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durch zuverlässige erwachsene Personen und zwar tunlichst gleichzeitig in der ganzen Ge—
meindeflur zu geschehen.
5. Das freie Auslegen und Ausstreuen der gifthaltigen Mittel ist verboten.
Das
Giftgetreide ist vielmehr mittels sogenannter Legröhren in die einzelnen Mänselöcher oder
sonstigen Aufenthaltsorte der zu bekämpfenden Schädlinge einzuführen.
6. Unverwendet gebliebene gifthaltige Mittel sind unter der Aufsicht der Ortspolizeibehörde
vernichten zu lassen.
München, den 21. Mai 1908.
v. Grettreith.
Hofdienst-Machricht.
Im Namen Beiner Majestät des Königs.
Seine Königliche Hoheit Prinz Luitpold,
des Königreichs Bayern Verweser,
haben Sich unterm 3. Mai 1908 allergnädigst
bewogen gefunden, beginnend mit
dem 1. Juni 1908 den funktionierenden
Rechnungsrevisor Moritz Metz zum wirklichen
Rechnungsrevisor der K. Hofrechnungs-Revisionsstelle
zu ernennen.
Ordens-Verleihung.
Im Namen Seiner Majestät des fönigs.
Seine Königliche Hoheit Prinz Luitpold,
des Königreichs Bayern Verweser,
haben Sich unterm 9. Mai 1908 allergnädigst
bewogen gefunden, dem funktionierenden
Haushofmeister Ihrer Königlichen Hoheit
der Frau Erzherzogin Adelgunde, Herzogin
von Modena, Offizianten Joseph Kainz in
Wien, das Verdienstkreuz des Ordens vom
heiligen Michael zu verleihen.
Königlich Allerhöchste Genehmigung zur
Annahme fremder Dekorationen.
Im Namen Seiner Mojestät des Kzuigs.
Seine Königliche Hoheit Prinz Luitpold,
des Königreichs Bayern Verweser,
haben Sich allergnädigst bewogen gefunden,
unterm 10. Mai 1908 dem K. Staatsrate
i. a. ö. D., Ministerialdirektor im K. Staatsministerium
der Finanzen und stellvertretenden
Bevollmächtigten Bayerns zum Bundesrate,
Wilhelm Ritter von Burkhard für das
ihm von Seiner Majestät dem Könige von
Sachsen verliehene Komturkreuz I. Klasse des
K. Sechsischen Albrechts-Ordens,
dem erblichen Reichsrat der Krone Bayern
Dr. jur. Karl von Lang-Puchhof für
das ihm von Seiner Königlichen Hoheit dem
Großherzoge von Oldenburg verliehene Ehren-Komturkrenz
des Großherzoglich Oldenburgischen
Haus= und Verdienstordens des Herzogs
Peter Friedrich Ludwig,
dem K. Oberleutnant a. D. Gottlieb Freiherrn
Ebner von. Eschenbach, fürstlich