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zugãnglich und hatte — soweit das Volk in Betracht kam — keinerlei
Derständnis für die großen Fragen des Krieges. «
EndlichdieTürkeilSiewarmilitäriichdurchdievorhers
gegangenen Balkankriege verbraucht. Ihre Finanzen waren zerrüttet.
Enver Hascha, der treu zu den Mittelmächten hielt, fehlte
jedes militärische Derständnis. Er hat in dieser Richtung unzählige
Fehler begangen, die schon damals als solche hätten erkannt werden
können. Er versäumte es vollständig, die Zagdadbahn auszubauen
und damit dem Widerstand gegen England und den Unternehmungen
gegen den Suezkanal einen festeren Rückhalt zu geben. Dagegen verfolgte
er phantastische Hläne in Kaukasien und Hersien, opferte eine
Armee seiner militärischen Unfähigkeit und vernachlässigte Heer und
Finanzen in einer kaum glaublichen Weise. Deutscher Hilfe allein
war die Dauer des Widerstandes zu danken. Die Erhaltung der
Dardanellen war lediglich dem Umstande zuzuschreiben, daß hier ein
Deutscher kommandierte und deutsche Kraft gegen die englische
Übermacht eingesetzt wurde.
Es liegt auf der Hand, daß diese Dinge ungünstig auf die
Waffenentscheidung einwirken mußten.
Die militärischen Fehler beeinträchtigten die Erfolge unserer Offensive
und verursachten ein vermehrtes Einsetzen von Mannschaften im
Osten, die man sonst zu der Entscheidung hätte verwenden können.
Die geringe Kampfkraft unserer Derbündeten forderte von uns
immer neue Opfer an Wenschen und Material, die sonst zu dem
gleichen Sweck Bätten benutzt werden können. Es ist gar nicht
zu sagen, was alles Deutschland in dieser Hinsicht geleistet hat, und
doch waren diese Opfer notwendig, um den Widerstand unserer
Derbündeten überhaupt aufrecht zu erhalten und die Massen der
Feinde von einer unmittelbaren Einwirkung auf Deutschland, das
Kernland alles Widerstandes, fernzuhalten.
Es kam hinzu, daß die Ukraine besetzt werden mußte, um unser
Dolk und unsere Armee überhaupt zu erhalten und dem Umsickgreisen
des gefahrdrohenden Bolschewismus Grenzen zu setzen.
Aus dem gleichen Grunde mußte Finnland erobert werden. Es
waren das notwendige Derteidigungsmaßregeln, die nicht zu vermeiden
waren, ebenso wie die Eroberung von Cipland und Estland,
die notwendig wurden, als die revolutionäre Regierung Rußlands
den Frieden verweigerte. Alles das schwächte unsere Kampfkraft
auf dem entscheidenden Kriegsschauplatz, aber es hätte allein nicht
genügt, um uns zu dem Schmachfrieden zu zwingen, der dann tatsächlich
geschlossen worden ist.
Aurch der Susammenbruch der deutschen Bundesgenossen, der noch
vor dem Deutschlands erfolgte, hätte uns schwerlich niedergeworfen,
wenn wir im Widerstande durchgehalten hätten. Wochen= und
monatelang hätten wir unsere Grenzen noch verteidigen und uns
siegreich behaupten können. „Nur wenig mehr,“ sagt Winston