39
Fourage enthalten ist, Plünderungen aber
auf Entschädigung keinen Anspruch geben,
sondern zur allgemeinen Kriegsschadens Beschreibung
gehören, so wurden diese 31a#fl.
dem Striche unterworfen, und die sich zur
örtlichen Konkurrenz eignende Summe auf
Viertausend achtzig Gulden zwanzig
Kreuzer richtig gestellt.
Seine königliche Majestät genehmigen
demnach, daß dieser Betrag auf sämtliche
Gemeinden des königlichen Landgerichts
dauerkirchen nach den Rüstgeldern und der
Ertrapfennings Beitrags Quote repartirt, in
drei Einhebungs Terminen, als in den Jahren
1815, 1816 und 1817 zu 13600 fl.
61 kr. sährlich erholt, und hiedurch diese
Gemeinde Schuldenlast abgeführt werde.
München den 24. Oktober 1814.
(Im ehemaligen Kommissariats Bezirke Franken
burg.)
Nachdem sich die Gemeindeglieder des
ehemaligen Kommissariats Frankenburg
derbindlich machten, die in diesem Kemmissariats
Bezirke während der Kriegs Epoche
130#5 ohne Verschulden der Vekturanten
zu Grunde gegangenen Pferde und Wagen
unter sich verhältnißmäßig zu vergüten; so
genehmigen Seine königliche Majestät den
mit Bericht vom 7. dieses Monats zu diesem
Behufe vorgelegten Plan, wonach die
liquidirte Schadens Summe von 3703 fl.
Konvenzions Münze auf sämtliche Gemeinden
des königlichen Patrimonialgerichts
Frankenburg, nach den Rüstgeldern,
40
und der Ertrapfennings Beitrags Quote anrepartirt,
in drei Einhebungs Terminen, naͤmlich
in den Jahren 1815, 1816 und 1877,
jedesmal mit 1234 fl. 20 kr. erholt, und
den Interessenten die treffenden Beträge
hinaus vergütet werden sollen.
München den à7. November 13813.
Pfarreien= und Benefizien Erledigungen.
Im Regenkreise:
1) Die Pfarrei Wifelsdorf.
Die Pfarrei Wifelsdorf, im königlichen
Landgerichte Burglengenfeld ist durch
die Versezung des Pfarrers Ulrich Baumgärmers,
auf das Benefizium zum heiligen
Martin in Amberg erlediget worden.
In dem Bezirke derselben befinden sich
zwei Schulen, drei Filialkirchen, und 1130
Seelen, welche einen Hilfspriester erfodern.
Die jährlichen Renten bestehen in einem
ständigen Einkommen von den Kirchen zu
40 fl. Sso; kr., an dem Holzbezuge aus der
Kirchenwaldung zu 4 fl. r5 kr., in Getreid=Dienste
zu 22 fl., in dem Betrage der Widdumgründe
zu 56 fl. 4!7 kr., der Jehente zu
428 fl., der Stolgebühren zu 20 fl.
Die Lasten beschränken sich auf den Unterhalt
eines Hilfpriesters, auf einen an den
abgetretenen Pfarrer hinaus zu zahlenden
Bauschilling zu 140 fl., von welchen der
jährliche Aussiz Jo fl. beträgt, auf die Steuern
und andere ständige Abgaben zu 07 fl.
36 kr.