QUummer 279
Asemeines aon sieles.
Das Schutzhaftgesez.
Berlin, 29. Nov. In der beutigen Sitzung
des Bundesrats wurde den vom Reichstag
engenommemen Entwürsen de: Gesetzes bed
die Verhaftung und die Aufen! Huutebeschränkung
auf Grund des Kciecs
und dis B. lagernn-#zustandes und de- Gusedes
über den Kiegs##nd die Zustimmung
erteilt.
Kriegsgrund und Kriegsziel-Berlin,
29. Nov. Die „Do##l. Btg.“ berichlet:
Unter dem Titel „Vom Kriegsgrund
zum Kriegsziel“ gibt soebe die Deutiche Verlagsanstakt
eine Schiift Veraus, die snon insoferne
nicht ohne Interesse i#st, al5# der u#n
liberale Reichslags und Landtagsalg. Oberrerwaltungsgerichtsrat
Schiffer ihr ein zufti.nmenves
Celeitwort widmet, ##a der Verfasser
aus diemtlichen Rücksichten nicht in der Lage
sei, seinen Namen zu nennen. Al# eig: entlichen
Priegsgrund erkennt der Versaiser den engluchen
Widerstand gegen die Einreihung
Deutschlande umer die Wellmächte. Dieser
Krieg gebe um nirtsckafilichen Veritz. Der Krieg
ist für uus gewonnen, wenn wir uni#ere Gleich,
berechtigung is der Welt und möglich#te Sicherung
gegen neue Angrifse erreiht haben. Aber
u#ir dürfen und wollen alles Erreid.bare# begeh
ren, was uns in Jukuuft LL Verteidigung
clieichtert, was ungs also eine bessere #nd sesiere
Bürgschaft für unsere Friedensweltstellung
gidt. Neben Landabtretung i#sl Kriegsentschädigung
das offensichtliäte Eingelländnis der Niederlage.
Aber auch sachliche Gründe lassen unod
cine leich iche Kriegrentschädigung mehr als ermünscht
Elweinen. Absolut notwendig seien unseite
allen Kolonten und mir müßten neue dazu
eistreben, auch aus militär. dden Orungen, denn
mir brauchen Fittenstützuunkle. Am Schlusse
der Ausführungen lheißt cs: Noch wei man
nicht, welche militärische Situatson die Grundlage
von Friedensverhandlungen bilden wird.
Wir hoffen noch sest auf Waffenerfolge, die
uns unsere Feinde so in die Hände liefern, dan
nin ihn n di. Friedensbedingungen diktieren können,
auch dann wird uns eine luuge Mäßigung
im Hinblid auf die Zukunft nicht verlassen.
Ein neuer englischer-Hewaitakt.
London, 29. Nov. Die Büätter melden ans
Neeuork, daß das Staaisdeparlements die
Milteilung von der formellen Weiqcrung
Engiands empfangen hat, dem für die Vereieiglen
Staaten ernannten osterr.-ung. Volschaf-8
ter, Grafen Tarnowsti, Freigelet zuzugestehen.
Man glaube, daß die Vereinigten Staaten ber
Oesterreich-Ungarn anfragen werden, was es
in dieser Angelegenheit getan zu haben wünsche.
— Und was tut Wilson?
Heaen Wetterle.
Bern, 29. Nor. Der Bundesrat verbot den
Vortrag von Abb: Wetierle in Genf.
2 · 1
Der Kampf zur See
Der Zeppelin--Angriff
auf England.
Berlin, 29. Nor. Beim letzten Zeppelin.
Angriff wurden insbesendere in der Gegend
Tron Vork und Scarborough starke Wirkungen,
Elxpleosionen von Fabriken, Hochöfen, Muni.
tionsuerkflätien beobachtet. Der keda gerliche
Verlust zweier Luftschiffe hängt mit den effeubar
sehr gesteigerten Abwehrmaßnahmen des Fein-—————
—l
des zusammen, der insbesonbdere in erhebri.
crem Maße Ceschlht auf Kraftwagen verwendcte.
Die Fährer der belden vernichteten Luftschisse
sind Kapitänentnam d. R. Mar Dieteich,
der früher im Dient des Norddeutschen Loyd
sand und uu Begim des Krieges den Kloyddampfer
„Brandemurg“ in kühner Fahrt von
Baltimore nach Teutsckund führte, indem er
die feindliche Spenlini: nördlich von Schottland
durchbrach, ud Oberkeutnant zur See
Frankenberg.
U- Lootsbeute.
