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Die Bestimmungen in den §#. 1, 2 der Verordnung uͤber den Umlauf
fremder Münzen im Großherzogthume vom 17. November 1840 finden nunmehr
auch auf die Münzen der eben genannten, neu beigetretenen Vereinsstaaten
Anwendung, dergestalt, daß «
1) die Courant-Münzen dieser Vereinsstaaten, welche zu vierzehen Thalern
auf die feine Mark ausgebracht sind oder künftig ausgebracht
werden, von den Zwei-Thalerstücken bis zu den Einsechstel-Thalerstücken
einschlüssig herab, ingleichen
2) die im Zwanziggulden-Fuße ausgeprägten Eindrittel= und Einsechstel-Thalerstücke
derselben Vereinsstaaten
ebenfalls gleiche Geltung mit den unter Unserem Stempel im Vierzehenthaler=Fuße
ausgeprägten Courant-Münzen erhalten und zu ihrem Nennwerthe im
Vierzehenthaler-Fuße, oder bei Zahlungen im 244 Guldenfuße nach dem in
§. 2 der angeführten Verordnung bestimmten Verhaltnisse, bei allen Zahlungen
im Großherzogthume gleich der Landesmünze ausgegeben und angenommen
werden sollen.
Urkundlich haben Wir diese Verordnung höchsteigenhändig vollzogen und
mit Unserem Großherzoglichen Staatsinsiegel bedrucken lassen.
So geschehen und gegeben Weimar den 13. Mai 1842.
;2 Carl Friedrich.
C. W. Freih. von Fritsch. Freih. von Gersdorff. Schweitzer.
Nachtrag
zu der Verordnung vom 17. November
1840 über den Umlauf fremder Münzen
im Großherzogthume.