Full text : Königlich Württembergisches Staats- und Regierungs-Blatt vom Jahr 1819. (14)

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Göppingen.  Vermöge  höchsten  Befehls  ist  die  hlesige  vormali  ge  Königl.  Landpogtei-Bewob-=nung
  mirt  einem  Garten,  einem  Waschhaus,  Pferdestall,  Schwein=  und  #  elstall,  und  einer  Scheuer
lun  öffentlichen  Verkauf  ausgesetzt.  Das  Wohnhaus  liegt  an  der  Hauptstraße  von  Sturtgart  nach
Ulm,  besteher  aus  :  Stockwerken,  wovon  das  untere  von  Stein,  das  obere  von  Holz,  ist  gut  verblendet,
  und  hat  einen  gewolbten  ganz  guten  großen  Wein=  und  Gemüß-Keller.  Im  untern  Sxocke  befinden  sich
ä  heitzbare  und  3  unheit##e  Zimmer,  1  Gemeß-Kammer  und  :  Holzstall;  sämmtliche  Fenster  in  diesem
  Stocke  find  mit  eisernen  Gittern  versehen;  im  obern  Stocke  find  Aheitzbare  und  aunheitzbare  Zimmer,
1  helle  geräumige  Küche  nebst  Speißkammer;  unter  dem  Dach  ist  :  heitzbares  ZJwerchsiüblen  mir
2  daran  stoßenden  Kämmerlein;  und  3  Dachkammern.  JZu  diesem  Gebzude  gehört  ein  laufender  Brunnen
  im  Los  und  ein  erwas  über  1/  Pril.  großer  Gemüß=  und  Baun-Garten  zunächst  demselben.
Das  hinter  dem  Wohngebäude  befindliche  Waschhaus  ist  astockigt,  der  untere  Stock  von  Stein,  der
obere  von  Holz,  mit  #  heitzbaren  Zimmer  versehen.  Ein  Merdestall  daneben  ist  a#stockigt  von  Holz,
u  4  Pferdöständen,  und  unrer  dem  Dach  zur  Aufbewahrung  von  Futter  eingerichtrt.  Zunächst  diesem
ist  ein  hölzerner  Schwein=  und  Geflügelstall.  Die  unweit  dem  Wohnhause  Hehenrr  Schener  I#st  astockigt,
  der  unterr  Stock  von  Stein,  der  oberr  von  Holz,  unten  als  Remise,  und  oben  sur  Aufbewahrung
  des  r*riee  eingerichtert.  Alle  diese  Gebäude  sind  in  dem  besten  Zuskande.  Der  Berkauf  vorbemerkzer
  Gebäude  und  des  Gartens  wird  den  30.  Aprik  1819.,  Vormittags  9  Uhr,  in  der  Königl.  Stadt-Kameralamts-Wohnung
  zu  Göppingen  vorgenommen  werden,  bei  welcher  Verhandlung  sich  die  Kaufs-Liebhaber
  mit  gerichrlichen  Zeugnissen  ihres  Vermogens  daselbst  einfinden  wollen.  Den  27.  März  1619.
6  Königl.  Stadt-Kameralamt.
Kirchheim  u.  T.  Auf  Königl.  Befehl  soll  mit  der  vormaligen  Geistlichen-Verwaltungs-Amts-Behausung
  und  deren  Zugehörde  dahier  ein  öffentlicher  Verkaufs-Versuch  vorgenommen  werden.  Solche  stehrin
der  Gasse  segen  dem  Konigl.  Schloß,  auf  allen  Seiten  frei,  ist  3stockig,  ünd  hart  im  ersten  Stock,
#  Stube  mit  eisernem  Ofen,  Kammern  daneben,  einen  Pferds=  und  einen  kleinen  Schaafstall;  im
wweiten  Srock,  2  S#tuben  mit  eisernen  Oefen,  1  Alkove  und  #Kammer  ineinander  gehend,  eine  große  helle
Kuche  und  Speise-Kammer;  im  drittzu  Stock,  2  Stuben  mit  eisernen  Oefen,  1  Staben-Kammer  und
3  Oehrn-Kammern  undv  auf  der  Buhne  :  Kammern,  1  Rauchkammer,  Fruchtböden  und  Taubenschlag.
Unter  dem  Hause  ist  ein  gewölbter  gurer  Keller  zu  etwa  150  Dimer  Faß.  Die  Jugehörde  am  Hause
bestehet  —-in  einer  kleinen  Scheuer,  einem  Waschhause  mit  Backofen,  einem  kleinen  Wurzgärtlein  und
Losstart-Alag-W  Alles  ist  mit  einem  Zaune  umfaßt,  und  von  guter  Beschaffenheit.  Zur  Verkaufs-Verandlung
  it  Mitrwoch  der  26.  April  d.  J.  bestimmt,  und  wollen  sich  daher  die  Liebhaber  an  diesem
st,  ormittags  19  Uhr,  in  der  Kameralamts-Stube  dahier  einflnden  und  Unbekannte  sich  durch
Jeugnisse  über  ihr  Vermgen  ausweisen.  Den  37.  März  1810.  Königl.  Kameralame.
Friedrichshafen.  Die  herrschaftliche  Mahl-Säg=  und  Oehlmshle  nebst  dem  dazu  gehörigen
Wagenschopf  zu  Löwenthal,  desgleichen  5  Ichrt.  6  Rrth.  12  Schuh  Ackerfeld  im  Muhle-Oesch,  27/6  Ichrt.
10  Rih.  Wiesen  von  dem  Achenreutele  unde  16  Rth.  tro4  Schuh  Garten  bei  der  Mühle  daselbst,  werden
  Mittwoch  den  28.  April  18109  öfsentlich  verkauft  werden.  Die  Mahlmühle  hat  4  Mahlgange  und
1  Gerbgang.  Das  Mahlmühlen-Gebäude  daselbst  ist  3  sieckigt,  ganz  von  Stein  ausgefuhrt,  hat  4heitzbare
  and  4  unheitzbare  Zimmer,  5  Kammern  und  2  Kuchen,  einen  Keller  und  sehr  geraumige  gesunde
Fruchtböden.  Die  Oehlmuhle  ist  wit  dem  nöthigen  Stampfwerk  und  einer  Haufbleye,  einer  Wohnstube,
Kammer  und  Küche  versehen.  Das  Ganze  hat  eine  sehr  angenehme  Lage.  Die  Aussereichs-Verhand-.
  lung  wird  in  dem  Amrszimmer  des  hiesigen  Kameralamts  vorgenommen  werden,  und  hayen  sich  daher
die  Kaufs-Liebhaber  an  gedachtem  Tage  Vormittags  um  0  Uhr,  mie  obrigkeirlichen  Zeugnissen  uber  ihr
Vermigen  und  gutes  Prädikak,  in  solchem  einzufinden.  Einstweilen  kennen  die  Mühlen  und  Güter  beau-Kenscheinigt
  werden,  und  ist  sich  deshalb  an  den  gegenwärtigen  Pächter  derselben,  Johann  Gerg  Geße
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t  von  der  Treutenmuhle,  zu  wenden.  Den  30.  Marz  1819.  Königl.  Kameralamt.
Zwiefalten.  Das  Königl.  Kameralamt  verkauft  aus  freier  Hand,  Gerste,  Mischling,  Einkorn
und  Wicken,  sämmtlich  neues  Grwächs,  Den  3.  April  1819.  Königl.  Kameralamt.