628 Nr. 108. 1914.
Wemerkungen.
I. Als Belegsstücke sind beizusügen:
Spalte 2,
1./ ) die Geburtsurkunden der Eheleute (können wegsallen, wenn die Geburtstage aus der Heiratsurkunde
ersichtlich sind oder wenn nur Waisengeld beansprucht wird oder wenn die Ehe nachweislich
über 9 Jahre bestanden hat);
Spalte 3,
2.y) die Heiratsurkunde oder, wenn Kinder aus mehreren Ehen versorgungsberechtict sind, die betressenden
Heiratsurkunden;
Spalte 4,
3. Militärpapiere, wenn solche in Händen der Hinterbliebenen sind;
Spalte 5,
4.“) die standesamtliche Urkunde über das Ableben des Ehemannes und, wenn die Kinder auch ihre
leibliche Mutter verloren haben, noch die standesamtliche Urkunde über das Ableben der Ehefrau
en- Stelle der terbeurkunde für den Ehemann geungt vorläufig Angabe der Verlustliste,
auch können als vorläusige Ausweise beigefügt werden Mitteilungen der Truppenteile und Beörden,
Auszüge aus Kriegsranglisten oder Kriegsstammrollen, Todesanzeigen und Nachrufe der
rupbenteile und Behörden im Militärwochenblatt oder in sonstigen Zeikungen oder Zeitschriften);
Palten 11, 12,
5./) die standesamtliche Geburtsurkunde für jedes versorgungsberechtigte Kind unter 18 Jahren.
II. Spalten 4, 6, 7, 12, 13, 14 find seitens der den Antrag vorbereitenden Zivilbehörden nicht auszusüllen.
II. Spalte 15 ist u. a. zu vermerken:
1. Wer ben den Kindern in die Anstalten des Potsdamschen Großen Militärwaisenhauses ausgenommen
ist;
2. daß die Mädchen über 16 Jahre nicht verheiratet sind oder gewesen sind;
3. daß die Eheschließung, wenn sie innerhalb dreier Monate vor dem Ableben des Verstorbenen statlelen
hat, nicht zu dem Zweck erfolgt ist, um der Witwe den Bezug des Witwengeldes zu veraffen;
4. daß die Ehe nicht rechtskräftig geschieden oder die eheliche Gemeinschaft nicht rechtskräftig aufee
war oder von wann das rechtskräftig gewordene Erkenntnit gohictt Dieser #erarl
ann wegsallen, wenn in der Sterbeurkunde die Ehefrau des Verstorbenen mit ihrem Ruf-,
Mannes und Geburtsnamen als dessen Witwe bezeichnet ist;
5. ob der Verstorbene im Zivildienst angestellt war; ob, für welchen Zeitraum und in welcher Höhe
aus der Zidildienststelle Gnadengebührnisse und welche Beträge an Witwen- und Waisengeld oder
diesen Bezügen gleichstehende Gebührnisse gewährt oder zu gewähren sind.
IV. Sonst noch erforderliche Schriftstücke werden von den militärischen Dienststellen belgefügt werden.
)An Stelle der gebührenpflichtigen Auszüge aus den Stanbesermteressstern sind Rescheinsesngen in ag kürste
2##n zulässig, die in Hreußen unter Slegel und Wl xlst den Standesbeamten koslenfrel ausgestellt werden, die entscheldenden
atsachen ergeben und die maßgebenden Baten in Buchstaben ausgeschrieben enthallen.
Auf Antrag stellt das Zenral-Nachwelsfe-Bureau de#n #riegsministerlums in Berlin NW. 7, Derotheenstr. 466, besenbere
uss Heinigunges aus. Im UAutrage sund Dlenstgrad, Dienststellung und Truppentell oder Behörde des Verstorhenen
genau zu .-