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in der Rheinproobinz 96, (59, ) in Sachsen-Coburg-Gotha 70,, (9,)
„ Hohenzollen 80%% (—) „ Anhatt 79,, (—))
„ Prensen 64, (45,y) „ Schwarzburg-Sondershausen 25,0 (—)
„ Bayhren 39,1 (85)0) " n Schwarzburg-Rudolstadtt 41, (24,))
„ Sachen 68, (40,) „ Waldennn 44, (—)
„ Württemberg 42,, (98)) „ Reuß ä. 2929393939. 52% (—)
„ Bn 43,,5 (46,7) „ Reuß L. . . ............... 668, (—)
„ Hessen 80, (37,) „Schaumburg-Lippe 18 (17,5)
„ Mecklenburg-Schwerin 33,, (41,60)„ Lippgeeeee 822 (—)
„ Sachsen-Weimieernrn 611 (—) „ Lübeg 139, (23,0)
„ Mecklenburg-Strellgg 24#8 (—) „ Breemmm 267,, (54%0)
„Oldenburg ........ . . . . . . . . . . .. 59,1 (47,5) „Hamburg ..... . ......... .. ... 312,0 (52,)
„ Braunschweiig 99pP6, (42,)) „Elsaß-Lothrinngen 68,, (41/)
„ Sachsen-Meiningen . 38,, (48,0) „ dem Deutschen Reiche 57,, (45#1)
Sachsen-Altenburg. ... ... . . . . .. 75,, (—)
Hiernach hatten Berlin und die Hansestädte die größten öffentlichen allgemeinen
Krankenhäuser. Westfalen, Hessen-Nassau, die Rheinprovinz, Hohenzollern, Hessen, Braunschweig,
Sachsen-Altenburg, Sachsen-Coburg-Gotha, Anhalt und Lippe scheinen vorzugsweise
öffentliche Krankenhäuser von mittlerer Größe (von je 70 bis 100 Betten) zu besitzen.
Unter dem Gesamtdurchschnitt standen hinsichtlich der mittleren Bettenzahl die öffentlichen
Anstalten in 7 preußischen Provinzen, darunter Brandenburg (ohne Berlin), und in 11 Bundesstaaten,
darunter Bayern, Württemberg, Baden und die beiden Mecklenburg. Das eine in
Schaumburg-Lippe bestehende öffentliche Krankenhaus war mit 18 Betten vermutlich das
kleinste im Deutschen Reiche. Besonders umfangreiche private Krankenhäuser hatten anscheinend
Ostpreußen, Westfalen, die Rheinprovinz, Württemberg, Baden, Oldenburg, Sachsen-Meiningen,
Bremen und Hamburg; in Ostpreußen, Posen, Württemberg, Baden, Mecklenburg-Schwerin
und Sachsen-Meiningen waren die Privatanstalten durchschnittlich größer als die
öffentlichen. Die Berliner Privatkrankenhäuser waren meistens von geringer Größe und
enthielten im Durchschnitt nur etwa halb so viel Krankenbetten, als die der Provinz
Brandenburg (ohne Berlin), auch ist in ihnen die Durchschnittszahl der Krankenplätze von
23,V im Jahre 1897 auf 22,, im Jahre 1901 gefallen.
Um einen Überblick über die Ausnutzung der verfügbaren Krankenbetten zu gewinnen,
vergleicht man am besten den Krankenbestand eines bestimmten Tages mit der damals vorhandenen
Bettenzahl. Als Zeitpunkt für eine solche Untersuchung kann nur ein 1. Januar
in Betracht kommen, weil der Krankenbestand jedes anderen Jahrestages in dem vorliegenden
Erhebungsmaterial nicht ersichtlich gemacht ist; zum Vergleich kann die Bettenzahl am Schlusse
des betreffenden Vorjahres herangezogen werden. Die Wahl dieses Tages trifft sich insofern
glücklich, als er annähernd in der Mitte der ungünstigen Jahreszeit liegt, in welcher die
allgemeinen Krankenhäuser erfahrungsgemäß am meisten in Anspruch genommen werden.
Die nach diesem Grundsatze für den 1. Januar 1901 errechneten Belegungsziffern
zeigen, daß damals in Bayern, Württemberg, 11 weiteren Bundesstaaten und 2 preußischen
Landesteilen 50 und mehr % , in Preußen durchschnittlich 34,,, im Reiche 89,6 % der
Anstaltsbetten unbenutzt standen, so daß also im ganzen die vorhandenen Krankenbetten dem
Bedürfnis vollauf genügten.
In Berlin, Bremen und Hamburg waren an dem gleichen Tage nur 180 bezw. 17,
und 20,, % der Betten unbelegt. Auch die Krankenhäuser von Ost= und Westpreußen,
Brandenburg, Westfalen, Hessen-Nassau, Sachsen-Weimar, Sachsen-Altenburg und Lippe waren
verhältnismäßig stark besucht (mehr als je 65 %/ belegte Betten); relativ die meisten unbenutzten
Betten hatten die Krankenanstalten von Hohenzollern, Sachsen-Meiningen und Reuß ä. L.