numme#r-——3b
Verbot der Lebe#Witteiessjah:
aus ien.
Berlin,, 14. Fn- Jaann hat das Aus.
fuhrverbot auf samtliche Lebensmitiel ausgedehnt.
(3.)
Zürich, 14. Juni. Zu der von Italien
verfügten öölligen Einstellung des Wakenver
lehrs nach der Schweiz schkreibt die Züricher
Post: Wir stehen vor der folgenschweren Tatsache,
dah Italien gegen die Schweiz ein Aussuhrverbot
für sämtliche Lebensmittel erläßt und
dieses Verbot ur unter der Bedingung auf
heben will, daß die Schweiz Sicherheit gibt,
die in dem gewünschten allgemeinen Umsang
aus inneren schweizerischen Gründen nicht ge
geben werden kann. Die Angelegenheit ist
peinlich aus wirtschaftlichen und politischen
Gründen. Wir müssen daraus schließen, daß in
Italien das von einem Teil der italienischen
und französischen Presse systematisch groß gezo
gene Mißtrauen gegen den Schweizer Handels
verkehr auch verantwortliche *z erfaßt hat.
Dieses Mißtrauen ist angesichts der Bemuhun
en des Bundesrais, auch in wirtschaftlicher
Hinsicht korrekleste Neutralität durchzusühren,
kränkend und nich. geeignet, die gulen Beziehun
gen zwischen den in Betracht kommenden Staalen
und der Schweiz zu festigen. (.)
Eine Prämie.
Paris, 14. Juni. Der „Temps“ meldet
aus Nom: Der Verband der- italienischen
Schiffelonstrulteure setzte eine Prämie von
15000 Lire für die Besatzung des italienischen
Unterseebootes oder Torpedobvotes aus, wel
ches zuerst eine erfolgreiche Aktion ausführt. (J.,
JIn Albanien.
Paris, 14. Juni. „Petit Parisien“ mel
det aus Rom: Man erfährt, daß der Führer
der albanischen Ausstandsbewegung, Mussa Es
sendi, sich zum Präsidenten der Republik Alba
nien auorufen ließ. (.).)
Die Serben vor Durazgo.
Wien, 14. Juni. Zuverlässige, über Sku
tari aus Albanien lommende Nachrichten be
stätigen, daß sich reguläre serbische Truppen
Durazzo genähert und die Hügel in der Um
gebung der Stadt besetzt haben. In Durazzo
selbst hält sich Essad Pascha noch mitiitalieni
scher Hilse. Jedoch soll die italienische Trup
penmenge in Durazzo gering sein. In der Gegend
des chridasees fanden wiederholte hef
tige Zusammenstöße zwischen serbischen und
griechischen Banden stalt. Auch im Nordepirus
wird die griechische Bandentätigleit kebhaster
Serbisch-montengrinische
Unstimmigkeiten.
Sofia, 14. Juni. Hier eingelrofsene Nach
richten besagen, daß zwischen Serbien und
Montenegro in der letzten Zeit große Meinungs
verschiedenheiten wegen Albanien ausgebrochen
sind. Wie behauptet wird, soll es sogar zu 3
sammenstößen gekommen sein. Euvdlich solien
auch die Montenegriner gedroht haben, sich an
Albonien anguschließen, salls die Serben gegen
Skutari zögen. (J.)
Auch Bulgarien lehnt ab.
Wien, 14. Juni. Aus Sosia wird gemeldet.
daß der russische Gesandte zwei Stunden lang
mit dem Minittert räsidenten Radoslawow kon
feriert habe, nach dem russischen Gesandten habe
Radoslawow den ösvterreichisch ungarischen Gesandten
empfangen, dem er ilziie, daß Bulgarien
auch nach dem neuen (t.isi##en Antrag
seine Politik nicht ändere und seine Neatralität
weiter aufrecht erhält. (3.)
D'Annunzio in Bukarest.
Bukarest, 14. Juni. „Adverul“ und „Universul“
melden die Ankunft Gabriele d'Annunzio
für unmittelbar bevorstehend. Die „Moldawa“
fordert die Regierung in einem Leitartikel
auf, die kriegsheherische Agitation d-Annunzios
nicht zu gestatten. (J.)
Die Wahlen in Griechenland.
Athen, 14. Juni. Nach den bis jetzt vorliegenden
Nachrichten sind der Regierung bereits
150 Sitze in der Kammer sicher. Saloniki
wählte sämtliche 32 Regierungsvertreter.
