Full text : Zentralblatt für das Deutsche Reich. Vierunddreißigster Jahrgang. 1906. (34)

—  208  —

[Manifestel,  Eingangserklärungen,  Zollbegleitpapiere  —  den  Vermerk  tragen:  „durch
den  Freihafen  Hamburg  durchgeführt");

b)  die  zur  Veredelung  angemeldeten  oder  im  Auslande  veredelten,  durch  den  Freihafen
durchgegangenen  Waren:  in  Verkehrsnachweisungen  IA,  IB,  1C.  (Auch  hier  müssen  die
statistischen  Anmeldescheine  [Zollbegleitpapiere  einen  Vermerk  wie  unter  a  tragen.);

c)  die  in  den  freien  Verkehr  übergeführten  Waren:  in  Verkehrsnachweisung  II,  wenn  die
über  den  Freihafen  eingebrachten  Waren  dort  auf  einem  landfesten  Lager  gelagert  haben
oder  von  einer  Niederlage,  einem  fortlaufenden  Konto,  aus  einem  Freibezirk  oder  einem
anderen  Zollausschlusse  dorthin  gesandt  worden  sind.  (In  diesen  Fällen  müssen  die
statistischen  Ammeldescheine  einen  die  Lagerung  kenntlich  machenden  Vermerk  tragen,  wie
„im  Freihafen  Hamburg  gelagert“,  „von  einer  Niederlage“  usw.);

d)  die  zur  Veredelung  angemeldeten  oder  im  Auslande  veredelten  Waren:  in  Verkehrsnachweisung
  IIA,  IIB,  IIC,  wenn  diese  Waren  im  Freihafen  auf  einem  landfesten  Lager
gelagert  haben  oder  von  einer  Niederlage,  einem  fortlaufenden  Konto,  aus  einem  Freibezirk
  oder  einem  anderen  Zollausschlusse  dorthin  gesandt  worden  sind.  (In  diesen  Fällen
müssen  die  statistischen  Anmeldescheinel  Zollbegleitpapiere  einen  Vermerk  wie  unter  c  tragen.);

ec)  die  unmittelbar  aus  dem  Auslande  kommenden  (sonach  durch  den  Freihafen  nur  durchgegangenen),
  auf  eine  Niederlage,  ein  fortlaufendes  Konto,  in  einen  Freibezirk  oder  einen
anderen  Zollausschluß  gebrachten  Waren:  in  Verkehrsnachweisung  III.  (In  diesen  Fällen
müssen  “  statistischen  Amnmeldescheine  [Zollbegleitpapiere  einen  Vermerk  wie  unter  a
enthalten.);  .

OdieimFreihafanamburgl)ergestellten,imZollgebietindenfreienVerkehrgesetzten
und  verzollten  Waren  in  der  nach  §  30  (3)  Ziffer  1  aufzustellenden  Verzollungsübersicht.

(2)  Nicht  anzuschreiben  sind  die  im  Freihafen  Hamburg  hergestellten  und  im  gollgebiet  entweder
  in  den  freien  Verkehr  gesetzten  zollfreien  oder  zur  Veredelung  bestimmten  Waren,  ferner  die
Waren,  die  im  Freihafen  Hamburg  auf  einem  landfesten  Lager  oder  auf  einer  Niederlage,  einem  fortlaufenden
  Konto  gelagert  haben  oder  aus  einem  Freibezirk  oder  einem  anderen  Zollausschlusse  kommen
und  auf  eine  Niederlage,  ein  fortlaufendes  Konto,  in  einen  Freibezirk  oder  einen  anderen  gollausschluß
gebracht  werden.

,  3.DnrchgaugburchdenFreihafeuHambukg.
38.

Auf  Grund  der  Anmeldungen  nach  §  38  der  Ausführungsbestimmunngen  sind  vom  Zollstatiftischen
  Bureau  in  Hamburg  die  vom  Auslande  seewärts  in  den  Freihafen  Hamburg  eingegangenen
und  ohne  landfeste  Lagerung  seewärts  ins  Ausland  wieder  ausgegangenen  Waren  in  Verkehrsnachweisung
  VI  anzuschreiben.

4.  Fabrikbetriebe  im  Freihafen.
8  39.

Auf  Grund  der  Anmeldungen  nach  §  39  der  Ausführungsbestimmungen  sind  vom  Zollstatistischen
  Bureau  in  Hamburg  anzuschreiben  die  vom  Auslande  kommenden  Waren,  die  in  einem
Fabrikbetrieb  im  Freihafen:

a)  verbraucht  worden  sind  in  Verkehrsnachweisung  II  (in  diesen  Fällen  ist  in  der  Spalte
„namentliche  Bezeichnung“  der  Vermerk  „Verbrauch  im  Freihafen  Hamburg“  abgekürzt
„Verb.  F.  H.“  einzutragen),

b)  be=  oder  verarbeitet  worden  sind,

in  Verkehrsnachweisung  II  A,  wenn  die  Be=  oder  Verarbeitung  für  Rechnung  eines
Inländers,

in  Verkehrsnachweisung  lI  B,  wenn  die  Be=  oder  Verarbeitung  für  Rechnung  eines
Ausländers  stattfindet.

5.  Auschreibung  des  Schiffsbedarfs.
8  40.
(1)  Die  als  Bedarf  für  ausgehende  deutsche  Schiffe  abgelasseuen  zollausländischen  Waren  sind
in  Verkehrsnachweisung  1  oder  II  mit  dem  Vermerke  „für  deutsche  Schiffe“,  abgekürzt  „f.  d.  Sch.“,