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auch im Latein leg-o-is-it. Die Verda nach der }. 2. und
4ten hängten das «s-i# an a, e, 1, und später ward dies contrahirt;
so domaa. -= domo, doma-is — domas, ich bin
zähmead, du bist zähmend, moneo, .moneis -= mones, ich
bin mahriend: etc., polo, poliis -= polis :etc. daher auch das
a, e,.i, mit.Ausnahme der $ten Sing. lang bleibt. Yntstanden.
war. dies :@, e etc. zum Theil aus der Verwandlung ei-‚nes
Cozsonanten in einen Vocal, so ist domo Dänisch jeg
tamgior ,. deleo ist ich tilge, doleo ich: dulde. Ital. doigo
und. doglio.
Das Sächsische ’deon,. de: brauchte man zur Bildung des
Imperfect und zum Theil des Futuri; so entstand domabam,
domabo, mone-bam, mone-bo. Auch in der 3ten und
äten ward in der ältesten Zeit das Futur. mit bo. gebildet,
und erst später mochte am an die Stelle desselben treten.
Das Perfect ward auf folgende Weise gebildet:
1) Das di sanfter .gehaucht ward an den Stamm gehängt,
und so entstand aus coelo coel.avi, ich bin hölend &Cwesen;
so dele-o dele-vi. Oft ging das vi in ws über,
und so ward monui — statt monevi, dom-ui statt doma-vi.
Bisweilen finden sich daher beide Formen cvbavi
und cubui; applicani und applicui.
2) Es schloss s— der Grundbuchstabe von sein — .esse
sich an den Stamm, und verschmolz oft ganz mit demselben.
Dieser Formation’ entspricht unsere regelmässige,
umendende Imperfect-Form in te. Bekanntlich
steht‘ ünser Imperfect in der Bedeutung dem lateinischen.
Perfect nahe, da beide die Stelle des Aorists vertreten.
Und wie man also im Griechischen nod6ow und nepdrru
hatte, bald. s bald i, so ‚hängte man im Lat. s, im Deutschen
te — liebte — im Englischen — d, i love —
ü loved, im Dänischen' ede -— jeg elsker, jeg’elskede,
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