In Attika behauptete sich die Venizelospartei
mit sämtlichen 22 Sitzen. Die Lage für die
Regierung ist in den Provinzen überall günstig.
(3.) .
die Tariei lu Velices
Vor der Dardanellenfront.
WITB. Konsta nti nopel, 14. Juni. Das
Eroße Heoe teilt mit: An der Dardanellenfront
schossen gestern morgen zwei feindliche
se unter dem Schutz von sieben
Torpedobooten ungeföhr 90 Granaten auf einige
unserer Stellungen bei Ari Burun und
Seddil Bahr ab. Sie erzielten keinerlei Wir-
Nolen#— —
kung und zogen n baald Ms nach. Imbros
zurück. Zu Land d bloß ein schwacher Aus
sansch von- e und Infanteriefeuer statl.
Unsere anatolischen Batterien richteten ein ersolgreiches
Feuer auf den Feind.
Ein englischer Flieger heruntergeschossen.
WIITB. Konstantinopel, 14. Juni.
Große Hauptquartier teilt mit: Am 24.
erschien ein englischer Kreuzer, vor der ½
nen Stadt Moyleh an der düste von Medina
am Roten Meer und ließ ein Flugzeug über
diese Stadt aussteigen. Der Flieger wurde
durch das Feuer unserer Soldaten und Feldwa:
chen abgeschossen und stürzte ins Meer.
20n
Im Kaukasus.
WIB. Konstautinopel, 14. Juni. Das
Hauptquartier teilt mit: An der Kaukajusfront
ging der Feind gestern aus der Nichtung
Olty vor. Nachdem er sich überzeugt halte,
daß unsere Truppen gegen ihn vorrücken, zog
er sich eilends zurück und ließ seine Stellun
gen völlig im Stich. Wir wirder sie.
porlugn.
Portugiesische Kriegsheßer.
Köln, 14. Juni. Die „Köln. Ztg.“ meldet
aus Madrid: Aus einer in Lissabon veranstal
stalleten politischen Versammlung, in der auck
der Marincoffizier Do Rego das Wort ergriff,
der bei der letzten Mdülih eine große Nollspielte,
ist besondero hervoczuheben, daß der
frühere Ministerpräsident sich dahin aussprach,
daß nach dem Niederwerfen der Dillatur die
Regierung das Bündnis mit England durch
Taten befestigen müsse und daß Portugal nack
den Ereignissen von Angola nicht zögern dürfe,
an der Seite Großbritanniens die von Deutsch
land angelane Schmach zu rächen. (.).
Die Wahlen in Portugal.
Lissaklon, 14. Juni. (Meldung der Agence
Havas.) Die letzten Wahlergebnisse sichern den
Demokraten die Mehrheit. Es herrscht vollige
Ruhe. (I.)
—. —
Altötting, 14. Juni. Erschossen.
Gastwirt Sertl in Kroberg hantierten zwei
Burschen mit einem geladenen Gewehr. Dabei
ging der Schuß los und verletzte den einen so
schwer, das, in kurzer Zeit der Tod eintrat.
Caufen, 14. Juni. In der Bäderei von
Graf brach während der Nacht Feuer aus,
das rasch großen Umfang annahm und auf zwei
Nachbargebäude übergriff.
Oberammergau, 14. Juni. Ein schwerer
Wolkenbruch hat am Samstagabend in kurzer
Zeit dem olfienrdor großen Schaden zuge.
sügt. Um 1½½8 Uhr ging das Unwetter mieder
und eine halbe Stunde später war das Ver
hängnis vollendet. Die über das Georgenlirch
lein herabkommende Leine, ein kleines Wasserrinnsal,
das in die Ammer mündet, schwoll
zum reißenden Fluß an. Das We sser suchte sich
ein neues Bett, drang in das Dorf, viele Häuser
überschwemmend. Einzelne standen so tief
im Wasser, daß man bis an die Hüfte im Wasser
waten mußte, um zu ihnen zu gelangen. Es
wurden dementsprechend auch verschiedene Bauschäden
angerichtet. Grohe Vermüstungen verursachte
das Unwetter in den Anlagen und Feldern.
Die Heuernte ist verwüstet, auch die Kartoffelernte
ist für viele in Frage gestellt. Eine
Kommission war bereits an Ort und sctelle.
Man hofft, Gefangene zur Hilfeleistung zu erhalten.
Weißenburg i. B., 14. Juni. Die Mühlbesitzersgattin
Gollisch i in Weiboldsh hausen suchte
mit ihren zwei Mägden während eines schweren
Gewitters noch das Heu hereinzubringen.
