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chen Mecklenburg Ehre, auf sie kann Mecklenburg stolz
sein.“
Der alte schlimmste Fehler der Mecklenburger war
und blieb die Indolenz, vie provinzielle Beschränktheit
und Verdumpsung, der politische Indifferentismus, vurch
die Binnenlage des Landes, seine Abgeschlossenheit von der
übrigen Welt herbeigeführt. Eine wahre Plage war
der seit dem achtzehnten Jahrhundert zum Erschrecken
angewachsene Heuschreckenschwarm der Advocaten des
Streitländleins: 1841 rechnete man über dreihundert.
„Der Mangel einer klaren bündigen bestimmten
Gesetzgebung, sagt selbst ein mecklenburgischer
Deutschland befelgt werden sind, aber nicht in Mecklenburg,
wo man sie kaum kennt: ehngeachtet die Helzpreise in den
letzten Zeiten durch pflegliche Cultur und die Riesenschritte
der Industrie um ein, ja zweihundert Prozent gestiegen sind,
sind sic in Mecklenburg wohlfeil geblieben und ras hält man
für Glück und reibt sich die Hände, man geht sehr unwirthschaftlich
mit dem Helz um: Deputathelz bekemmt sast Jerermann
bis zum Tagelöhner herab. Daß die Wälder auf den
moôglichst hehen Ertrag gebracht, daß dadurch viele Arbeiter
ernährt werden und diese bessern Lohn erhalten können,
kümmert ditjenigen nicht, die „Alles beim Alten lassen“ wol-I.
u. Die Getreidepreise sollen steigen, aber der Arbeitslehn
niedrig bleiben.
4) Auter der „Darstellung der Lanvwirthschaft in Meckburg“
1831. #engerke war in Mecklenburg selbst ansässig,
man ließ diesen einsichtsrellen Mann wegziehen, während
cine Menge Gutsbesitzer, die sich in Mecklenburg angekauft
haben, dert ansässig geblieben sind, aber ihr Geld in Berlin,
Hamburg, Wesiphalen verzehren.