London, 28. Nov. Lloyds meldet: brittsche
Dampfer „Rhoze“ (1540 Tonnen) und der
griechische Dampfer „Chriflophorus“ sind versenkt
worden. Die franz. Segelschiffe „Alfced
de Courey“ und „Maloing“, der amenikami
Dampfer „Chemug“ (2615, „Tonnen unb de
norwegische Da let ,.B M zle“ (1806
nent) wurden ve den vente tschen
U-Booten —1 2 englische Dampfer
„Ramzsgatte“ (1553 Tonnen), 3 JFischdampfer
aus Swansee und Cardiff, somie Dampfschisse
„Alicon“ (266 Tonnen) und „Alert“.
Ds Sallen- M#erchmen.
Die Kömpfe in Mazedonien.
Sofia. 29. Nor. Bulgarif eneral
beri t. Me zedoniser # it * ## U
ker Artillerievorbt. t’nh che mehrmals
auf der F# # ullo — nordweselich
Monaflir-Höhe 123, nördlich von Monä-=fir,
in der Eben: von Monastir. Köhe 1050
und im Cernabogen die Höhen in der Umgebung
des Dorses Griniste an. Die wiederho.=lten
Angrisse umden auf der ganzen Front
von den vuigariscen und deutschen Truppen
unter mächtiger Artilleriewirkung blutig abgemiesen.
Di- Verluste des Gegners find enorm.
Vor unseren S'tellungen liegen Hunderte vaon
Leichen. — dem Abschnitt cines einzigen Baidil:
oiis tapseren 51. Inf. Regts., zähllen
wir (0 feim: Leichen. Nicht minder
slark w#en die — des Feindes und das
Artilierichcuer - aar-Tale. Hier griff
der Feind verz :unsere vorgeschobenen
Stellungen bei Dorfe Arschteli, südwestlich des
eiran-Sees, an. E. wurde blurig zurückge
sölagen und ließ ein: große Zahl ron Leichen
auf dem Soe #lachtselde. Wir erbeulelen 6 Ma.
sd i#singewehr## lleiche Gemehre und anderes
K:####materia An der Front der Delasica-
* #a und an der Struma jebhaftes Artillerierfener.
Auc #er zählten wir 125 feindliche
L# 7 u. ** enm Worte, dieser Tag kann
inseige seiner gi. irtigen Kampfhandlungen
als einer der les#gsten Kampftage an der
erh Frozt gelten.
Die Vertreibung der Gesandten.
Karalla, 21. Nov. (Verspatet eingetroffe#.)
Mittags tafen auf einem griechischen
Dampfer, begleitel ron einem französischen Torpedeboo#t,
die durch die Entente gewaltsam aus
Athen emtfernten Gesandten der verbündeten
Zentralmächte ein. Den Ko#um neblt dem
Personal der Gesandtschaften wurde am Sonntag
nachmittags ein hektographi her Brief ron
dem Admiral Feurnet überreicht, in welchem
ic angeblich wegen Spionage ausgefordert wur,
den, das griechiste Gebiet zu Lerla#sen, sich am
Mittwoch am Kai ro' Piränu: elnufinden,
um sich auf den früheren österr. Dampfer
„Marie-Tad“ zu b. geben, wo sic bis 4 Weiteitransport
bleiben sollten. Die Gesatren
protestierten sofort bei der griechischen —
tung, die den Protest weitergab, ober uolg.
los. 70 Kriegsschiffe der Entente Lagen. vor
Phaleron kerelt, um dem Verlangene achrug
zu verleihen. Die — weigerten sich
ober, auf ein Schiff unter fremder Flagge zu
gehen. Man kam überein, dan lie auf einem
griechischen Dampfer nach Kavallu gebrocht
werden sollten. Alle Gesandten erkennen an,
daß die griechische Regierung unmöglich den
verhindern konnte.
Die Sioidiensipflicht.
Veflin, 29. Noo.
Der erste g der B
bes. — ## W
g inen ruhigen Verlauf.
n eltlen rußi
Die nan ganen t #tonr guen die Täligkeit
des Hauptausschusses vorweg genommen
worden. Auch in den Kreisen der Heeresrer.
waltung und des Kriegsamtes wird garz un,
besangen anerkannt, daß die Arbeit des Hauptausschusses
von höchster Bedeutung geweien ist;
MId doch, wie nachher der Abg. De. Darid hemerlte,
durch diese Arbeit überhaupt erst ein
wirlsames Gesetz entflanden.