Plötzlich fuhr ein Blitzstrahl nieder und erschlug
die Frau und die jüngere Magd.
Bambers, 14. Juni. Der Magistrat genehmist:
i.: s. ihrcr heutigen Sitzung gemäß den
Veschlällen“ der Finanzkommission einstimmig
eine Teuerungszulage an die städtischen Arbeiter
von 2 bis 10 Mk. per Monat. Dabei wurde
vom Referenten, Rechtsrat Nuißl, hervorgehoben,
daß für Lohnaufbesserung der städtischen
Arbeiter in den letzten drei Jahren 23.000
Mark aufgewendet worden selen. Trotzdem
wurde die Teuerungszulage für begründek erachtet
und mit besonderer Entrüstung hervorgehoben,
daß die Kartoffelpreise auf dem Wochenmarkt
in Bamberg geradezu wuch. risch gefördert
würden. In den letzten Wochen sei der
Preis pro Zentner von 4.50 auf 7 Mk. gestiegen.
#s —
Bolzkirchen, 14. Juni. Von einem mehr
als halbstündigen Hagelwetler wurde am Samstag
unsere Umgegend heimgesucht. Am schwersten
traf es die Gegend von id und den
Markt Holzkirchen. ie Schlossen richteten an
Obstbäumen und in den Pflanzgärten arge Verwüstungen
an. Zum Glück ilt der betroffene
Beim
Landstrich * groß. In der Otterfinger und
Warngauer Gegend wurde nichts mehr verspürt.
Miesbach, 14. Juni. Vom Blitze erschlagen
wurde Aarn nachmiktags der auf der
Suche nach Munikablumen auf der Schöpfer
weide in Bergham befindliche Gemeindearme
Josef Ahrainer von Niklasreuth. Der Getötete
hatte unter einem Fichtenbäumchen Schutz vor
dem Regen gesucht.
Ruhpolbing, 14. Juni. Der Wagner Jo
hann Bantist Schmuck in Entselden unterhielt
schon seit Jahren mit der Ehefrau seines Miet
gebers, der Bauersfrau Windbichler in Enlfel
den, Gde. Ruhpolding, ein sträfliches Verhält
nis. Zwischen ihm und dem Ehemann Wind
kichler kam es deswegen östers zu Streitig
keilen; schon im November 1909 hat Schmuck
auf Paul Windbichler einen Revolverschuß abgegeben.
(Der Vorfall kam damals nicht zur
Anzeige und Schmuck setzte das ehebrecherische
Verhältnis mit der Frau, die Mutter von 10)
Kindern ist, fort. Am 19. April abends 9 Uhr
drang Schmuck in das Schlafzimmer des Paul
Windbichler ein und gab auf diesen einen Re
Uolverschuß ab, der den Getroffenen schwer am
Kopfe verletzte. gen erdversuches wird
sich nun Schmuck bei der nächsten Schwurge
richtsperiode zu verantworten haben.
Endorßf, 14.
Unter dem Vorfig von Frau Dr. Weinhar:
aus Prien fand am 6. Zuni 1915, nachmit
lags 3 Uhr, im Saale des Gasthaufes Mrhrri
zu Endorf eine reich besuchte, durch das Er
scheinen hoher Gäste besonders ausgezeichnel-Generolversammlung
der Ortsgruppe Endors
des Frauenvcreine Prien vom Roten Kreuz
stalt. Außer dem Aueschuß und den zahlreichen
Mitgliedern und Gästen von Endorf und aus
wärts, waren erschienen: Frau Dr. L. Sepp,
zweite Vorsitzende vom Pflegerinnenkomilee
des Zentrallomitees des Bayer. Frauenver
eine vom Noten Kreuz in München, Frau
Baronin Schady, die Vorsitzende des Orissammellomitees
vom Roten Krenz und des
Vereins für Krankenpflege in den Kolonien
von Nosenheim und Frau Professor Emma
Merlk- Haushofer, die zweite Vorsitende des
Vereins für Fraueninteressen in München.
Die Einleitung der Versammlung bestand in
Juni.
der Begrüßung aller Anwesenden durch die
Vorsitzende und der Beglückwünschung von
Fräulein Amelie Guggemos, der Vorsitzenden
der Ortsgruppe Endorf, zu einer ihr von aller
höchster Seile verliehenen Auszeichnung für 20
jährigen Dienst im Roten Kreuz. Ein vorzüglich
durchgeführter Jahres= und Kriegsberich!
