Full text : Verordnungen des kommandierenden Generals für den Bereich des 7. Armeekorps. (1915)

VII.  Armeekorps.

Stellvertretendes  
Generalkommando.  Münster,  den  11.  1.  1916.

Abt.  1d    Nr.  338.


                             Verordnung.

In  Ergänzung  der  Verordnung  des  stelldertr.
  Generalkommandos  vom  2.  Februar
1915  —  1d  Nr.  536*  —  werden  die  Herren
Regierungspräsidenten  (Fürstlichen  Regierungen)
  ermächtigt,  nicht  nur  die  Benutzung,
sondern  auch  den  Verkauf  von  Handschrotmühlen
  zu  verbieten  und  von  diesem,Verbot
sich  selbst,  oder  in  Landkreisen  den  Landräten,
in  Stadtkreisen  den  Ortspolizeibehörden  Ausnahmen
  vorzubehalten.

Die  Abertretung  der  danach  erlassenen
Verbote  wird  gemäß  §  9b  des  Gesetzes  über
den  Belagerungszustand  vom  1.  Juni  1851
in  der  Fassung  vom  11.  Dezember  1915  mit
Gefängnis  bis  zu  einem  Jahre,  bei  Vorliegen
mildernder  Umstände  mit  Haft  oder  Geldstrafe
  bis  zu  1500  Mark  bestraft.

Der  kommandierende  General:
                                    Frhr.  von  Gayl.

 

Seite  24  des  Heftes.
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