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so sind wir gnaͤdigst befehligt worden, die den Koͤnigl. Preußischen Unterthanen
zum Behufe eines Aufenthalts im Großherzogthume ausgestellten Heimatbsscheine
nicht zurückzuweisen, wenn sich auch in denselben der oben angezogene
Vorbehalt befindet.
Wir machen solches den Polizei-Unterbehörden und Ortsvorständen zur
Nachachtung hierdurch bekannt.
Weimar am 26. Juli 1845.
Großherzoglich Sächssche Lankes-Oirektion.
K. Wirth.
II. Se. Königliche Hoheit, der Großherzog, haben durch an uns erlassenes
höchstes Reskript vom 12. d. M. gnädigst befohlen: daß den Vorständen
der Sparkassen zu Dermbach, Eisenach, Ilmenau, Jena, Neustadt aldO.
und Weimar insoweit die Eigenschaft öffentlicher Behörden dergestalt beigelegt
werde, daß die von ihnen ausgefertigten Urkunden, wenn dieselben von
wenigstens zwei, als solchen, nach geschehener jedesmaliger Wahl, in dem betreffenden
offiziellen Nachrichtsblatte von dem Vorstande einer jeden Sparkasse
bezeichneten Mitgliedern des Verwaltungs-Ausschusses unterzeichnet und mit dem
Siegel der Sparkasse versehen worden sind, als öffentliche Urkunden betrachtet
werden sollen.
Höchstem Befehle gemäß wird dieses zur allgemeinen Nachricht und Nachachtung
hierdurch bekannt gemacht.
Weimar am 19. September 1845.
Großherzoglich Sächfssche Landesregierung.
von Müller.