über die rege Tätigkeit der Orteagruppe En
dorf, besonders während der ersten Kriegs
monate, vorgetragen von Fräulein A. Gugge
mos, folgte und brachte nähere Angaben der
Gesamtbeträge der Rote-Kreuz= Sammlungen in
ihrem Bezirk, sowie der Wäsche= und Kleidungs
stücke, die durch den unermüdlichen Fleiß der
Bevölkerung dem Rolen Kreuz zur Verfügung
gestellt werden lonnten. Nach einem von den
Verwundeten des Priener Vereinslazarelts ge
sungenen, feierlich wirkenden Soldatenliede gab
Herr Erpositus Wenning von Hirnsberg einen
kurzen Bericht über die Arbeitsleistung der zwei
Gemeinden seiner Expositur, Hirnsberg und
Pietzing.
Nachdem auch die Vorsitzende der Versamm
lung, Frau Dr. Weinhart eine kurze Angabe
über die Kriegsleistungen des Priener Zweig
vereins gegeben hatte, sprach sie im Namen des
Ausschusses ihren Dank all denen gegenüber 4o,
die durch ihre Opferwilligkeit ein reichliches E
gebnis der Sammlungen und Kriegs *i
tungen herbeiführten; ferner munterte sie die
Anwesenden auf, auch künftighin nicht zu ruhen,
den Verein durch neuen Beitritt und Opserfinn
zu unterstützen. Frau Dr. Sepp, zweite Vorsitzende
des Pflegerinnenkomitees vom Zenlralkomitee,
erfreute durch einige wohlgewählte
Worte die Versammelten. Sie gab der Anerlennung
für die große Kriegssürsorge an hiesigem
Orte Ausdruck, hob die Wichtigkeit des
Vereins in unserer ernsten Zeit hervor, erzählte
von den auheror dentlichen Leistungen der Schwestern
des Roten Kreuzes in Heimat und Etappe
und sprach endlich von der Landsturmpflicht der
deutschen Frau, die durch sparsame Haushallung,
großen Opfermut und Gebet den Staat
zu unterstützen und zu kräftigen hat.
Einer kurzen Pause s#olgte der zweile Teil
der Versammlung, der in der Aufführung zwei
vortresalich gewählter Theaterstücke bestand. Das
e Stück: lles fürs Rote Kreuz“ gab den
S#t der velehiü Jugend kund, die alles
aufwandt, auch ihrerseits ein Schär lein fü
#eheilige Sache beizutragen. Das zweite Stück:
„Der Weltkrieg 19147, eine allegorische Aufsilang
m in der die Verbündeten: Leostal.
Neid, Lüge und Krieg Germania, dem Frieden,
der Treue und dem Gebete ——. landen,
ab einer tiefen Hoffnu deutschen Volles
.t für die Leistung
usdruck. Nach lautem
venr Spieler endigte unter allseitiger Begeisteng
für das Note die Generalversamm-1
lung 1915 im Krie
mittwoch, 16. Juni 1013
sitzung de- Kolleglum ber Gemelnöe-Vevollmachtis#ten
in Rosen heim.
am Mittwoch, 16. Juni 1915,
vormittags 1½9 Uhr.
—
. Rechnung über den am 7. und 3. Mai
aufgestellten Glückshafen;
Abänderung des Statutes des Eleltrizitäts-Werkes
Geheime Sitzung.
u. Prüfung der Rechnungen der drei flädt.
Pensionate pro 1913,
u. Unwiderrufliche Anstellung,
Teuerungszulagen,
Freund-Anwesen.
k#kalus Hüchten.
NRosenheim, 15.
Auf dem Felde der Ehre gefallen:
Johann Scheiber, Pllasterer aus Nosenheim,
Soldat im 16. Res. Juf.-Reg.; Joses Hechenleimner,
Schreiner aus Rosenheim, Sohn des
Salinarbeiters Phil. Hechenleilner, Reservist im
3. Res.-JInf.-Reg.; Josef Schleipfner, Gruber
bauerssohn von Grub bei Presk Kanonier im
NRes.-Fuß Art.-Reg.; Aloi? Zimmerling,
Hausbesitzer in Moos, Expositur Hirnsberg,
Ers. Res. im J. Inf. Reg.: Georg Hainzl, .
nomenssohn aus Buch, Soldat im 12. Res. Inj.
Reg.: Georg Kochwagner, Huberssohn von
Graf, Res. im 15. Juf.-Reg.; Balthafar Reier,
Bauer in Oberschönberg, Ers.-Res. im J.
