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genen ist. Sein Schicksal war, wie das Schicksal der meisten
Reisenden. Wer den Platz kennt, woher der politische Reisende
kommt, kann sehr oft Stück für Stück angeben, wie
er zu diesen und jenen Urtheilen, zu diesen und jenen Nachrichten
kam. Und sintemal auch der Herr Graf seine politische
Dogmatik schon vorläufig im Reinen hatte, ehe er an die Beschauung
und Jerlegung der schönen Maschine Preußische
Monarchie ging, so ist zugleich gar zu häufig sein Schicksal
wie das Schicksal aller derjenigen, die schon vorläufig ihre
Theorie haben, ehe die Erperimente ihr Resultat gaben. Zwar
ist dieß, genau genommen, die Sache eines jeden guten Kopfs.
Die Natur hat diese ihre vorzüglicheren Menschen vorschnell
gemacht; aber der weise Mam, dem es um Wahrheit zu
thun ist, muß sich discipliniren. In den physiokratischen Hypothesen
mag zwar wohl auch ein mächtiger Zauber liegen,
daß sich gewöhnlich die davon ergriffenen Köpfe zu der politischen
und historischen Nüchternheit nicht gewöhnen können,
ohne die man doch gar zu leicht die Beobachtungen mehr nach
der Theorie formt, als die Theorie aus den Beobachtungen
reformirt. Es würde kein Ende nehmen, wenn wir die hieher
gehèrigen Aus= und Abschweifungen des Herrn Grafen,
und die dadurch veranlaßten falschen Wendungen mancher seiner
Beobachtungen und Rechnungen, bemerken wollten. Wir
glauben auch nicht, daß sie viele Verführung in Deutschland
anrichten werden; wenigstens hat dieser Theil von Unrichtigkeiten
auf den Recensenten den schwächsten Eindruck gemacht.
Aber manche andere Rögen, die der Herr Graf vornahm, haben
mehr Schein, und man sieht, daß er die Kunst trefflich
verstand, aus den Rechnungen selbst, die zum Beweise gewisser
Sätze angeführt worden, einige Schwächen herauszuspähen,
die zum Beweise dessen dienen sollten, was man ihm zu Berlin
oder zu Rheinsberg als vermeintlich oder wirklich reinere
Wahrheit gesagt hatte. Hieher gehbren manche seiner in der
That sehr scharfsinnigen Beobachtungen über die bekannten
preußischen Populationslisten; aber bei dem, was er als eines
der gröôßten und interessantesten Resultate angibt, möchte man
sich selbst besinnen, ob es Scherz oder Ernst sey. Der Herr