462 Grossato
pl.: grobe Sackleinwand. -ãto, m., —#; zöti:
eine Münze in Ragusa z2c. Encykl. f. Kaud. 661b.
Sc: 1) s. gros; grosso. — 2) f.; —# : Protokoll
bei Versteigrungen 2c. vhorn Schmi. 81. Jerie
(frz.), f.; —Aeyn, —: 1) grobe Eisenwaaren, wie
sie der Grobschmied fertigt. — 2) Engroshandel.
vesse (iss), f.; —s: Schwangerschaft: Fausse
(s. d.) g. -Eito (it.), m.t, —: -étti: kleine ital.
Münze, z. B. in Nagusa. Cncykl. f. Kaufl. 66 1b 2c.
Sier (—#c), m., —# —; -Kee, m., —; uv.: Engroshändler
(Gressist). -irelé (frz. —Mär'ss), f.:
—6: Grobheit. isl, m.p, -en, —# -en: s. Grossier.
To (it.): 1) a. —= gros (s. d. 1, auch 3), vgl.
grossus, z. B.: Pso grésso, schweres Gewicht:
Libbra od. lira gróssa. schweres Pfund c.; Wie
man sich in Rom angewöhnt, Alles grandios zu denken
..; denn man giebt den Römern Schuld, daß sie nur
von eöse grösse sgroßen Dingen] wissen u. reren
mögen. G. 24, 104 2c.; auch: In grsso sod. en
gros] kaufen, verkaufen; G.-Handel, Händler ce.
— 2) m., uv.; --i: a) als Münze, j. Bajoeco 2c.,
vgl. Grossns Grueso. — b) als Gewicht: Die
Tibbra mstrica (das Kilogramm) bat 10 Once (Hektegramm)
à 10 Grössi (Dekagramm) à 10 Denäri
(Gramm) à 10 Gräni (Decigramm). Encykl. f. Raufl.
555b. Tulär 2c.: s. Grosular 2c. Us (mlat.), a.:
groß, dick 2c.; m. 18 24, 2): als Name äitrer
Münzen (Dickmünzen), — vgl., als daraus hervorgegangen,
frz. gros, it. grosso, span. grueso,
deutsch: Groschen (danach auch ruff.: Grosch, ein
Zwelkopekenstück, vgl. Grusch), niedrd.: Grot (s.
groat). — Grosc(sulãr (nlat.), m., —e); —e:
grüner Granat. Oen 1, 159 (nach der „Stachelbeerfarbe“).
ia, t. len [824, 1): — Groseille (s. d.),
das Pflanzengeschlecht der Stachel= u. Johannisbeeren
c. (Ribes): Grossularien. 3, 1905 (richtiger mit einfachem
f, vgl. Diez 184). — Grot (nierrd.), m.,
-(e)s, —-en:; Se, -en (nach Zahlw. uv.) (s. Grossns):
Name v. Münzen, z. B.: Bremen rechnet nach Reichstbalern
zu 72 G-en à 5 Schwaren in Golde. Enc#hl.
f. Kaufl. 16 1b, vgl.: Wir wurden sogleich in das ehrwürdige
Grotenthum mitten hineingeführt: sie wollten
uns für unsern preuß. Silberthaler nicht 66 G-en
Gold geben. Sonnlagsbl. (65) 397a; ferner in Hamburg:
1 G. vlämisch (als Nechnungsmünze) = ½
Schilling Banko, s. Encykl. f. Kaufl. 10 2a; in Amsterdam:
ein Pfund vlämtsch = 240 Groot bolländisch.
22a c. — Grotest#(it., frz.), a.: nach Art der
Grotesken (s. d.), v. abenteuerlicher Zusammensetzung
od. Gestalt: G.e, arabeskes (s. d.) Laubwerk.
f. 11, 337; Zupiter in einer grot tesken Gestalt ...,
woran .. Alles .. aus den versch. Thieren . seltsam
geung zusammengesetzt ist. w. 23, 114 2re.; dann als
Bez. für eine Art des karrikierten niedrig-Komischen:
Geschichte des G.-Komischen v. Flögel (1788);
Der 9—e Tanz ist der humortstische Zweig der Tanzkunst.
