblichen  Unterricht  bestimmten  besonderen  Abgaben  werden  hiedurch
nicht  berührt.
Art.  210  (176).
Die  Urkunden  über  Entlassung  aus  dem  Staatsverbande  in  anderen  als  den  im  §  15
Abs.  1  des  Bundesgesetzes  vom  1.  Juni  1870  über  die  Erwerbung  und  den  Verlust  der
Bundes=  und  Staatsangehörigkeit  bezeichneten  Fällen  unterliegen  einer  Gebühr  von  3  Mark.
Die  Instruktionsverhandlungen  sind  gebührenfrei.

Art.  211  (177).

Für  Prüfungszeugnisse  wird,  vorbehaltlich  der  Bestimmung  im  Art.  231  Ziss.  19,
eine  Gebühr  von  4  Mark  erhoben.