Metadata : Sachsen-Chronik Erste Serie. (1)

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Erbarn  Nickel  maüwer,  Cristoffel  witterde,  Kerstann  399)  Bernhard,  Burger  eu
Erffurdt,  Conrad  lynse  von  Northusen,  Conrad  Rex  von  Nuremberg,  Jurge
Honstein  von  Dantzk  300),  Hanns  schulze,  Hans  Claynsmyd  von  Ihene,  peter
Czymerman  von  wymar,  Dietterich  Snyder  *201),  Thomas  von  Toteleuben  202),
Herman  rottel,  peter  Cavnßhong,  Hans  greser,  Heinrich  kotzschaw,  Heintz
koch,  Bastian  Subach,  Syfart  Riche,  Claus  frur,  Hans  giesse,  Jacobf  Hußman,
  Herman  Scherrmeister,  Claus  Kruse,  Nickel  Sander,  Claus  Bettach,
Nickel  steynmetze,  Bastian  wiessenburg,  kerstann  Fischer,  Mathiess  Slotwyn,
Titzel  Ruwestein,  Gunther  Ruwesteyn,  Hans  wachsmüdt  408),  Hans  knoblouch,
kerstann  Rost,  Hans  Sydenswantz  *04),  peter  Festher,  von  Meldingen,  Valtin
lindeman,  Vlrich  letzer,  von  Marstet,  Hans  Schencke,  Mertin  scheffer,  Nickel
kirchner,  ond  vil  ander  glaubhafftiger  lute  mer,  Die  obgeschrieben  geczugen
alle  fur  mir  offinbar  schrieber  vor  hord  vnd  vormarckt  sind  die  eydhafftiger
rede  gesworn,  gesprochin  vnd  geczugt  habin,  Iglicher  in  siner  persone,  das
der  vorstorbener  Ebirhard  Blanckinberg  an  dem  dritten  tage  nach  oßgehin
sins  gefengnist.  In  dem  Sloss  cu  Roßla  wol  gesundt  vnuerletzt,  Frye
vnd  ledig  gegangen  gstanden  geßen  ond  getruncken  cu  den  ammechten  10  5)  der
heiligen  messe,  und  douon  wider  gegangen  biß  an  den  vierden  tag  ond  also
snellichen  verstorbin  als  obin  berurd  ist,  Dorumb  der  gemeyn  Spruch  der
obgeschrieben  geczugen  vnd  glaubhafftige  lute  reden  vnd  sprechen,  das  der
Irlucht  Furst  obgenand  vnd  siner  gnaden  amptlute  von  des  todes  wegin
billichin  an  nod  rede  vnd  onschult  sin  ond  blieben  ond  nymande  darczu  zu
antwertten,  Vber  diese  geschicht  alle  bin  ich  offinbar  schrieber  geheystat  *06)

399)  Christian.  Vergl.  S.  108,  Note  67.

400)  Danzig.

401)  Schneider.

402)  Von  Tottleuben,  ein  thüringsches  Geschlecht,  das  in  den  ältern  Urkunden
  bald  Tuteleiben,  Tuteleben,  oder  Toteleibe  bald  auch  Duteleve
oder  Duteleiben  sich  findet.  —  So  erscheint  1140  Witelo  von  Toteleibe
in  einer  Urkunde  des  Abts  Heinrich  von  Hersfeld  als  Zeuge;  Berthold  von  Tuteleben
  in  einer  Urkunde  Bischofs  Otto  von  Naumburg  in  demselben  Jahre  als
Zeuge,  und  abermals  Witelo  von  Tuteleiben  in  einer  Urkunde  des  Abts  Ernst
von  Reinhardtsbrunnen  im  Jahre  1143,  sowie  der  Ministerial  Berthold  von
Tuteleyben  in  einer  Urkunde  des  Erzbischofs  Heinrich  von  Maynz  für  das
Peterskloster  zu  Erfurt,  und  der  Witelo  von  Tuteleiben  in  einer  Urkunde
des  Grafen  Ludwigs  von  Lare  1152  ebenfalls  als  Zeugen.  —  Ferner  übereignet
Landgraf  Ludwig  III.  von  Thüringen  dem  Moritzkloster  zu  Naumburg  zwei  Güter
zu  Daasdorf  bei  Buttelstädt  auf  Bitten  Gottfrieds  von  Dudeleve  2c.  im
Jahre  1185,  der  auch  1190  in  einer  Urkunde  Landgraf  Hermanns  von  Thüringen
für  das  Kloster  Pforte,  und  1197  in  einer  Urkunde  desselben  Landgrafen  für  das
Kloster  Heusdorf  Godofried  von  Dudeleiben  als  Zeuge  vorkommt.  —
Der  schwarzburgische  UAmtmann  Hanns  Reinhard  von  Tottleben  verrichtete
-  Weimar  am  16.  Juni  1596  für  Graf  Albrecht  die  Lehenspflicht  und  Erbhuligung.



103)  Der  Name  Wachsmuth.

40)  Seidenschwanz.

208)  Das  alte  Wort:  Ammecht,  was  noch  im  Holländischen  heutzutage  die
Ambacht  lautet  und  den  Dienst,  das  Amt,  besonders  des  Abendmahls  oder  der
heiligen  Messe  andeutet.

4%)  Verpflichtet,  beauftragt,  als  Notar.