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[3] II. Zur Ergänzung der Bestimmungen über die Prüfung der Apo—
thekergehülfen hat der Bundesrath beschlossen:
I. dem § 11 der Bekanntmachung des Reichskanzlers vom 13. November
1875, betreffend die Prüfung der Apothekergehülfen (Reg.=Blatt
v. J. 1876, S. 17 ff.), die nachstehende Bestimmung hinzuzufügen:
In dem Prüfungszeugniß ist das Gesammtergebniß durch
eine der Censuren „sehr gut“, „gut", „genügend“ zu bezeichnen;
II. die unter I. gedachte Bekanntmachung überhaupt durch die nachstehende
Vorschrift zu ergänzen:
„Als Apothekergehülfe darf nur serviren, wer den maßgebenden
Vorschriften über die Prüfung der Apothekergehülfen
durchweg genügt hat.“
Vorstehendes wird hierdurch zur Kenntniß der Betheiligten gebracht.
Weimar, am 4. Jannar 1883.
Großherzoglich Sächsisches Staats-Ministerium,
Departement des Aeußern und Innern.
Für den Departements-Chef:
Dr. Schomburg.
(41 III. Daß von der Direktion der Oldenburger Versicherungs-Gesellschaft
an Stelle des mit Tode abgegangenen bisherigen Haupt-Agenten derselben,
Richard Martini zu Weimar, der Hofmusikus Romano Ebert daselbst
zum Haupt-Agenten für das Großherzogthum ernannt worden ist, wird unter
Bezugnahme auf die Ministerial-Bekanntmachung vom 21. September 1881
(Regierungs-Blatt Seite 224) hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht.
Weimar, am 6. Jannar 1883.
Großherzoglich Sächsisches Staats-Ministerium,
Departement des Aeußern und Innern.
Für den Departements-Chef:
Dr. Schomburg.