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5) Bei gemeinsamen Zusammenwirken der vorbezeichneten Mannschaften mit den Gendarmen liegt den
6) Die
der
Letzteren die Anordnung und Leitung des Dienstes der Mannschaften ihrer Patrouille bbb.
eim Zusammenwirken mehrerer Patrouillen hat, wenn nicht ein Oberwachtmeister betheiligt ist,
der älteste Landgendarm die Leitung 2c. zu übernehmen.
Anordnungen mit zu befolgen, welche
innerhalb seiner Kompetenz zu
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2c. (vergleiche
Nr. 9) sind indessen h
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7) Unbeschadet des unter Nr. 6 erörterten Verfügungsörechtes des Landraths beziehungsweise des Gen-□
S
darmerie-Offiziers haben sich die als Patrouillenführer zu verwendenden Landgendarmen, beziehungsweise,
wenn dieselben dem Kommando eines Gendarmerie-Offiziers oder Oberwachtmeisters unterstellt sind,
diese Persönlichkeiten an jedem Uebungstage vor Beginn der Uebung bei dem leitenden Truppen-Kommandeur
zu melden, um über den voraussichtlichen Gang des Gefechts, die wünschenswerthe
Dirigirung des Publikums und über sonstige, für die Ausübung des Patrouillendienstes nothwendige
Einzelheiten informirt zu werden. Die direkte Ertheilung dieser Information an die einzelnen
Patrouillen unterbleibt auch, falls etwa der Landrath zur Stelle ist, um diese Information selbst
entgegen zu nehmen.
Die Patrouillen sind außerdem angewiesen, den Requisitionen der für die Blurschäden-Ablahe ungs-Kommission
kommandirten Offiziere, soweit sich dieselben auf das Zurückhalten des zuschauenden Publikums
von den bestellten Fluren beziehen, in jedeni einzelnen Falle nachzukommen.
Nach Schluß der täglichen Uebungen treten in der Regel die zur Unterstützung der Gendarmen
kommandirten ns unter den direkten Befehl des leitenden Truppen-Kommandeurs zurück,
um erforderlichen Falls noch zu militärpolizeilichen Diensten in den Biwaks und Kantonnements
verwendet zu werden. Eine Verwendung zu Ordonnanzdiensten bleibt indessen ausgeschlossen.
ie Befugnisse der zu den Gendarmerie-Patrouillen gehörigen Landgendarmen regeln sich nach
der Dienst-Instruktion vom 30. Dezember 1820 resp. vom 23. Mai 1867 für die neuen Landestheile.
Die von den Truppen zur Unterstützung der Landgendarmen kommandirten Mannschaften sind, sobald
sie zur Wahrnehmung des Polizeidienstes auftreten, im Dienst und es stehen ihnen, solange sie sich
im Dienst befinden, diejenigen Befugnisse zu, welche durch die Instruktion vom 29. Januar 1881
für die Wachen, in brnich der von denselben vorzunehmenden Verhaftungen und vorläufigen Festnahmen,
vorgeschrieben find.
Das Einschreiten der Patrouillen in Aufrechthaltung der Ordnung der marschirenden Truppenbagage
(vergleiche Nr. 1) beschränkt sich indessen auf die Anzeige an den Führer der Bagage 2c.
bezw. dessen anwesenden Stellvertreter.
Stellt derselbe die ihm kundgegebenen Unregelmäßigkeiten nicht ab, so darf die Patrouille doch
ihre Autorität gegen die, ersterem unterstellten Personen nicht geltend machen und übernimmt dann
der Führer die Verantwortung. Die Patrouille macht alsdann dem etwa vorhandenen Gendarmerie-Offizier
oder Oberwachtmeister (vergleiche Nr. 5 und 6), andernfalls direkt dem Leitenden des
Manövers über den Vorfall Meldung.
Die Eskadron-Chefs sind dafür verantwortlich, daß die zu den Gendarmerie-Patrouillen kommandirten
Mannschaften mit dem Inhalt der vorbezeichneten Instruktion vom 29. Januar 1831 durchaus
vertraut sind.
Bei den Divisions-Uebungen (Anhang III. I. 3, der Verordnungen über die Ausbildung der Truppen
für den Felddienst 2c. vom 17. Juni 1870) ist durch den die Uebung leitenden Kommandeur (Brigadebeziehungsweise
Divisions-Kommandeur) mit der betreffenden Civilbehörde (Landrath, Regierungs-Präsident)
jedesmal eine Vereinbarung — jeitens der letzteren nach Kommunikation mit der betheiligten
Gendarmerie-Behörde — über die Zahl der zu sormirenden Gendarmerie-Patrouillen zu treffen.