Full text : Rosenheimer Anzeiger. 60. Jahrngang (60)

6.  Jahrgang

Nr.  108

——.——

Loenheimer  Anzeiger

 

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Rosenheimer  Tagblakt

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Die  Hentige  Uummer  umfatt  6  Seiten.

 

——  ———
8.  Mai.

Turch  den  Forst=  und  Kultusetat  erhält  die
Kammer  der  Abgeordneten  wieder  Beratungsmaterial,
  so  daß  die  Frage  einer
Pause  gegenstandslos  geworden  ist.

Die  diplomatischen  Vorstellungen  der  auswäctigen
  Regierungen  wegen  der  Heranziehung
ihrer  Staatsangehörigen  zum  Webrbeitrag
werden  vom  Reichsschatzamt  abschlägig  beantwortet
  werden.

Der  Reichstag  hat  die  Besoldungsvorlage  in
zweiter  Lesung  angenommen.  Die  Regietung
  hält  ihr  Unannehmbar  aufrecht.

Die  Unpfändbarkeit  der  Aufwandsentschädigungen
  für  soldatenreiche  Familien  ist  vom
Reichstag  beschlossen  worden.  Diese  Bestimmung
  wird  in  die  Zioilprozeßordnung  aufgenommen
  werden

In  Albanien  hat  sich  die  Kontrollkommissien
in  die  Kämpfe  im  Epirus  gemischt.  Sie
unterbreitet  dem  Führer  der  Aufständischen
Zugeständnisse  der  albanischen  Regierung.
Der  beiderseitige  Vormarsch  ist  daher  unterbrochen
  worden.

————

Barern
Aus  dem  Kultusetat.

Die  Kammer  der  Abgeordneten  hat  am  Donnrrtag
  die  für  die  staatlichen  Sammlungen  angeforderten
  Mittel  genehmigt  und  das  Nachtragspostulat
  der  Regierung  in  Höhe  ron
1  300  000  Mk.  zum  Ankauf  der  Neuen  Pinagegen
  die  Stimmen  der  Sozialdemokralen
  angenommen.  Beim  Kapitel  über  die  Tier--rztliche
  Hochschule  erllärte  der  Kultueminister,
daß  die  beabsichtigte  Angliederung  an  die
Münchener  Universität  im  Interesse  beider
Institute  gelegen  sei.  Ueber  die  Gleichwertung
  des  Schweizer  Doltortitele  für  Tierärzte
auch  in  Bayern  schweben  noch  Verhandlungen.
Am  Freitag  soll  der  Kultusetat  zu  Ende  beta—
ten  werden.

 

Die  Würmseedampfschiffahrt.
Im  Finanzauss  chuß  stand  am  Donnerstag  die
er  Staatsregierung  vorgeschlagene  Er.
werbung  der  Würmsee-  Dampsschiffahrt  durch
den  Staat  zur  Beratung,  für  welche  ein  Kaufpreis
  von  970  000  Ml.  vorgesehen  ist.  Nach  eingehender
  Befürwortung  en  Posiulaks  durch  den
Verkehrsminister  sprach  Abg.  Schön  Bedenken
aus  gegen  die  #lbrachr  der  staatlichen  Regiebetriebe.
  Abg.  Auer  Hd  den  Preis  zu
hoch,  was  von  den  Abgg.  Dr.  Pichler  und  Irl
bestritten  wurde.  Das  Postulat  wurde  schließ
lich  einstimmig  angenommen,  ebenso  der  Etat
des  neuerworbenen  Betriebes.
Deutschlané.
Der  Konflikt  zwischen  Reichstag  und
egierung.

