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2 „Seis##### ##si“erichelnd Wch nachmiftags 4 Uhr (mil Ausnahme der GK
—— Der #bonn##m#lspreis beträgt vierfelährlich 2 Mark 70 Plermig,
—#0 p##. Ju Postabo Zulellge dühr #rei ino Gaus 14 Isemmig monalich.
%s u# Ndaen Nr. 72. Inseraen-Mbiellung Ne. 186.
Nummer 162 mie Alexius
ine neue Champagne · Schlacht.
Abenoͤbericht.
WTB. Verlin, 15. Juli, abends. Amkl.
zudwesltlich und örtlichh von Reims sind wir in
Zeile der franzsischen Stellungen einge
drungen.
Der frant:ösische Bericht.
Zürich, 15. Juli. Fran#ösischer Bericht vom
15. Juli, 3 Uhr nachmittags: Nach ciner kuren
Artillerievorbereitung haben die Deutischen
heute morgen von Chateau Thierry bis Main
de Massigny (Champagne) angegrissen. Un
#eTruppen halten den Anioß des Feindes
aunf einer Front von ungefähr 80 Kilometern
ltapser aus. Die Schlacht nimmt ihren Forlgang.
—
Am den Frleden.
RNicht die geringste Möglichkeit.
* (Genf, 15. Juli. Der „Matin“ meldei:
Clemenceau auherte am Samstag vor seiner
Frontreise zur Presse und zu Farsantantarter
er vertraue mehr auf die Versprechuncen
Fochsals auf die Worte des deut
schen Kan:elers. Er sebe auch in den neuen
Auslassungen des Reichskanzlers nicht die ge
eingüe Möglichkeit, auf Grund allgezeiner
Medensarlen zu Friedensverhandlungen
u kommen.
Lord Lansdowne ausgepfiffen.
Basel, 15. Juli. „Dailn Mail“ meldet:
Lord Lansdonmme wurde am Freitag, als er #
den Bauern seiner Herrschaft uber einen Ver
fandigungesrieden reden wollte, ausgepfifsen.
Dem Lord war es nicht möglich, nach
nenigen Einleitungsworten seine Nede sortin
setzen.
Die Vorgänge in Rußland.
Amerikanische
Moskau, 13. Juli. Die „Nowoja Schisn“
bringt solgende Erklärung des areerikanischen
(bcsandten am amerikanischen Nationaltag. Alle
Bundesgenosien halten Nußland noch für einen
latnpfenden Sta (Den Brester Frieden
kennen sice nicht an. Wilson erllärte, er
rerde Rußland nicht verlassen, d. h. er wolle
nicht unbeteiligt zusehen, wie Deutsche das rusü#che
Volk ausbenten und sich die Reichtümer
NRußlande ancignen. Die Stellung Unerilas. iit
nicht diltiert von Wünschen auf Landerwerb
und Handelsvorteile. Auch in innere Angelegenbeilen
will sich Amerika nicht einmischen. Es
egt ihm aber an dem Selbstbestimmungsrecht
Mußlands. TDieses soll nicht gezwungen sein.
üch der tyrannischen Verwaltung Deutschlands
unterzuordnen. Ich rufe das russische Voll zur
WMannhaftigkeit und zur Organisierung gegen
die deutschen Eroberer auf. Ich habe Weisung
erhalten, öffentlich zu erklären, daß es die Aufgabe
Amerikas ist, alle slawischen Völker
von der deutschen und österreichischen Herrschaft
zu befreien.
Trotzki für Erhaltung des Friedens.
die Sitzung des allrussischen Sowietkongresses
am 9. Juli wurde von Trotzki mit einem
Vercchte über die Unterdrückung des Ausstandes
1. Linken Sozialrevolutionäre eröffnet. Er
nhrte aus, daß kein denkender Bauer, Arbeiter
und Soldat den Krieg mit Deutschland neu zu
beginnen wünscht. Die „Prawda“ veröffentl
.1 solgende Entschließung des allrussischen
Nälekongresses: „Die Organisatoren und Teilnehmer
an dem Morde des Gesandten und an
den Aufsländen haben ihre Stellung als Rätevartei
und die amtliche Stellung ihrer Mitglieder
mißbraucht. Der Kongreß verlangt
strenge Bestrafung der Verbrecher. Die Sowjetkeile
der Linken So'rlalrevolutionäre sind solidarisch
mit Verbrechern. Für solche Organisatoren
ist kein Platz in den Deputiertenräten.