Der Anfang der Sitzung örachle nicht wenils
dt —* hintereinauder, an
t eica slaniaers, den det
sident * S#er Vehuur siag beglückrũnschte u.
dessen Platz ein mächtiger Blumenstrautz
chmückte. Der Reichslanzer betonle vor allem.
daß Deutschland im Gegensatz zu allen seinen
inden zum Frieden bereit sei. Da seine
dann nicht die Hand bieten wollen, habe
Deutschland ein Recht, das Recht des guten.
Gawisee, diese äußerste Kraftanipannung von
der Nation zu fordern. Der Kanzler sagie:
Unsere Linien s.### ungebrochen und Numänien,
das den großen Umschwung herbeiführen sollte,
hat seine Buße. (Braro!! Goit hat uns
bieher geholfen und wird weiter helfen! (Beifall.)
Die fast übermenschliche Arbeit unserer
Truppen, an die kein Wort des Dankes heranreicht
(Sehr richtig! Sehr wahr! Beifall.)
und das gute Gewissen, daß wir als die ersien
und einzigen bereit waren und bereit sind.
den Krieg durch einen unser Dasein und unsere
Zukunft sichernden Frieden zu beenden,
gibt uns das Necht zu jolcher Zuversicht.
Besondere Worte hat immer Kriegsminister
General von Stein für den Reichstag. Da vernehmen
wir die Stimme des Volkes in Wafsen,
das sich an die Brüder der Heimat wendet;
der Schützengraben richtet einen Appell
aun die Werkstätten und Komore und an die
Männer auf den Fluren des vor dem Feinde
gesicherten Mriimoschen Bodens. Das ist es, was
dic kurze Ansprache des Kriegsministerz so
wirkungsvoll macht. Der dritte im Bunde.
Staatssekretär Dr. Helfferich, ersente durch seine
Rede in der Sissache das sonst übliche Reserat
über die Ausschußverhandlungen.
Aus den folgenden Reden der einzeinen
Parteiführer klang bei aller Zustimmung zu
dem Grundgedanken des Gesetzes doch noch
heraus, daß auf einzelnen — eine Einigung
noch nicht zu erzielen ist. Der soz. Abg.
Di. David hatte insbesondere noch schwere Bedenken,
weil die Gkeichberechtigung der Arbeunehmer
mit den Arbeitgebern in dem Gesetz
nicht den erwünschten Ausdruck gefanden habe.
Bei aller Wärme, mit vder er erllärte, daß
wir die Brüder aein W# nicht im Stiche lassen
dürfen, ließ er doch noch Zweisek über die Zustimmung
seiner Fraktion bestehen, falls ihre
Morgenrotl
Roman von wilheln von Trothe.
82 ##### v
Beide Damen miegen i ben Lu#l„ der vom
tlessten Keier b## un der ürr ces Tuemes
führte, und ucht rch barzuf in den Salon
ein, wo Graf de rüllerZis, den wir ja schon
en haben, auf die flolje, schöne
iie begrüußte, jehr
dabei aver doch mit
Vewen in seiner fran-
und
freundlich und samiüür
einem unverbohlere u
zommcnlieulm«.
,,Cndltchiet)e Sie einmal wieder. teuere
Miß Wilcox: Da hosse, wan hat Sir in
moinem zwar alten. aber doch sehr besc)eidengroßen
Schloßchen Iyrer Stellung nach ge.
bührend empfangen und um#erbiachen Darf
ich Ihnen unseren einzigen Gasi am heurigen
Abend, aplain 16# SElgenn ie Ale:allc, vorstellen?
32
Rei den letten Werten hatte er ihre
Hand wieder #cceegeben und ####te in chevaleresler
Weise dem lunden mionzr jcu Plat,
der, wie der Hausberr, chensails im Frack erschienen
war. ilir nnn eine durchaus eleganite,
aber doch eiwas Leii-#re Verbeugung machte,
um dann mit einem lalmerabschaftlichen HDandedruck
die Tochteit des Hauses zu begrußen.
an jand keine Zen, eine Kono csation
zu beginnen, denn der alte Diener des Hauses,
ein Mann von den leinen Manieren eines Bedienten
altadeliger Hauser nach dem " en
###ime, offnete lamtos die große Ilügeltür zum
Spelsesaal und sapte, indem er sich würdevoll
verneiate
„Heir Grai, es ist serriert.“
Graf Valler#eis bet Miß Wilcorx, der französische
Dragoneooifzier Mademoiselle Genevicoe
den Arm, und man ging zu Tisch und
nahm Platz.