In  der  Besoldungsfrage  für  die  Reichsbeamten
  blieb  der  Reichstag  fest:  Er  hat  am  Dannerstag
  die  Vorlage  nach  den  Kommissionsbeschlüssen
  auch  in  zweiter  Lesung  angenommen,
  obwohl  der  Staatssekretär  das  Unannehmbar
  des  Bundesrates  wiederholt:.  Nach
einer  neuerlichen  Erklärung  würden  di:  verbünoeten
  Regierungen  dem  Entwurf  die  Genehmigung
  versagen.  Der  Staatssekretär  wurde  aber
von  allen  Parteien  im  Stich  gelassen.  Vor
allem  wollen  die  Sozialdemotraten  von  einem
Zurückweichen  nichts  wissen.  Das  Zentrum
ließ  erklären,  daß  der  Regierung  nichts  daran
liege,  mit  den  bürgerlichen  Parteien  zusammenzuarbeiten.
  Gleichwohl  gab  es  durch  seinen  Redner
  der  Hoffnung  Ausdruck,  daß  die  Regierung
sich  im  Lause  des  Jahres  doch  noch  veranlaßt
sehen  werde,  den  Reichstagsbeschlüssen  zuzustimmen.
  Abg.  Bassermann  hält  es  für  unverstänolich,
  daß  die  Regierung  jetzt  bei  einem  so  geringfügigen
  Anlaß  so  wenig  entgegenkommend
ist  und  mit  einem  kühlen  Lächeln  über  die  Angelegenheit
  hinweggeht.  Auch  die  Konservativen
  blieben  rückhaltlos  bei  den  Beschlussen
des  Reichstages.  Der  Reichsschatzsekretär  verwandte
  sich  nochmals  für  die  Regierungsvorlage,
blieb  aber  allein  auf  weiter  Flur.  Die  zinzelnen
  Teile  der  Vorlage  wurden  samt  und
sonders  nach  den  Beschlüssen  der  Kommission
angenommen.  An  dieser  Einmütigkeit  kann
auch  die  Regierung  nicht  achtios  vorübergehen.
Zu  einem  tiefgreisenden  Konflikt  ist  der  Anlah
denn  doch  zu  geringfügig.

Der  Großblock  in  Baden.

Der  badische  Grobblock  ist  gelündigt  worden.
Bei  Beratung  des  Schuletats  in  der  Zweitin
badischen  Kammer  kam  es  mehrsach  zu  Zusammenstößen
  zwischen  dem  Kultusminister  und  den
Sozialdemokraten.  Die  Nationalliberalen  waren
sachlich  auf  Seiten  des  Kultusministers.  Sozialdemokrat
  Kolb  kündigte  schlieklich  den  Großblock
  mit  der  Begründung,  daß  die  National-=liberalen
  in  dec  „Erfüllung  von  Kulturpflichten'volllommen
  versagten;  er  prollamierte  einen
scharsen  Kampf  gegen  den  Minister  wie  seine
Verbündeten,  gegen  Zentrum,  Konservative  und
Nationalliberale.

Sonnfagsruhe  im  Handelsgewerbe.
Berlin,  7.  Mai.

Die  24.  Kommission  des  Reichstages  setzte
heute  die  Beratung  der  allgemeinen  Vorschriften
  über  die  Sonntagsruhe  im  Hamelsgewerbe
sort;  die  Regelung  für  die  offenen  Verlaufsstellen
  ist  in  der  Kommission  bereits  erledigt.
Entsprechend  dem  vorliegenden  Kompromißantrag
  der  bürgerlichen  Parteien  wurde  im
übrigen  Handelsgewerbe  die  Be  schäftigung  von
Gehilsen,  Lehrlingen  und  Arbeitern  an  Sonnund
  Festtagen  verboten.  Die  Regierung  hatte
eine  zweistündige  Beschäftigungsd  auer  in  ihrer
Vorlage  zugelassen.  Die  Vorschrift,  wonach  im
ubrigen  für  jährlich  höchstene  sechs  Sonn=  und
Festtage,  an  denen  besondere  Verhältnisse  einen
außerordentlichen  Geschäftsverlehr  erforderlich
machen,  eine  höchstens  vierstündige  Beschäftigung
  zugestanden  wird,  blieb  unverändert.  Bezüglich
  der  Ausdehnun  auf  weitere  Geschäftsbetriebe
  bestimmt  die  Vorlage,  daß  di:  Vorschriften
  des  Gesetzes  auf  die  Versicherungsunternehmer,
  Versicherungsagenten  und  Maller,
Stellen-,  Annoncen=  und  Auskunftsvermittlar,
Sparlassen,  Konsumvereine  usw.  entsprechende
Anwendung  sinden.  Die  Beratung  wandte  sich
dann  der  Frage  Sabbatruhe  und  Sonntagsarbeit
  zu.  Nach  der  Vorlage  dürfen  Gewerb:-treibende,
  die  den  Betrieb  ihres  Handelsgewerbes
  am  Sabbat  und  den  jüdischen  Friertagen
gänzlich  ruhen  lassen,  jüdische  Gehilfen  und
Lehrlinge  an  Sonn=  und  Festtagen,  ausgenommen
  die  drei  höchsten  Festtage,  bis  zu  fünf
Stunden  mit  der  Maßgabe  beschäftigen,  oaß

