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Verordnungsblatt S. 1229) der Stadtgemeinde Lichtenfels auf Grund der Beschlüsse der
Gemeindekollegien vom 26. Oktober und 8. November 1899 und des staatsaufsichtlichen
Bescheides des k. Bezirksamtes Lichtenfels vom 10. November 1899 die Genehmigung zur
Ausgabe 4 u/diger Schuldverschreibungen auf den Inhaber im Gesammtnennwerthe von
400 000 4, und zwar:
300 Stück zu je 1000 J,
170 „ „ „ 500 4,
150 „ „ „ 100 —+
halbjährig am 1. Januar und am 1. Juli verzinslich, ertheilt.
München, den 7. Juni 1900.
Dr. Frhr. v. Feilitzsch.
Ordens-Verleihungen.
Im Namen Seiner Majestät des Königs.
Seine Königliche Hoheit Prinz Luitpold,
des Königreichs Bayern Verweser,
haben Sich allergnädigst bewogen gefunden,
unter'm 10. Mai ds. Is. dem Hoflakei
Karl Barthol in Berlin die silberne Medaille
des Verdienstordens vom heiligen Michael und
unter'm 19. Mai ds. Is. dem k. Kammermusiker
Professor Johann Sigler in München,
in Rücksicht auf seine seit 50 Jahren mit
Treue und Eifer geleisteten Dienste, die
Ehrenmünze des Ludwigsordens
zu verleihen.
Aöniglich Allerhöchste Genehmigung zur
Aunahme fremder Dekorationen.
Im Namen Seiner Mojestät des Königs.
Seine Königliche Hoheit Prinz Luitpold,
des Königreichs Bayern Verweser,
haben Sich allergnädigst bewogen gefunden,
unter'm 13. Mai ds Is. dem k. Hofrathe
Ernst Winterheld, Hossekretär Seiner
Königlichen Hoheit des Prinzen Ludwig
Ferdinand von Bayern, für das ihm von
Ihrer Majestät der Königin-Regentin von
Spanien verliehene Kommandeurkreuz II. Klasse
des k. spanischen Ordens Isabellas der Katholischen,
unter'm 16. Mai ds. Is. dem k. Kapellsänger
Joseph Reisinger, Chordirigenten
der griechischen Kirche, für die ihm von Seiner
Majestät dem Kaiser von Rußland verliehene
kaiserlich russische silberne Verdienstmedaille,
ferner den Nachgenannten für die ihnen von
Seiner Königlichen Hoheit dem Herzog von
Sachsen -Coburg und Gotha verliehenen
Ordens-Auszeichnungen und zwar:
unter'm 14. Mai ds. Is. dem Hosfsekretär
Seiner Königlichen Hoheit des Prinzen Ludwig
von Bayern, Peter Sendlinger, für das
silberne Verdienstkreuz des herzoglich Sachsen-Ernestinischen
Hausordens,
unter'm 16. Mai ds. Is., dem k. Hoftheatertageskassier
Adolf Flüggen, für das Nitterkreuz
II. Klasse und