Die Unterlaltung kam sehr chnell in
Gang, da sich nieinand der lieiuen Tafelrunde
einen besonderen Zwang auferlegte und sich
jeder Mühe gab, sich so enfach wie möglich zu
geben
Mi 1 schwärmte ungemein von
Deutschtond, namte es ein Sewal es Kulturmit
einem wunderbar öftigen und
Felhigenn Volke, das man leider u3 zu wenig
kenne und T#te #el elnschätze, namentllch die
deutschen Sol
Bei Sra .# sahen sich die belden
Franzosen höchs bedeutsfam an, Liwießen aber
über die Aeußenngen, so daß“ die fe nfunus-Miß
Wilcox sosort bemertie, mit ihrer Konversation
auf einen höchst söotutulhre Voen
gekommen zu sen, und spielend, wie es die
Art der Damen der großen und ganz großen
Welt durch ihre Erziehung ist, glitt sie in ein
anderes Fahrwosser der unterbolung binüber
und sagte lächelnd zu dem en:
„Sie haben F#ute nachmttn eit Hirsche
gejagt, erzöhlie m 7 Geneviere nach un-Heren
Ankuutt. dlese Urt 3 sehr geährli
W im mindesten,“
mit einer abnehrenden Handbewegung zur
Antwork, Schelerfese sind olgentlich halb ##
und werden meist nur eingegatlert gehalten
und un 3
,das isl aber doch keine Jagd!“ dea“
tete dle Amerikenerin. Saio etwas kann man
hgab der Hausherr
# raum #oöchemen Spört nenen.-“ nein, Varan
könnte ich kein Vergnügen, #indent
„Und gerade solch e ge Jagd w ollte ich
Ihnen, — Wilcox, zu ubben in den mchsten
Tagen arrongieren! Wie etn ade! Ich hatte
alle noch auf dem Lande be nolcchen Freunde,
die nicht bereits ins Seebad abgereist find,
sowie die Offiziere der Dragoner vierzu einladen
wollen! Aber, wenn Sie keine Freude daran
haben, denken wir uns ein anberes Vergnügen
für unseren lieben Gast au
„Lieber Gra#, ich bin Vonen für Ihre Güte
zu grossem Danke verpslichtet und nehme bei
8 in Amerika, ja auch noch in Deulschland,
ern an Jagden, besonders zu Plerde, tell, wenn
* das Wild selbst helsen kann, kfreie Bahn
und dieselbe Chauce, zu entkommen, hat wie
auf der anderen Seile gestellt und gelötet zu
werden, aber diese franzosischen Jagdsitten sind
immer etwas gewesen, was inan ein unedles
Weidwerk neur 8
Aui diesen zweiten Tadol französischer Sitten
durch die Amerikanerin sagten die Herren
auch nichts. Der Graf zeigte zic, sogar etwas
verhimnn. wußte dies aber durch sein angeborenes
Tantgefül schnell miederringen, wahrend
der itän mit gerunzelter Stien aus
dem Innereb seines schneeweisßen Brotes lleine
Kögelchen drehte und stumm auf seinen Teller
niedersah.
Ju dumm! dachte er, und da hat man
sich auf so eine ausländliche Schönheit gefreut,
die ja allerdings als elwas sehr extranagant
galt. Einer Dollarprinzeß sah man schon manches
nach, aber in puncio Hel Krauzösischer
Sisten und Gebräuche uund noch dazu solch ur.
alter, wie diese Ja-#en hleß doch die
Unaenlertbeit des ürc#e“ * elner Amerika-
1 Nedner
Freltas, 1. Schember 24%
* nicht angenemmen würden. dle
se * wünscht nach Aenderungen, nader
Frage der Angestellten= Aus-*s
*r befat auch noch die
Etn inter te Per-5
kas, &W J7J t des Krieg Gene-#
Gröner, 1 7 mnerlelbüne. Der berühmie
FSaese des cesamten Feldoerlehtswese#ns,
der jetzt die schwere Bürde trägt, die mit der
Dourchführung des neuen Gesetzes verbunden
sein wird, emtfessekte einen Sturm des Beifalls,
als er von unseren Feinden sprach, die die
ganze Welt gegen uns suseeot. haben
und jetzt wieder den Zuijammenbeuch Rumäniens
erleben müssen; so möge gUs auch England
und der ganzen übrigen Gesellschaft ge.
hen!