 

 

die  Geschäftsräume  für  den  allgemeinen  Verkehr
  in  den  nicht  allen  Geschäften  freigegebenen
Stunden  geschlossen  bleiben.  Nach  dem  Kompromißantrag
  soll  eine  ebenfalls  höchstens
fünfftündige  Beschaftigung  mit  der  Maßgabe  zulässig
  sein,  daß  die  Geschäfteräume  für  den
allgemeinen  Verkehr  in  den  nicht  allen  gleichartigen
  Geschäften  freigegebenen  Stunden  geschlossen
  bleiben.  Nach  längerer  Debatt:  wurde
  die  Fassung  des  Kompromißantrages  mit
17  gegen  5  Stimmen  bei  6  Stimmenthaltungen,
die  Fassung  der  Vorlage  mit  17  gegen  4  Stimmen
  abgelehnt.  Die  Ausnahmevorschriften  für
offene  Verkaufsstellen  und  das  übrige  Handelegewerbe
  in  Notfällen  blieben  nach  dem  Kompromißantrag
  unverändert,  ebenso  die  Ausführungsvorschriften,
  bei  denen  der  Regierungsvertreter
  erklärte,  daß  der  heutige  ausgedehnte
Zigarrenverkauf  in  Wirtschaften  während  der
Sonntagsruhe  gegen  das  Gesetz  sei  und  daß  der
beklagte  Uebelstand  an  der  mangelhaften  Kontrolle
  liege.  Bei  den  Vorschriften  über  den
Umfang  der  Gültigkeit  des  Gesetzes  wurde  ein
Antrag,  die  Prokuristen  als  nicht  unter  das
Gesetz  fallend  zu  bezeichnen,  gegen  sieben  Stimmen
  abgelehnt  und  der  Kompromißantrag  angenommen.
  Der  Rest  des  Gesetzes  wurde  dann
ebenfalls  angenommen.  Damit  ist  die  erste
Lejung  der  Vorlage  beendet.

 

Ein  auffallender  Spionagefall.
Metz,  7.  Mai-.

Das  Kriegsgericht  der  34.  Division  verhandelte
  in  öffentlicher  Sitzung  gegen  den  Musbetier
  Stoffels  des  hiesigen  Königs-Infanterie-Regimente
  Nr.  145  und  verurteilte  den  Angellagten

  unter  Zubilligung  mildernder  Umsäände
  wegen  Verabredung  zmur  Spionage  und
Fahnenflucht  zu  fünf  Jahren  Gefängnis  und
erneuter  Versctzung  in  die  zweite  Klasse  des
Soldatenstandes.  Stoffels  stammte  von  der
preußisch-luremburgischen  Grenze.  Aus  der  Verhandlung,
  die  ein  helles  Licht  über  den  Betrieb
des  französischen  Spionageburcaus  verbreittte,
ging  hervor,  daß  Stoffels  nach  Frankreich  desertiert
  war,  in  einem  Grenzorte  von  einem
als  Vertrauenomann  mitwirkenden  Schreinermeister
  mit  einem  Spionagetommissär  in  Conflans
  zusammengebracht  wurde,  von  diesem  ge- 



Götkn  Dämon.

75r  Roman  von  Nlchard  Marsh.

Kapilel  18.
Ich  werde  vorgeladen.

Wenn  es  nach  mir  gegangen  wäre,  würde
Fräulein  Moore  einen  lin  htsort  ausfsesucht
haben,  wo  sie  sich  hätte  verbergen  lönnen,  bis  die
drohende  Wolle  vorbei  gezogen,  und  ihre  Unschuld
aus  Licht  gekommen  wäre.  Alles  wäre  meiner
Meimunn  nach  besser  gewesen,  als  daß  sle  Gefahr
  lief,  einem  Polizisten  in  die  Hände  zu  geraten.
  Aber  Hume  wollte  nichts  davon  wissen.

