Vorbereitung für die Friedensverhandlungen
Teil der Friedensverhandlungen zu übernehmen. Ich
stellte meine Bedenken gegen die Übernahme einer solchen
Aufgabe durch eine nicht mit der Autorität des Reichskanzlers
oder seines Vertreters ausgestattete Persönlichkeit
zurück, nachdem mir auch von denjenigen meiner
früheren Kollegen in der Reichsleitung und im Preußischen
Staatsministerium, die am stärksten an den Vorarbeiten
für die Friedensverhandlungen beteiligt waren, der dringende
Wunsch ausgesprochen worden war, daß ich mich dem Ruf
des Reichskanzlers nicht entziehen möchte, und nachdem
ich mich überzeugt hatte, daß seit meinem Ausscheiden
nichts mehr für die einheitliche Leitung dieser Vorarbeiten
geschehen war. Ich sprach meinerseits den Wunsch aus,
den neuen Auftrag im Ehrenamt und ohne irgendwelche
Besoldung oder Vergütung übernehmen zu dürfen.
Am 4. Dezember wurde mir der Auftrag der Zusammenfassung
der wirtschaftlichen Friedensvorarbeiten der
Ressorts durch einen Erlaß des Reichskanzlers erteilt.
Auf Grund mündlicher Besprechungen mit den Ressortchefs
machte ich dem Reichskanzler am 10. Dezember
für die Gestaltung meiner Tätigkeit folgenden Vorschlag:
„Ich denke mir die Ausführung des Auftrags so, daß
ich mich über das in den einzelnen Ressorts vorliegende
Material unterrichte, dieses Material bei mir sammle und
ordne, daß ich ferner die Vorarbeiten auf ihre Vollständigkeit
sowie daraufhin einer Durchsicht unterziehe, ob
zwischen den Absichten und Wünschen der einzelnen Ressorts
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