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M 8.
Regierungsblatt
für das
Königreich Württemberg.
Ausgegeben Stuttgart, Donnerstag, den 29. April 1897.
Inhalt:
Königliche Verordnung, betreffend die Ermächtipun, der Gemeinde Aichelberg, Oberamts Hirchheim, zur Erwerhun
des für die Korrektion der Vicinalstraße von Aichelberg nach knehheim lordrichen rundeigenthums
im Wege der Zwangsenteignung. Vom 16. April 1897. — Bekanntmachung des Ministeriums des Kirchenund
Shuwesenn betreffend die Aenderung des Namens der Meynier'schen Stiftung in Tübingen. Vom
26. März 1897.
Königliche Verordnung,
detreffend die Ermächtigung der Gemeinde Aichelberg, Gberamts Kirchheim, zur Erwerbung des
für die Korrektion der Vicinalstraße von Aichelberg nach Kirchheim erforderlichen Grundeigenthums
im Wege der Zwangsenteignung. Vom 16. April 1897.
Wilhelm II., von Gottes Gnaden König von Württemberg.
Auf Grund des Art. 2 des Gesetzes vom 20. Dezember 1888, betreffend die Zwangsenteignung
von Grundstücken und von Rechten an Grundstücken (Reg. Blatt S. 446),
verordnen Wir nach Anhörung Unseres Staatsministeriums, wie folgt:
Die Gemeinde Aichelberg, Oberamts Kirchheim, wird ermächtigt, die Grunderwerbungen,
welche zu der von ihr beschlossenen, die Ermäßigung der unmittelbar unterhalb
Aichelberg und in dem Orte selbst bestehenden starken Steigungen bezweckenden Korrektion
und theilweisen Verlegung der von Aichelberg nach Kirchheim führenden Nachbarschaftsstraße
auf der Markung Aichelberg nothwendig werden, im Wege der Zwangsenteignung
zu bewerkstelligen.