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20. Verpfändung einer Buchhypothek.) § 1274 BGB.
Königl. Amtsgericht.
Schirgiswalde, am l. Juni 1909.
Vor dem Grundtbuchbeamten Hilfsrichter Assessor Dr. Meier
erklärt der ihm von Person bekannte Gutsbesitzer
Alfred Georg Merkel von Wilthen:
Der Kaufmann Ernst Rudolf Lange in Schirgiswalde
hat mir am 28. Mai 1909 2000 M. in bar dargeliehen.
Zur Sicherung dieser Forderung nebst Zinsen zu 5 v. H. vom
1. Juni 1909 ab?) verpfände ich ihm die für mich auf Blatt 9
des Grundbuchs für Schirgiswalde in Abt. III Nr. 3 eingetragene
Buchhypothek von 2000 M.3) und bewillige und
beantrage,
diese Verpfändung auf dem erwähnten Grundbuchblatte
einzutragen.
Das Protokoll wird vorgelesen, genehmigt und eigenhändig wie
folgt mitunterschrieben:
Alfred Georg Merkel.
Abgeschlossen ½11 Uhr Vormittag.
Dr. Meier.
1) Die Verpfändung einer Buchhypothek bedarf zu ihrer Wirksamkeit
der Einigung des Hypothekengläubigers mit dem Pfandgläubiger und der
Eintragung der Verpfändung im Grundbuche. § 1274 vbd. m. 8 1154
Abs. 3 BGB.
2) Das Pfand haftet auch für die Zinsen. Die Verzinsung bedarf
daher nicht der besonderen Erwähnung. 8 1210 BGB.
23) Das Pfandrecht an einer Forderung erstreckt sich auch auf die
Zinsen. Der Zinsfuß braucht daher nicht ausdrücklich erwähnt zu werden.
# 1289 BGB.