s  klopste,  während  ich  auf  meinem  Bettrand
  saß  und  überlegte,  ob  es  nicht  am  besten
sei.  Selbstmord  zu  begehen,  da  ich  unn  doch  mal
nicht  gemordet  hatte.  Es  war  Hume.  Er  wa
mir  beim  Eintreten  einen  seiner  schuellen,  binchl
dringenden  Blicke  zu.  „Irgend  was  neues?=.Mensch,

  ich  habe  sa  wie  ein  Dummkopf
benommen,  wie  ein  Dummlopf.“

„Omt  Aber  ich  fragte,  %  es  was  neues
Ich  erzählte  üm  meine  Unterredung  mit
Symonds.  Er  lächelte  die  ganze  Zeit  über.  als

wenn  ich  ihm  einen  Schwank  Pmäblte  ls  ich
zu  Ende  war,  rieb  er  sich  das

e  haben  Ihre  Schiffe  Hinter  sich  veri



brannt,  das  ist  klar.  Niemals  werden  Sie  statt
der  Dame  gehangen  werden.  Diese  Mordgeschichte
von  Ihnen  reult  kein  Mensch  wieder  ein!  Das
beben  Sie  wirklich  sehr  hübsch  gemacht,  mein
ieber  eergusom“

dein  ließ  mich  kalt.  Mich  quälten
ande?  Gerenin  en

 

„Sollte  mich  garnicht  wundern,  wenn  er
schnurstracks  hingegangen  wäre,  um  sic  zu  verhaften,
  und  uur  um  meiner  —  um  meiner  blödsinnigen
  Dummheit  willen.

„Ich  glaube  nicht.  Die  Dame  ist  für  diese
Nacht  sicher.  Die  Polizei  arbeilet  nicht  ganz  so
schnell,  wie  Sie  zu  denken  scheinen.  Sie  weiß,
wo  sie  sic  zu  sinden  hat,  falls  sie  sie  braucht.“

„Das  ist  es  ja!  Humec,  könnte  sie  nicht  bewogen
  werden,  dvounbin,  zu  gehen,  wo  die  Polizei
sie  nichte  n  würde

hoffe,  so  töricht  ist  ste  nicht.  Weglaufen
würde  chhbester  sankert  sein  mit  sich  schuldig  er- 



llären.  Ganz  England  würde  ihr  auf  den  Fersen
sitzen.  Besser  bleiben  und  der  Sache  ins  Gesicht
sehen.  Morgen  ist  die  gerichtliche  #terzuch.

Als  einer  der  Hauptzeugen  werden  Sie  ja  in  der
Lage  sein,  Licht  in  das  Dunkel  zu  bringen  und
ihre  Unschuld  in  aller  Menschen  Augen  wiederherzustellen.


DTie  gerichtliche  Untersuchung  —  daran  hatle
ich  noch  garuicht  gedacht.  Und  morgen?  Wie
ein  Schreck  ie  es  mir  in  die  Glieder.  Das
hatte  SEymondo  also  mit  seinen  ironischen  Bemerlungen
  gemeint.  In  meiner  jetzigen  Gemütsverfassung,

  mit  meinem  wirren  Kopf  und  der
Rockenoart  Zunge,  könnte  ein  geschickter  Frageteller
  mich  #rn  bringen,  t  was,  zu
agen  —  so  daß  just  meine  eigenen  Worte  sie  an
den  Valoen  besechen.
liebsten  wäre  ich  "wr  osort  geslohen,  um
cre  B  zu  znere  rrbr  adurch  zu  schaden,
ich  mich  b  Wortgefecht  mit  dem
l]#  uch-  in  acht  zu  ne  1  verdachte
  daran,  bag  erklärt
se-  e  in  meiner  Nähe  fher  und

Fichenlus  la  lchdaßesinn

äußersten  kame,  ich  t  Hilse  und  Nrteuna  wilrde

 

dringen  koͤnnen.  Und  so,  da  ich  unmöglich  ruhlg

Hause  sitzen  und  gKrübeln,  konnte  gsing  ,  an-146
  weiter  weg,  inäher  ach  dem

hastig  ein  zaeele  hr  d  genomnien
hatte,  fuhr  ich  28  schle  nach  Brompton,  und
schlich  hier  Su#nder  um  Stunde  in  der  Nähe  ihrer
Wohnuns  herum.

