Contents : Der Mündliche Vortrag. Zweiter Teil. Die richtige Betonung und die Rhythmik der deutschen Sprache. (2)

Das  Adjeltivum.  57

„Liebe“  allein  im  Grundton.  Immer  ist  aber  darauf  zu  achten,
daß  das  Zurücktreten  der  Adjektive  und  Substantive  ein  leichtes
ift,  nicht  so  stark  als  das  der  Verhältniswörter.

Ubung.  —  Als  du  der  Stärke  fürchterliches  Recht  nur  übtest.  —
Er  unterliegt  der  stillen  Macht  der  Zeit.  —  Ich  sehe  meines  Feindes  verhaßte
  Gestalt.  —  Dich  reizt  nicht  mehr  der  Jagden  muntre  Lust.  —  Nichts
kannt  ich  als  der  Waffen  wilde  Freuden  und  als  des  Weidwerks  kriegerische
Lust.  —  Ich  hörte  einer  Glocke  helles  Läuten.  —  Und  krönt  sie  mit  der
Myrte  jungfräulichem  Kranze.  —  Es  war  des  Meeres  dumpfes
Brausen.  —  Der  rauhe  Anblick  eurer  Waffen  schreckt  die  Jungfrau.  —
Der  Mutterliebe  mächt'ge  Stimme  nicht  allein  trieb  mich.  —  Denn  in
des  Eifers  heftiger  Begier  vergaß  ich  dich  zu  fragen.  —  Wenn  zu  dem
alten  Hasse  auch  noch  der  Eifersucht  feindsel'lge  Flamme  kom.  —  Der
Rache  heilig  Feuer  treibt  sie  an.  —  Die  hohe  Flut  des  Reichtums  ist
zerflossen.  —  Wenn  fie  den  Blick  herabsenkt  auf  der  Erde  kleine  Länder.  —
Des  Gnadenbildes  segensreiche  Nähe  führt  Eure  Tochter  her.  —  Des
Schreibens  seltne  Kunst  verstand  er.  —  Wie  der  Bienen  dunkelnde
Geschwader  den  Korb  umschwärmen.  —  Dort  auf  dem  blut'gen  Felde
der  Gefahr.  —  Des  Wissens  mächt'ger  Trieb  beseelte  ihn.  —  Ja  nun
erfüllt  sich  mir  ein  altes  Wort  der  Weissagung.  —  Gieb  deine  treue
Stadt  nicht  unter  Englands  harte  Herrschaft  hin.  —  Die  stille  Tugend
der  Wohlthätigkeit  übte  die  Landgräfin.  —  Des  Himmels  schwere  Hand
ist  gegen  mich.  —  Der  Tugend  fromme  Lehren  erfüllten  ihr  reines
Herz.  —  Partei  wird  alles,  wenn  das  blut'ge  Zeichen  des  Bürgerkrieges
  ausgehangen  ist.  —  Das  Schifflein  floh  dahin,  der  Winde
leichtes  Spiel.  —  Die  betrübte  Kunde  seines  Ablebens  erfüllte  die  ganze
Stadt.  —  Ich  bin  nur  eines  Hirten  niedre  Tochter.  —  Der  Totenklage
  schauerlicher  Ton  ergriff  die  Gemüter.  —  Das  Jauchzen  ihres
heißen  Dankes  erschütterte  ihr  Herz.  —  Der  Anmut  holder  Gürtel
schmückt  die  Liebliche.  —  Das  schöne  Recht  der  Begnadigung  übte  er  zum
ersten  Male.  —  Die  wilde  Lust  des  Jagens  füllte  seine  Tage  aus.  —
Ihm  fehlt  die  freche  Stirn  des  Lügners  nicht.  —  Der  schnelle  Eindruck
eines  Augenblicks  hat  uns  besiegt.  —  Wer  ist  fie,  die  ein  schüchtern  Heer
von  Rehen  in  Löwen  umgewandelt?  —  Wenn  du  der  Löwenmutter  junge
Brut  geraubt,  du  könntest  Gnade  finden.  —  Der  Schlachten  wilder  Lärm
ist  mir  Musik.  —  Wer  rief  ench  in  das  fremde  Land,  den  blühenden  Fleiß
der  Felder  zu  verwüsten?  —  Weggerissen  bin  ich  von  der  Schwestern
lieber  Brust.  —  Greife  frisch  zum  Schwert  und  um  des  Lebens  süße  Beute
kämpfen  wir.  —  In  Gottes  gnäd'ge  Hände  leg'  ich  mein  Geschick.  —
Du  verdientest  nicht  zu  fallen  von  eines  Fürsten  edler  Hand.  —  Was
hemmst  du  des  Schwertes  blutige  Entscheidung.  —  Ehrwürdig  ist  uns
das  Antlitz,  das  unfres  Königs  teure  Züge  trägt.  —  Verstrickend  ist  der