.. Der G.-Tauz. .. G. -Tänzer. . . Ihre Bewegungen
sind sämmtlich mehr Sprünge als feine geregelte
Pas. Düringee 5 42 2c. -e, f.; -n: in den
bildenden Künsten, aus phantastisch willkürlich verbundnen
Tleilen zusammengesetzte Verzierung, —
Gruppieren
benannt v. den Grotten, worin Urine, der Wiederbeleber
dieser Art, dgl. Bildwerke fand (ĩ. S. 28,
63, vgl. Menstrum, Grylle), dann auch verallgemeint:
Mit den reizenren Gen des göttl. Meister
Ariosto. FSchlegel GR. 206; Seine voetischen Gn.
Thümmel 2, 236; Karikaturen u. G-n. W. 9, 15; 35,
2t1: 36, 251 2c. — Erött-e (it.), f.; —n: zierlich
gewölbte Höhle, s. Ss., auch z. B.: Bein-(Mager
2, 12524) od. Knochen-; Berges-; Demmer-;
Felsen-; Kunst-; Muschel-- Imit
Muscheln verzierte); Natur-; Wunrer-G. 2c.
G-n. Werk (Kunst-G. ] c. fh: s. groteff. —
Grouillemen! (frz. arulfmäng), n., —; —6:
Bauchknurren. — Ground (engl. gräünd), m.
(n.), —; —#: Grund (u. Boden): Nicht alle bei
den Kohlenwerken, sondern nur die in ihnen, under
lönder] g. Lunter der Erde, unterirdisch) Beschäftigten.
Kohl Engl. 2, 30 2c.; Pleasure rlesber] g.. Lustgarten,
kleiner Park 2c.: Mit dem grünn Rasenteppich,
den die Enaländer allentbalben so gern in ibren
Pleasure-g—# anbringen. I##ohl Par. 2, 10 re.; ferner:
G., ein ostindisches Feldmaß v. 2400 □"—
Mauneb (s. d.). — Group (frz. grü), m., uv.;
—6 : wohl rerpackte u. versiegelte Geld-Rollen.
-Säcke, s. Enenkl. f. Kouf. 39 8a. 0, ieren: s.
Grurpe 2c. — Gronfe (engl. grauf'), n., uv.; uv.,
—6 : G., Birk= od. Heirebubner ü#nd im Norden Englands
zahlreich. Nal3. 20, 367 (Die G.l-]Saison. ebd.); Im
August. wenn das G. streicht. Gadlönder Heideb. 20 1.
Grub (engl. gröbb), m.. n.. —#: 0: Zehruna,
Kost: Ob ich meinen g. (Essen) an Bort verdienen wolle.
Gerstächee WW. 211. — Grukf-a (sran.), f.; —:
s. Gres 1. -0o, a.: — frz. gros 2c.; nam. auch
m., uv.; —§#: Die Libbra (Munze in Navarraj theilt
man in 10 Grösos ed. Gs à 6 Mauararedis. Cnchkl.
f. Kauf. 621a. — Grüm-en (nlat.), (.; 0:
das Gerinnen. -ös, a.: geronnen, klumrig.
us, m /§21, 2): Haufen, Klumven, etwas Geronnenes.
— Grundieren, tr.: den Grund, worauf
Etwas hervortritt, kunstgemäß zubereiten: Etwas
zu Vergoldendes, zu Bemalendes, die Platte zum
Kupferstich g. od. gründen (s. d. 6 Se., vgl. Karmarsch
M. 2, 221; 223 vc.). Dazu (Kattundr.): Grundier-Maschine
(pecchli 8, 139).- Salz:,##m#h 3,
68 9), s. Prärarier-Salz. — Grüpp## (irz. groupe),
f.; —: Grürpchen, lein: 1) eine Vereinigung ein-2elner
Ggstde, die sich dem Auge od. dem Geiste
als ein zusammengehöriges, v. Andern sich bestimmt
absonderndes Ganze darstellt, s. Se., z. B. auch:
Baum-; Berg-:; Felsen-; Insel-; Lagerungs.
G. (s. Gebirgsformation) 2c.: Schlus-G.,
auf der Bühne beim Aktichluß (rgl. Schlustablean);
Stern-G#n.L#com 180 ff. 2c.: Eine Reibe v. Budungen,
die sich 9-#= weise ersetzt baben. Humboldi K.
1, 63; 155 2c. — 2) s. Kroure. -ieren, tr.: in
Grupven zusammenstellen; rell., intr. (hbaben):
sich zu einer Gruppe ordnen, gestalten: Eine Figur,
gegen die eine andre, mit Vlumen gekrönet, nicht wohl
g. möchte. f. 6, 146; 8, 255 te.; Etwas uͤm-g.,
anders g., g—d umstellen: Dieses vermittelt eine beständige
Umgrupplerung ihrer Bestandtheile. Volger