mer  und  immer  wieder  ging  ich  an  ihrem
Hause  vorber  Ein  Licht  brannte  hinter  einem
Feuster  in  der  ersten  Etage.  Ob  es  wohl  ihr
Zimmer  war?  lie  was  drum  gegeben,
wenn  ich  den  Mut  gefunden  Wtte,  mich  zu  erlundigen.
  Aber  mem  #  Nervensystem  war
in  Unordnung  geraten.  Ich  sürchtete  mich  davor,
Fleben.  1  werden,  als  sei  ich  aus  unpassenden
Gründen  da.  Wenn  irgend  jemand  aus  irgend
einer  lrnG  lam,  so  beschleunigte  ich  meine
Schritte,  daß  es  fast  einer  Kücht  glich.  Einmal,
als  jemand  gar  eine  s  Fenster,Vorhangs
aufhob,  um  auf  die  S  ihinkuterzusehen  gab
ich  —  Fersengeld  und  rannte  davon.
erfüllte  mich  mit  einer  gewissen  Beihs

  —  so  weit  ich  beurteilen  konnte,
wurde  das  Haus  jedensalls  nacht  von  der  Polizei
überwacht.  Die  Dame  konn  Belieben
kommen  und  gehen.  Ich  war  14  einlich  der
einzige  der  Interesse  dafür  hatte.

Etwas  trug  vielleicht  das  Wetter  hierzu  bei,
das  sehr  schlecht  war,  selbst  für  London.  Wir
hatten  einen  entzückenden  Nebel,  der  sich  aus
einem  ganz  unerfindlichen  Grunde  absolut  nicht
von  einem  beißenden  rkbot  **–•  li
und  daneben  einen  schmierigen  Regen.  trug

nen  Regenmantel,  sühlte  ebe  doch,  das
W  Nacht  nicht  gerade  trockener  wurde.
tte  selbst  nicht  *  können,  worauf  ich
igentlich  wartete,  bis  so  gegen  Mitternacht  ein
agen  die  Straße  herausiagte,  in  dem  ich  beim

 

Vorüberfahren  Fräulein  Adairs  Gesücht  erkonnte.
Wic  ein  Blitz  war  ich  Himerher  und  erreichte  ihn
just,  als  er  bei  Nr.  uhr.
Fräulein  Wirss  rüa  sch  als  die  Dame  sich
-  te,  in  Regen  und  Schmutz  anshusteigenimmel.
  err  Ferguson,  sind  Sie  das?!
Was  tun  Sic  zu  dieser  nächtlichen  Stunde  denn

hiert=„Ich

  —  ich  dachte,  ich  wollte  mal  vorgehen
und  mich  erkundigen,  wie  —  wie  es  Fräulein
Moore  ginge.“

„Nun,  und  baben  Sie  sich  erkundigt?“

„Nein,  ich  —  ich  dachte,  ich  wollte  warten,  bis
Sie  vom  Theater  nach  Hause  kämen  und  —  und
Sie  fragen?“

Von  ihrem  erhabenen  Sitz  in  der  Droschke  aus
musterte  gräuten,  Adir  mich  von  oben  bis  unten.
und  sah  stör  wo  l.  daß  ich  weder  so  sauber  noch
so  trocken  war,  99  ich  hätte  sein  können.

„Und  bitte,  wie  lange  haben  Sie  mich  hier  erwarttt?“

.Ob,  einige  —  einige  Minuten.“
„Ein  paar  nette  Aüimntten.  sollte  ich  denken.
Und  wo  haben  Sie  gewart
ich  —  ich  bin  geel.  so  ein  wenig  herumgebummelt.=



  muh?!  Wenigstens  nach  ihrem  Aus
feben-  Farn  Sie  neten  anz  oit
aus!  Ich  willu  borsen.  ##

keine  üble  Folw  en  Ac—  ie  at  ebrigens  kann
ich  Ihnen  zur  igung  die  Mitteilung  machen
daß  Faulen  Moor,  als  ich  borteing.  krank  war.“
.Krank!  Nicht  —  nicht  wirklich  krank“
Es8u  krank.  mi  kann  kein  Zweifel
darüber  sein.  Sie  liegt  zu  Bett.  Dr.  Hume  fat.
es  sei  das  Resultat  der  Reaktion  nach

 

Spannung,  und  man  hätte  es  erwarten  2  e

 

—
—-—

—

——.

—

 

—

—

-  T  E

S.
—  —

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