Die Hauptansgabe der NRätegewalt ist die Erhaltung
des Friedens; nur im Falle
Pines kremden Vorinarsches ist es Pflicht aller
Lodkungen.
Die Gcrwallies Vettzeile im Anzeigentell kollet 13 le., die Pelltzelle im Neklamen#t 4#6 .
Die Annahme von Anzeigen, Neklamen und Bellagen ersolgt durch die Annoncen-Ex#odtttos
##n## # D. sl, A.-G., Nosenhe#lm, München, Nörnberg, Vrrlu, B#eslau ## #
ÖOchluß der Anzeigen- Annahme 12 Uhr aullags.
Amltliches Bblikollions-Organ.
Mitwoc, 1.. Juli 1918
Eine neue Champogne-Schlacht.
Sübwestlich und östlich von Reims beuesche Truppen in Teile der
französischen Stellungen eingebrochen
— Offenfivabsichten Itallens.
merikanische Lockungen an Rußland.
Arbeiter, Bauern und ehrlichen Bürger, das
Land gegen die Imperialisten zu verteidigen.
Kampfersolge der Bolschewili.
Moskau, 14. Zuli. Nach Pressemeldungen
sind Syeran und Buguly von den Natetruppen
genommen worden, die auch auf Stawropol vorrücken.
Der Abschnilt Mikolajewsk befindet sich
gleichsalls in der Hand der Regierungstruppen.
An der From Tscheljabinsk und Zekaterinenburg
nuird von Unimsriedenheit der lichechischen
Truppen mil ihren Führern berichtel. Aus
Sibirien wird berichtet, daß sich die Verhandlungen
nwiichen der sibirische:: Regierung und
Jap an uegen un schuerer Derennunen, die
Japan, für die Hilse flellt, hin:iehen
Die Tschecho Slowaken.
Amsterdam, 15. Zuli. (Tel. Union.)
Die „Times“ meldet, daß die Tschecho-Slowa
ken augenbli cllich die gani'e sibirische Eisenbahn
von Tensa bir Wladiwoflock kontrollieren, mit
Aus X eines Teiles an beiden Seiten des
Vailal Sees, wo sie jedoch Gelände gewinnen.
Keineneue Reutralitätsertlätung
Finnlands.
„rich, 15. Juli. Tie „Neue Jürcher
Seitung“ meldet aus Helsingsors: Cine amt
liche Meldung der sinnischen Regierung besagt.
daß sie nicht beabsichlige, eine neue Neutrali
tätserllärung (anläßlich des Murmankonfülles:
zu erlassen, aber wie birher eine volllommen!
korrekte neutrale Haltung einnehmen werde.
Die Grenze zwischen Finuland und
Rußland gesperrt.
6 Zürich, 15. Juli. Die „Neue Zürcher
eitung“ meldet aus Helsingsors: Jwischen
Finnland und Nußland iit die Grenie voll
ständig gesperrt. Die Maßnahme füällt angeb
lich usammen mit der Furcht vor der Einschlep
pung von Seuchen, die augenblicklich in Rußland
wüten.
Die Cholera in Petersburg.
Stockholm, 14. Juli. Die russische
Regierung hat an die Eisenbahnbeamten nach
stehenden Funlspruch gerichtet: Infolge der
schweren Lebensmiltelnot in Petersburg greift
hier die Cholera um sich. Täglich fallen der
Epidemie Hunderte von Einwohnern zum Opfer.
Es ist unmöglich, irgend etwas zur Belämpfung
veeser Geißel zu tun, da wir nicht einmal in der
Lage sind, ein Viertelpfund Mehl zu liefern.
—*- Brot müssen wir Heringe abgeben. Tut
euer Möglichstes, um die Lebensmittelmfuhr zu
*4
beschleunigen! 12
Knmänien. 6
Wiederaufnahme des Verkehrs mit
Rumänien.
*. Bern, 14. Juli. Nach einer Bukarester
Meldung ist am vergangenen Dienstag der telegraphische
Privatverkehr zwischen ganz Rumänien
und Deutschland, Oesterreich-Ungarn, Bul-Rarien
und der Türkei sowie den neutralen Ländern
wieder aufgenommen worden.
Der Krieg zur See.
