dort die endgültige Ausgabe der Befehle zur Jurückverlegung des gesamten
Südflügels in die ungefähre Linie Nouillon Dont — Réchtcourt — Avillers —
Landres — Mairy. Als die zeitweise unterbrochenen Drahtverbindungen
die berelts erfolgte Zinleitung dieser Bewegungen meldeten, befand ich mich
mit meinem Operationsstab in schwerstem Gewissenskonflikt. Die so erfolgversprechende
und sorgfältig angebahnte Umklammerung der an den Vortagen
geschlagenen feindlichen Armee durch Vortreiben unseree rechten
Armeeflügele über Marville — Delut und des linken über Billy — Mangiennes
war auf letzterem Flügel unmöglich geworden. Die gegnerischen Truppenmassen
hatten damit ihre Operattionsfreibeit wleder erlangt. Statt sle
unsererseits in einem Cannae zu vernichten und mit zertrümmerten Teilen
gegen die Maas nördlich an Verdun vorbel zu treiben, mußten wir ihnen
die Zuflucht in ihren schützenden Festungsbereich offen lassen.
Die aus der Zindung mit dem Feinde heraus elngeleiteten schwierigen
Bewegungen der Truppen des Generals v. Mudra waren begründet auf
dem Dertrauen in die bervorragenden Führereigenschaften seiner Rommandeure
und in die sichere Manövrierfähigkeit der Truppe in schwersten Lagen.
Die harte Einsicht siegte beim Armee-Oberkommando, daß Gegenbefehle
in diese schon im HFlusse befindlichen ZBewegungen verhängnievolle Reibungen
bringen mußten. Die Maßnahmen des bewährten Rommandolerenden
Generals fanden also unsere nachträgliche Zilligung. Er zog zunächst
die nördliche 34. J. D. unter dem Schutze der in Linie Muzerap —HOaudoncourt
und südöstlich davon bie zum Cthain stehenbleibenden 33. J. D.
aus der Front. Sie sollte über Réchtcourt abmarschieren und auf den
Zöhen zwischen Aovillers und Landres den festen Rern der neuen Widerstandslinie
bilden. Auf ihn hatten dle bei Senon —Amel kämpfenden
Tetle der 33. R. D. in der allgemeinen Richtung Réchicourt — Aolllers auszuweichen.
Im östlichen Anschluß an die 34. J. D. waren dann alle
übrigen Teile des Rorps Oven auf die Uinie Landres — Mairy zurückzuführen.
Um vor dem Feinde den Auefall der 34. J. D. auszugleichen, befahl
das Armee-Oberkommando an das V. R. R., Vouillon Dont, Muzeray
und Boie de warpremont, an das VI. R. Z., Dillon zu besetzen. Die
Nachrichten über die Rampfereignisse auf dem südlichen Armeeflügel
wirkten aber in gewisser welse lähmend auf die ganze Front, so daß das
VI. R. R. abends nur mit Vortruppen die Söhen südlich des Othain, in
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