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quelle für unsere Landwirte. Zwendau-Leipeig. E. Stock. — H. Melzer,
Bienennährpflanzen. Ihr Anbau und Nuben für den Forstmann,
Landwirt, Gärtner und Imker. Zugleich ein praktischer Ratgeber bei
der Verbrsserung der Bienenweidc. Verlag von 1 Reumann in Neudamm.
— Eine kurze Unleitung zur Einrichtung und Pflege eines rationellen
Vienenkonde enthält die Broschüre: „Moderne Bienenzucht". Dieselbe
wird koftenlos von Edgar Gerstung in Lbmannst tedt i. Ah versendet. —
Zeitschristen: Bienenwirtschaftliches Centralblatt. Redakteur
G. Lehgen, Hannover. Leio#iger Diemengeiiunc-J.
Liedloff-Leipsig-Eutritsch. Die deutsche Bienenzucht in
2 heorie und Praxis, Monatsblatt, herausgegeb. v. Pfr. Gerstung.
Berlin. F. Pfenningstorff.
Fischzucht. Teichwirtschaft.
Bei dem ständigen Austeigen der Fleischpreise gewinnt die
vernachlässigte Fischzucht immer höheren Wert. Sie kann sowohl
in natürlichen Gewässern als auch in künstlich angelegten Teichen
betrieben werden. Dabei gelten die gleichen Grundsätzc, wie in
der Viehzucht. Es kommt also gar nicht darauf an, viele und große
Fische in einem Gewässer zu haben, als vielmehr darauf, daß ein
Gewässer in jedem Jahreeinemöglichsthohe Menge
Fischfleisch liefert.
Mittel und Wege. Das Ziel wird einmal durch einen
richtigen Besatz * zweitens durch Heraussangen der Fische
in einem gewissen Alter erreicht. In unseren wilden
natürlichen Gewässern, als Seen, Bächen und Flüssen, wachsen
die Fische allerdings nicht so schnell, wie es in unseren künstlichen
Teichen die gutwüchsig gezüchteten Rassen unserer Teichfische, als
Karpfen, Forellen, Schleie usw. tun. Immerhin soll man aber auch
in den wilden Gewässern die Fische nicht zu alt werden lassen, da
mit jedem späteren Lebensjahre das Wachstum in Prozenten abnimmt,
während der größer gewordene Fisch beständig mehr Nahrung
verlangt. Weiter ist in den wilden natürlichen Gewässern
der Bestand an Fischen so zu regeln, daß ihre Menge in einem vernünftigen
Verhältnisse zu der in dem betrefsenden Wasser vorhandenen
Nahrungsmenge d. h. der Menge an Schnecken, Würmern,
Insektenlarven, kleinen Krebstierchen steht. Ob das cer
Fall ist, sieht man an den Köpfen und dem Rücken der Fische. Ein
verhältniemäßig, kleiner Kopf und dicker Rücken deutet
auf guten Abwachs der Fische, also di reichliche Nahrung,
und umgekehrt. Haben die Fische große Köpfe und schmale,
niedrige Rücken, dann sind für die vorhandene Nahrung
zu viel Fische im Wasser, und ein vorteilhaftes Wachstum ist
ausgeschlossen. In diesem Falle läßt man die Raubfische sich
vermehren (Hechte, Zander), oder man setzt direkt solche ein, wobei
# den genannten Fischen besonders auch der Aal zu empehlen
ist.