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Sache nicht von gleicher Wichtigkeit ist, kann ich die Stellen
nicht ausführlich hersetzen: demjenigen aber, der sich die
Mühe nehmen will, die Vergleichung selbst anzustellen, werde
ich verständlich genug seyn, wenn ich sage, daß die Stelle
aus can. 5. n. 13. welche sich auf can. 13, u. can. 2.
Conc. Sardic. beziehen soll, mit gleich großem Recht aus
dem zwolften nicänischen (beim Dionys) hergeleitet werden
kônne. Can. . u. 16. soll aus can. Sardic. 1. genommen
seyn. Es kommt aber blos auf eine sehr schickliche und
natürliche Erklärung der Stelle an, so kann sie sich gar
wohl auf can. Nic. 15. beziehen *).
Wichtiger als das bisberige wäre die Stelle des Hieronymus
im 34. Brief an den Oceanus. Sie ist solgende:
Hoc in Nicaena synodo a Patribus est decretum, ne de
alia in aliam Ecclesiam Episcopus transleratur, ne virginalis
pauperculae societate contempta, ditioris adulterae
duaerat amplexus. Das soll nun genau übereinstimmen
mit can. Sardic. I. Osius Episcopus dixit:
Quanto magis mala consuetudo nocentissima est rerum
corruptione, ab ipsis fundamentis eradicanda est: ut
nulli Episcopo liceat de civitate ad aliam civitatem
transferri: hujus enim caussa occasio manifesta est,
per duam tales tentantur. Nunquam enim potest Episcopus
reperiri, qui de mejori civitato ad minorem
transferri studeat. Unde apparet appetitionis flagrante
.) Coustant und die Ballerini sagen, im nicänischen Canon sey
blos die Versehung der Bischöfe verboten, aber ohne weitere
Strafe, als daß jeder wieder zu seiner Kirche gebracht werden
solle. Nach den bisherigen Lesearten haben sie recht:
aber in der alten lateinischen Uebersehzung, welche letztere pag-582
tc. haben abdrucken lassen, steht ausdrücklich dabei: aut
si redire noluerit, communionc privelur.