Inf.-Reg.; Marin Heiß, Bergschmiedsohn von
Dellendorf, Ers. Res. im 1. Nes.-Juf. Reg.;
Zeno Feuerer, Güller in Edling. Gesr. im 2.
Nes.. Inf.-Reg.; Josef Cjtermauer, Bruder der
Frau Frida Pohlhammer in Mühldorf, Soldatl
im Ins. Leib Reg.; Valentin Schwaiger
W Ruhpolding, Soldat im 2. Schweren Neier
Neg.; (beorg Aigner, Badergehilse in
Traunstein, Unteroffizier im 2. Res.-Juf.-Reg.:
Alois Pedersdorfer aus Siegs dorf, Dienstiuccht
in der Kuranftalt Adelholzen, Soldat im 15.
Ins. Neg.:; Ludmig Nieder, Schreiberssohn von
Z
—
*
Juni.
Miedling, Pf. Trannwalchen, Soldat im 10.
Res.-Jus.-Reg.
Aus zeichnungen im Felde. Der Insanterist
Lechenleitner im 1. Nes.-Juf.-Reg., der
seinerzeit schon mil dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet
wurde, erhielt jetzt auch das Militär-=verdienstlreuz
3 Kl. mit Schwertern und ist (Gefreiter
worden. Heck eul itner ist ein Sohn des
Salinarl eiters Rrit. Öcchenleitner in Rosenheim;
sein Bruder murde heute als gefallen
gemeldet.
80. Gebur tetag. Major a. D. Edmund
v. Schmid, einer der Senioren unseres Ossizier-.
lorrs, feiert in München am 17. Juni den
30. Geburletag. Geboren 1835 zu Nosenheim
als Sohn des Vezirksgerichtsdireltore Anton
v. Schmid, * er 1859 nach einer Dienstleistung
im Zus. Reg. zum Leutnant des
2. Onfanterie- Higie vor, wurde vor seiner Beseilsun
am Kriege 1866 Oberleutnant des
7. Juf. Reg. in Bayreuth und 1870 im Dezember
im Felde Hauptmann. Als Kompagniechef
wirlle er bis 187.3 im Neuburger 15. Juf.=Reg.
Mehrere Medaillen schmücken seine Brust.
Unsern Glückwunsch!
Rentamt. Die nicht elatsmäßige Rentamloassistentin
Anna Sronan in Wasserburg
a. Inn wurde ab 1. i l. J. in etalsmäßiger
Weise bei dem vorigen Rentamt ernannt.
Neuerliche Erhöhung der Bierausschankpreise.
Der Bayer. Brauerbund
teilt mit: Durch Bundesratsbeschluß vom 15.
Februar 1915 wurde der Malzverbrauch der
Brauereien im Deutschen Reich auf 60) Prozent
der Malzmenge eingeschränkt. Durch eine weitere
Bundesralsverordnung vom 17. März 1915
wurde sodann die Gerstevermälzung überhaupt
verboten. Weiter hat das stellvertretende Generalkommando
des K. B. 1. Armeekorps zur
Sicherstellung des Bierbedarfes unserer tapferen
Feldiruppen bei den Münchner Brauereien am
6. Juni einen großen Teil ihrer Biererzeugung
unter Strafandrohung beschlagnahmt. Die
Münchner Brauereien sind daher nicht mehr in
der Lage, die geforderten Biermengen zu liesern,
sie mrüssen künftig diese Lieferungen bei
ihren sämtlichen Abnehmern bedeutend verringern.
Sie hoffen, daß die Notwendigkeit dieser
Verringerung der Bierlieserungen von der
völlerung anerkannt wird, zumal es die in der
Heimat zurüdgebliebenen sicherlich als vaterländische
Pflicht betrachten werden, den gewohnten
Biergenuß zugunsten der Truppen einzuschränken.
Durch die Verminderung der Bierlieserungen
an die Wirte und Wiederverkäufer
werden diese jedoch in ihrer Verdienstmöglichleit
stark geschmälert. Um ihnen zur Erhaltung
ihrer Existenz einigermaßen behilflich zu lein,
wurde die Vereinbarung getroffen, a 16.
1915 den Ausschankpreis für Fan u# gia
schenbier um 2 Pfg. für den Lüc ha etrhöhen.
Der Betrag der hung lommt ausschliehlich,
den Verkäufern zugute und stellt nur eiien teilweisen
Ausgleich dex ihnen infolge der ver-