Fi die gebeimmisvollste aller Naturkräfte, die iiber die Carnkappe der Zwerge gebielei und verwandlungsfäbig ist, Die Elektro
wie Proteus, sie vor allem scheint berufen, dem konmenden Jahrhundert den Stempel aufzudrücen. ie spendet uns technik
Licht und Wärme, wo immer wir deren bedürfen; sie hebt die schwersten Lasten, verrichtet jede kleine und grosse Arbeit; von Dr. Karl
sie hilft uns wertvolle Metalle gewinnen und manchen Stolf zu gewerblichem Gebrauch bereiten; sie beiördert unsere Worte Strecker.
und Gedanken zum nächsten Nachbar, wie in die fernsten Länder mit Blitzesgeschwindigkeit; sie, die uns all diese heırlichen
Wunder geschenkt hat, wird sie nicht noch grössere vollbringen ?
Unsere Kenntnis von der Elektrizität ist uralt; führen wir doch ihren Damen auf die den allen riechen bekannie Eigen:
schaft des Bernsteins zurück. Aber als die spärliche Ueberlieierung nach zweitausendjährigem Schlal zu neuen Leben erweckt
wurde, da fand sie einen schlecht vorbereiteten Boden; die Kriegsfackel leuchleie ihren ersten zaghalten Schrilten. Das
18. Jahrhundert erst förderte unsere Kenninis mächtig. Auch fehlte es nicht an Versuchen, die gewonnene Wissenschalt nützlich
anzuwenden; aber noch war zu unvollständig, zu lückenhait, was wir wussten. Erst kurz vor dem Ende des vorigen
Jahrhunderts eröfinete Balvanis Versuch und die Deutung, die Volta ihm gab, dasjenige Gebiet, das wir heute in erster
Linie unter Elektrotechnik verstehen.
aller Kulturvölker an der Arbeit; während des ersten Drittels des ablaufenden Jahrhunderts fügen sie das staunenswerte
Gebäude der nenen Wissenschaft. Aber schwach noch sind die Uersuche, die gehobenen Schätze der Erkenninis und Wahrheit
in klingende Münze für das tägliche Leben umzuprägen. {Wohl lag der Gedanke nahe, die in weileste Ferne zu übertragende
elektrische Kraft zur Celegrapbie zu benulzen, Bestrebungen, die jeden Fortschritt der elektrischen Wissenschaft
seit der Mitte des 18. Jahrhunderts begleiten; aber es fehlte das lehhalle Bedürfnis nach einem solchen Verkehrsmittel; der
Geist des Menschen war noch mehr auf Vertiefung als auf Ausbreitung gerichiel.
Erst als das gesamte wissenschaflliche Rüstzeug geschaffen war, als die Lehren der Väter in den Söhnen zu wirken begannen,
fanden sich die Männer, welche an nützliche Verwertung des @elernien ihre Kraft setzten. Auf dem wohlvorbereilelen
Boden gediehen die Bestrebungen in erireulichster Weise. Besonders war es die elektrische Celegraphie, für deren Bedeutung
und Leistungsiäbigkeit das Verständnis rasch gewachsen war; enisprungen auf deutschem Boden, entwickelte sie sich rasch
und wurde schon um die Mitte der vierziger Jahre allenıhalben in ausgedehntem Masse verwendet.
War bei der Celegraphie das Bewundernswerle die Feinheit und Schnelligkeit der Wirkung, die sich schon mit schwachen
Strömen erzielen liess, so bedurfte man auf einem anderen &ebiete, dem des elekirischen Lichtes, starker Ströme, weil
die zu erreichende Wirkung vor allem von der Stärke des zur Uerlügung stehenden Stromes abhing. hier galt es
zunächst, den Strom so billig zu erzeugen, dass die auizuwendenden Mittel im richtigen Verhältnis zum Erfolge standen.
Cang und mibevoll ist der Weg zu diesem Ziele gewesen, und er hat das ganze mittlere Drittel des Jahrhunderts in
Anspruch genommen. Taraday war es, der 1831 und 1832 lehrte, wie man einen kräftigen Strom durch Bewegung erzeugen
kann: viele erfolgreiche Forscher haben das von ihm begonnene Werk forigeseizi, bis einem von ihnen der grosse Wuri
gelang. Werner Siemens, ein Beros des naturwissenschaftlichen Zeitalters, der allverehrte Altmeister der Elekiroiechnik, baule
im Jahre 1866 die ersie Dynamomasdhine.
Wirttschaftsieben 29