Zusammengestoßen und gesunken.
* Bern, 14. Juli. Wie der „Temps“ mitteilt,
ist kürzlich vor Brindisi der französische
Torpedojäger „Faulr“ mit dem fran'ösischen
Torpedojäger „Mangini“ zusammengestoßen und
gesunken. Die Verluste dürfen nict belannt-
gegeben werden.
Der amil. österreichische Berichk.
WIBR. Wien, 15. Juli. Amilich wird verlautbart:
« Ar den Gebirgefronten ist beiderseils die Artillerietaligleil
andauernd lebhaft.
Der " Chefd des Generalstabs.
Julten.
Cadorna.
5 Gens, 15. Juli. „Pelil!
det aus Nom: Cadorna leille in einem
ben dem franzölsischen Votschafler miil,
die ihm verliehenen Aure
den de? 1
„Tribung“ fordert eine parlamentarische Nachlontrolle
der gegen Cadorna ergrissenen Maß-Joncnal“
mel-Schrei
daß er
ichuungen zu Hän
Botschafters zurückreiche.
nmahmen der italienishen Negierung.
Die franzö jsijche RNalionalfeier.
-NRotterdam, 15. Juli. Nach einer Neu
lermeldung murde die frauzösische Natio
nalseier gestern durch begei- lelte Kundgebun
gen in London begangen. Im HOyde Park wur
den vom britischen Arbeiterbund Massenversammlungen
verannaltel. Von fünf Tribünen
wurden Neden gehalten. In den angenommenen
Entschließungen wurde erklärt, man wolle Schul.
ler an Schulter mit den Verbündeten lämpfen
bio Elsaß.- Lothringen jurücdgegebenu
und der. preußische Militarismus zerfürt
worden sei. Die Redner lehnten den Gedantken
ab, mit den jeindlichen So:ialisten auf Grund
ihrer Antworten auf die Kriegsziele die verbündeten
Arbeiter in einen Gedankenauslausch
zu treten. Eine zweile Kundgebung spielie
sich auf dem Trafalgar Square ab. Cie hier
angenommenen Entschließhungen besagen, daß die
Londoner Arbeiter sich so lange dem Frieden
widersetzen werden bis die Hohenzollernund
Habsburger-Dynastie militärisch
besiegt oder von ihren eigenen Völlern
geitürzt sei. Sie hegten den Wunsch nach einem
Frieden ohne imperialistische Ausdehnungen und
ohne Kriegsemtschädigung. Sie wüßten aber,
daß kein Friede iuflande kommen lönne, der
nicht eine Entschädigung für die deutschen Einkreisungen
und Jerftörungen, sowie den Wiederausbau
der zerschmetterten Nationen durch die
Deutschen bringe.
" Rotterdam, 15. Juli. Wilson sandte
eine Votschaft an das framsösische Volk, worin
er die Kriegsiele der Verbündeten feierte.
die chiacht von n Atmenlieres.
(Fortsetzung.)
Aus dem Großen Hauptquartier wird uns
aeshrieben:
Indem die Eneitma hi des Flandernverteidigers
Sirt v. Armin zwischen Armentières und
Hollebeke auf etwa gleichgroßem Raume mil
unvergleichlich wenigen Kräften angriff als die
südliche Hauptgruppe, erfüllte sie das Geset
der Steigerung, das die Veiungen- uunerer be
wundernswerten Truppe von Schlacht zu
Schlacht, ja von Gesehgksabschnktt zu Gefechtsabschnitt
zu beherrschen scheint, auch im Rahmen
ihrer Teilhandlung.
Tie Ueberwindung von Trichterfeld und Lus
siel in der südlichen Hälfte des neuen Angriffsstreifens
räumlich zusammen, da hier die Lys
teils vor, teils knapp hinter unserer Linie zu
überschreiten war. Nördlich besand sich das Gebiet
vor Wijtschate in unserer Stoßrichtung, des-Rosenheimer
Tagblatt
rrt alsd. Jahrgang.
Englünder seit dem Vortai
sen Vesitz dem !i*
durch blulige AnUrengungen leuer gemorde unur
und das er mit den Batterien de au#ue
und der Zeperenfront argwölhrisch deüe.
