Orden in der Anekdote
Der Orden von der Grohmutter
Als Sohn einer englilchen Prinzessin in England geboren und erzogen, vermengte der vor
einigen Jahren verstorbene Herzog Albert von Schleswig-Wollstein zettlebens die
Sprachen leiner beiden „aterländer“, wie er England und Deutlchland bezeichnete, zu
einem drolligen RKauderwellch.
Bei einer Abendgetelllchaft, zu der er nach leiner Anstellung in der preußilchen Armee in
Berlin eingeladen worden war, erregte er durch leine nonchalante Haltung das Mitkallen
eines unter den Gästen anwelenden Generals. Obendrein entdechte der General an dem
Wakenrock des jungen Aeutnants das Johanntter-Kreus, das in Hreuhen frühestens
Dauptleute und Rittmeister bekamen. Er ttellte ihn zur Rede: „Was haben Sie da kür einen
Orden, Herr Teutnant?“ — Der Prinz verletzte lällig: „Die Johanntter-ODrden, Herr
General!“ = „Wie kommen Sie zum Johanniter-Orden?“ inqutrierte der General stirnrungelnd
weiter. - „Ee ist eine Gelchenk von meine liebe, alte Grohmutter, Derr General!“
erwiderte der Prinz. Mühlam leinen Zorn verhaltend kragte der General: „Wer ist denn
Ihre Grohmutter, Herr Teutnant?“ = Als der Prinz nunmehr antwortete: „Die Köntgin
von England,“ glaubte der General, einen Verrückten vor sich zu haben. Aber die Sache
stimmte. Es handelte sich um den englilchen Johanniter-Drden. Und dte „liebe, alte SGroßmutter“
des Prinzen war die Königin Diktorta bon England.
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