Ehfallen erregte der radilal-,
der eine Anklanerede ruc.
gen die Schöpfer des Ceehes
lt ziemlich unverblümt von
der er e Auffassung lossagte, indem
er ausrief, in diesem Kriege werde es weder
Sieger noch Besiegte geben. Aus die Hetzrode
Vogtherrs antwortete um halb 10 Uhr abends
noch kurz Staatef kretär Dr. Helfferich, der dem
vorhielt, er wünsche das Gegenteil
rom Siege Deutschlands. Diese Bemerkung wur,
de von der sczialdemokratischen Arbeitogemein.
schaft mit Toben begrüßt.
Die S uird am Donnerslag sortgesatzt.
Dabei solt. n W— — be·
Oenen werden.
Obetbaueringer Candrut
München, 29. Novbr.
er Londrat genehmigte zunicht die Rechnungen
und Voranschläge für die Nealschulen
in Freising, Ingolstadt, Landsberg, Noseneim,
Traunstein, Wasierburg und Weilheim.
Zu den Kosten eines neuen Realschulgebaudes
in Wasserburg uurde ein weiterer Zuschuß
von 15.000 Mark (um 5000 Mark weniger
als im Vorjahre) bewilligt.
Für die Ostpreußenhilse übernimmt 8
eine Landespatenschaft mit etra 825 000 W
davon entfallen auf Oberbayern 250 000 i
Die Beiträge follen dug Umlagen aufgebracht
werden. Da der 5 öpprrische Landrat
reito im Vorj 00 Mark bereitgestellkt
hat, mussen n ½ Mark in Oberbayern
aufgebracht werden; die auf die Kreisgemeinden
noch trefsenden“ 40 000 Mark wurden von
Landrat ohne Erinnerung genehmigt. Die weiteren
150 000 Mark sollen je zur Hälfte auf die
Distrillsgemeinden u. die unmitlelbaren Städle
verteilt werden.
Der Ausschuß für Ei#uiegerhrinstatten in
München har das Ersuchen gestellt. der
Landrat wolle sich grundsätzlich für die Errichtung
ven Kriegerheinstätten im Rer. V#
rungsbeziek Oberbayern aus prechen. Der slän
bige Landratsausschuß wolle mit der Ausarbeiung
von Vorschlägen betraut werden. Weiler
sollt für die Errichtung von Kriegerheimstätten
schon jetzt ein Betrag für den Saushaltsplan
Wingesett. und dieser Betrag als überschreitbar
erllärt werden. Der Landrat beschlob, zunächst
die Regierung aufzufordern, sich über diese
Frage zu äußern.
An Beiträgen zu Fistrikhestraßen wurden Mk.
280 000 bewilligt, weiter Mark 33 578 bezo#.
Mart 80 368 zur Verbesserung der materiellen
Lage der Distriktstechniker und Distukisstraßen.
wärter. Zur Unterstutzung von Gemeinden sur
Herstellung uno Unterhaltung der Gememde
blesbindungsuege wurden Mark 50 000 auäsge-
Nerin ein ia 1 zu wen vemireen.
o wandie san der frauzömme Dor
ofsizier on die Lochter des Hauses, um sich
bald in ein allheinemco Eespräch über die
Weltlage mit ihr zu vertiesen. Man fühlte
aber deutlich dabei beraus, deb er in bezug
auf die Armee mehr wisse, als er sagte, und
so kam dury das ewige Hiacker bein irgendwie
nennenswertes Gespräch in
Mitz Wiscox halte auch lans Lust.
on diesem Abend noch viel zu prochen,
schüßte Müdigkeit von der langen Reile obe.
und bat, auch ihr sonstiges Verhalten danach
beurteilen zu wollen; am anderen Tage hoflfe
lie, unlerhaltender zu sein.
auches stimmte dorin, aber eines war
doch in ## ulichteit gang andeors, und so sohr
sie sich dagegen ströubte, nicht doran zu deulen:
as waren die Klützows und Wussows domw
für neitte Menschen. mit denen sie da oben in
Deutschland einige stlille, aber bôslliche Wochen
verlebt hate! Und von diesen haue einer gonz
besonden? diese schöne Eigenschaft, und das
war der deutsche Ulanenleutnaut# Er haa#le
ihr mances aus der Entste##unysgeschichte der
Mar broben erzöhll und von der Enerhie
und- Zähigkeit der Bewohner, aus einer halbe-Sandwüscc
um Lause der Jahre solch ein heir'
liches Stück Land Gecha o ü½ Kullur hineingetragen
zu haben! atie die prakticche
Amerikanerin einen E Melbec bewlemmen.
#n— —iIi.—4 —