In der Nacht vom 9. zum 10. Apr.i men
Teile der bereitgestellten Angriffstrunnen 1r
ler dem Schutze der Nacht uber die Lys. N%
auSe giebiger Artillerievorbereitung brach sodenn
früh 5 Uhr 15 Minuten der Iniankerien: g.i
auf die feindlichen Sielungen herein. Unmite’
bar hinter unieren Sturmwellen wurden de;
seindseligen Flusse im Feuer des (hegners:
Pontonbrucken aufge'wungen und so der lleugang
unseres Nachschubs ins Wert ges##: Tia
Kampfverhaltnisse waren außerordemtte „„
schwerl. Lie Miltags und Nachmitta. 9
mußten vor allem darn verwandt me
leichte und schwere Artilierie uber
Trichterfeld zu bringen; daimu lam.
mal der Gesichlepunkt der Ueberra
siel, und die Eugländer auch von de
ihrer enlsernier stehenden Geiihune rulosen
Gebrauch machten, den Aufenthal-Vorflosen
zu vergrößern.
armee stecende Nar#e W.
uniaglichen Mühen alle
moch! gleich am ernen Tage
ielen, die angesichte der besnndeedn Verneii -
lnntckdknenvonqe"nrnle"ne—n!eq..r·
den und, vollends an den vorigjährigen Iha
gen des Gegners in gleichen Raume
bemundernswert genannt werden miitr#1.
Der hochgelegent sellungrartige Ort 8
ict
ui.et
Der in der Flaude
ille hrach jedd u
Hin deriken und u.
murde fruhreilig durch Umfassung genomit
Dann brad:en die Llereilges tellien englilchen v.
serven zu schwerften Gegen angri- #en vor. 014
mohl gelang er den Un#ien nil ###.
Linie zu halten, sondern sogar den Alar’-an
den Wald südwertlich Hollebele und im
schluß daran 800 Meter vor dem Ort ##r
schate heran’utragen und gegen wiederhol
brechende heftige Gegem'teie zu verreidigen. .
lich von Meejien ermies sich der Plorgueoerim:n
als ein Hindernis, das in tähem Wider'.:
unsere Front zu beiderseitiger Umgehung in
Dagegen waren Ploegimeer: Ort und ##rb
schon am Nachmittage in unserer Hand.
Nichim W auf Armenti#er murde Houp#e e'
reicht. Die Sladt selbu blieb außerbanb ii
Hle die Verbindung un der ?
v. Quast wurde noch nicht erreisnn.
Sidlich Armemitrres erweiterle sich arm rg
Tage der Schlacht die Sinbruchitelle # #
Seilen strahlenförmig, wobei sich der unon
Druck der neu in den Kampf geworsene:
lischen Reserven in ver weisellen Genenc##nn
dußerte.
In siegreicher Abwehr und tattraftigem Nasoß
führte General DHofer nach mehfelnde
Kämpfen um Croir du Vac seine inzmischen ver
stärtten Kräfte bis S:ecenwerck vor, unhm de
dorf und ermöglichte dadurch auch den bei :
quinghem lämpfenden Tru#pen den Ueberg:
über die Lys. Bei Pont Mortier lagen ande:
Teile des Korps . Steten“ und Trup##
des Generals v. Carlowin mit dem dauernd“.
verstärkenden Gegner in schmerem Kampf. #
Kotps „v. Carlowig“ fand ferner auf de
nördlichen User der Lys bei Sailln karte
Widerand. Oestlich Cstaires ließ sich schon #
frühen Morgen angriffelunige Jwanie dum.
wagemutige Pioniere über die Lys setzen un
behauptete sich, das Wasser im Dicke. , gege
sofort einseenden Gegenstoß. JIn dem Orl
res wogte stundenlang der Häuserkampf, die
nach teilmeiser Umfassung von Norden her fic-Während
der rechte Flügel des Generals v.
Bernhardi den Uebergang über die Lys bei La
Georgue erzwang, wehrten Mitte
und linler
Flügel kräftige Angrisse der Engländer ans den
Widerstandsnestern Lestrem und Vieille Chapelle
ab. Ein Angriff mit der Adsicht, zwischen bei
den Orten durch'ubrechen, kam nach am Avend
in Gang und blsnete unseren Truppen nene
Brücken über die Lawe.
Die stärkite Gegenmehr sanden mir auf un
serem südlichen Flügel. mo der in den
Errgruben von 6 ühune einen wesentlichen Bruch
leil der französischen Erzförderung verteidigte.
–.
PBrite