Full text : Königlich Württembergisches Staats- und Regierungs-Blatt vom Jahr 1818. (13)

Su
Die  Tinsendung  der  Berechnungen  #ber  dis  vem  geistlichen  Witwen-Fiskus  zufallenden  Biertels-Besoldungen
  von  vekanten  Pfarreien  hetreffend.

SEs  ist.  der  unterzeichneten  Seelle  von  dem  Administrecor  des  geistlichen  Witwen-Fiskus
  die  Anzeige  gemacht  worden,  daß  mehrere  Kameral-Beamten  die  Berechnungen
  über  die  dem  Fiscus  cheritativus  das  Jahr  über  von  vakanten  Pfarreien  zufallenden
  Viertels-Beseldungen  nicht  sogleich,  wenn  die  Berechnung  verfaßt  ist,  nach  Anleitung
  der  im  Jahr  18135  ergangenen  Iastruktion  I.  10.,  sondern  erst  am  Ende  des
Jahro  mit  der  Vergleichung  zur  Revision  einsenden,  dadurch  aber  Nachtheile  fü#r
die  geistliche  Witwen:  Kasse  veranlessen,  die  um  der  verspäteten  Einsendung  willen
  nicht  mehr  gehdrig  untersucht  und  gehoben  werden  können.  Man  sehet  üch  deher
  veranlaßt,  sämmeliche  Kameral-Beamten  an  die  genaue  Befolgung  ermeldter  Instruktion
  mit  dem  Anhang  zu  erinnern,  „daß  diesenigen)  welche  künftig  cch  hierin
saumselig  finden  lassen  werden,  sich  die  Folgen  der  daraus  entstehenden  Verantwortung
  selbst  zuzoschreiben  hgaben  werden.  Stuttgart  den  12.  Juni  4.

·  Konigl.  evangelisches  Consistorium.

Co##cu#isprüfung  für  bie  Schulintinitnten  ic.  n.  %“
Für  die  Schulincipienten,  welche  #an  Georgli  d.  J.  #hre  kehrzeic#  vollendet  haben
für  die  Schulprovisoren)  welche  das  Dienst-Eramen,  und  fär  die  Schullehrer,  welche
das  Beforderungs-Eramen  erstehen  oder  die  Befugnit,  Schulincipiencen  halten  zu
dürfen,  sich  erwerben  wollen)  find  folgende  Tage  zur  Concurs-Prüfung  angeordnet
worden,  und  zwar:  «
füediFSchulincipieutenvoadenseuerqlateq  Feilbronn,  Oehringen  und  Urach
der  36.  Junins,  .
für  die  Schulineipientes  von  den  Generalatn  Ulm,  Manlßrens  und  Tübinges
der  1.  Julius,  «
fuͤr  die  Schulprovisoren  aus  allen  Seneralaten
der  6.  Julius,
und  für  die  Schullehrer  *
det  8.  Julius.  „  5„

Es  baben  demmnach  in  dieser  Ordnung  an  den  genauncen  Lagen  alle,  dere#n
Bittes  um  das  Eramen  nicht  zurückgewiesen  worden  sind,  sich  Morgens  3  Uhr  auf
der  Kanzlei  des  Künigl.  evangelischen  Consistoriums  zu  melden  wo  ihnen  des  Weikere
  eröffnet  werden  wird.  Stuttgart  den  ½7.  Juni  1818.

Könisl.  epangelisches  Cenßsterium.
S..  Kbaigl.  Meet  41  haben  vermöge  Restribts  uhm  1u.  Junt  den  Ane,
mann  und  Schbferei,  Inspekter  Stängel  in  Audersherg,  auf  seine  Bitte,  in  den
Ruhestand  versezt,  und  ;  ,  »
VtkmögsbdchsttllRescriptivondemselbeuTage,»pprmtsfchreibek.9koi»Id-Fldgdbwnn
  thbtkaam  Heidenkeim,  quf  seine  Bitte,  in  den  Pensions=  Scand  zu  veretzen
  geruht.  «