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Staatsvertrag
zwischen
Preußen und Braunschweig wegen Herstellung einer Eisenbahn von
Blankenburg uͤber Elbingerode nach Tanne und von Braunschweig
uͤber Derneburg nach Seesen.
Vom 27./30. Juni 1884.
Seine Majestät der Deutsche Kaiser, König von Preußen, und Seine Hoheit
der Herzog von Braunschweig und Lüneburg haben zum weck einer Vereinbarung
über die Herstellung einer Eisenbahn von Blankenburg über Elbingerode
nach Tanne und von Braunschweig über Derneburg nach Seesen zu Bevollmächtigten
ernannt:
Seine Majestät der Deutsche Kaiser, König von Preußen:
Alerhöchsihren Unterstaatssekretär, Wirklichen Geheimen Rath Rudolph
einecke,
Allerhöchstihren Ministerialdirektor, Wirklichen Geheimen Ober-Regierungsrath
Ludwig Brefeld,
Allerhöchstihren Geheimen Legationsrath Paul Reichardt,
“–9# Geheimen Ober-Regierungsrath Dr. juris Hermann
rölich,
Allerhöchstihren Geheimen Regierungsrath Hermann Kirchhoff;
Seine Hoheit der Herzog von Braunschweig und Lüneburg:
Höchstihren Wirklichen Geheimenrath und Staatsminister Grafen
Hermann Görtz-Wrisberg,
Höchstihren Finanzdirektor Karl Kybitz,
von welchen, unter Vorbehalt der Ratifikation, der nachstehende Vertrag verabredet
und abgeschlossen worden ist:
Artikel I.
Beide vertragenden Regierungen sind einverstanden, eine Eisenbahn:
1) von Blankenburg über Elbingerode nach Tanne und
2) von Braunschweig über Derneburg nach Seesen
zuzulassen.
Die Königlich Preußische Regierung erklärt Sich bereit, die Konzession für
die ad 1 genannte Bahn, welche von Blankenburg über Hüttenrode und Rübeland
nach Elbingerode und von da über Rothe Hütte nach Tanne führen soll,