Full text : Regierungs-Blatt für das Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach auf das Jahr 1843. (27)

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Sollte  sich  zeigen,  daß  Briefpostsendungen  über  8  Loth  aus  zusammengepackten
  Briefen  bestehen,  so  wird  rücksichtlich  der  gemeinschaftlichen  Porto-Sätze
die  einfache  Brief-Taxe  so  vielfach  erhoben,  als  das  Gewicht  der  Sendung
Lothe  beträgt.  Bezüglich  des  Transit-Zuschlags  verbleibt  es  bei  der  Progression
  in  obiger  Tabelle.
5)  Für  Semungen  unter  Kreuzband  und  Muster  ist  folgende  Porto=  perte-Mode-Moderation
  verwilligt:  P#tion  fürkheen
a)  für  Zeitungen,  Journale,  Brochüren,  Bücher,  gedruckte  Preis-Courants,  rted  und
Musikalien  und  Kataloge,  welche  so  geschlossen  zur  Aufgabe  gebracht
werden,  daß  die  Beschraͤnkung  der  Sendung  auf  diesen  Inhalt  sichtbar
bleibt,  und  welche  auf  dem  Post-Course  uͤber  Schleiz  und
Eger  versendet  werden,  ist  nur  der  dritte  Theil  der  tarifmaͤßigen
Gebühren  an  gemeinschaftlichen  Porto  und  an  Transit-Zuschlag  für  die
diesseitige  Postkasse,  in  keinem  Falle  aber  weniger,  als  die  halbe
Tare  für  den  einfachen  Brief  zu  entrichten,  es  darf  jedoch  derlei
Sendung  nichts  Geschriebenes  beiliegen;
b)  für  Waarenmuster,  welche  Briefen  bemerkbar  beigeschlossen  sind,  und
auf  dem  Post-Course  über  Schleiz  und  Eger  versendet  werden,
ist  nur  der  dritte  Theil  der  tarifmäßigen  Porto-Gebühr  an  gemeinschaftlichem
  Porto  und  Transic-Zuschlag,  in  keinem  Falle  aber  weniger,
als  die  Taxe  für  den  ein  fachen  Brief  zu  erheben;  es  darf  jedoch
solchen  Sendungen  kein  schwererer  als  ein  einfacher  Brief  beigeschlossen
werden;
c)  für  auf  Verlangen  mittelst  der  übrigen  Verbindungsstraßen  der  beiderseitigen
  Postanstalten  zu  befördernde  Sendungen  unter  Kreuzband
und  Muster  ist  das  gemeinschaftliche  Porto  ebenfalls  nach  den  unter  à
und  b  bemerkten  Moderations-Bestimmungen,  der  Transit-Gebühren-Zuschlag
  aber  nach  der  vollen  tarifmaßigen  Taxe  zu  berechnen.

6)  Die  unter  Ziffer  1,  rücksichtlich  der  Aufhebung  des  Frankirungs=  Serdungen,

Zwanges  vorbehaltenen  Ausnahmen  betreffen:  Pis  ar
irt  werden
I.  Orucksachen  nnter  Krenzband  und  Muster,  müssen.

für  welche  die  Porto-Gebühr  bei  der  Aufgabe  entrichtet  werden  muß,
II.  Portofreie  Sendungen  (Dienstschreiben),
hinsichtlich  deren  Folgendes  zu  beobachten  ist:  Eendungen

von  Privaten

a)  Sendungen  von  Privaten  aus  dem  Großherzogkhume  nach  den  K.  K.  an  Beberden.