Indessen sind die als diplomatische oder konsularische Wohnungen
oder Dlensträume benutzten Gebäude in die obige Abtretung nicht eingeschlossen;
außerdem wird die chinesische Regierung keine Maßnahme
ergreifen, um über das im sogenannten Gesandschaftsviertel in Peking
gelegene öffentliche oder private deutsche Eigentum zu verfügen, ohne die
Zustimmung der diplomatischen Vertreter derjenigen Mächte einzuholen,
die zur Zeit des Inkrafttretens des gegenwärtigen Vertrags noch vertragschließende
Teile des Schlußprotokolls vom 7. September 1901 sind.
A r t i k e l 131.
Deutschland verpflichtet sich, innerhalb einer Frist von 12 Monaten
nach dem Inkrafttreten des gegenwärtigen Vertrages an China alle
astronomischen Instrumente zurückzugeben, die seine Truppen in den Jahren
1900/1901 aus China weggeführt haben. Deutschland verpflichtet sich
serner, alle Kosten zu bezahlen, die durch die Ausführung der Zurückgabe
entstehen, einschließlich der Kosten für Auseinandernehmen, Verpackung,
Transport, Versicherung und Wiederaufstellung in Peking.
A r t i k e l 132.
Deutschland willigt in die Aufhebung der von der chinesischen Regierung
zugestandenen Verträge, auf denen die deutschen Konzessionen
in Hankau und Tientsin gegenwärtig beruhen.
China, das damit den Vollbesitz seiner Hoheitsrechte über die
genannten Gebiete wiedererlangt, erklärt, daß es beabsichtigt, sie der
internationalen Niederlassung und dem Handel zu öffnen. Es erklärt
weiter, daß die Aufhebung der Verträge, auf denen diese Konzessionen
gegenwärtig beruhen, die Eigentumsrechte der Staatsangehörigen der
alliierten und assoziierten Mächte, die Teilhaber an diesen Konzessionen
sind, nicht berührt.
A r t i k e l 133.
Deutschland verzichtet auf jeden Anspruch gegenüber der chinesischen
Regierung oder gegenüber irgendeiner alliierten oder assoziierten Regierung
wegen der Internierung deutscher Reichsangehöriger in China und wegen
ihrer Heimschaffung. Es verzichtet ferner auf jeden Anspruch wegen
der Beschlanahme der deutschen Schiffe in China und wegen der Liquidierung,
Sequestrierung, Beschlagnahmung oder Verfügung über deutsches
Eigentum, deutsche Rechte und Interessen in diesem Lande seit dem
14 Au 1917. Diese Bestimmung berührt jedoch nicht die Rechte der
an dem Erlös einer solchen Liquidation beteiligten Parteien. Diese
Rechte werden nach den Vorschriften des Teils X (wirtschaftliche Bestimmungen)
des gegenwärtigen Vertrages geregelt.
A r t i k e l 134.
Deutschland verzichtet zugunsten der Regierung Ihrer britischen
Majestät auf das deutsche Staatseigentum in der britischen Konzession
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