ranten zu dieser Stelle laͤngst innerhalb vier
Wochen dießorts mittels Vorstellung zu melden,
und ihre Diplomen und medizinische
Attestate im Original beyzulegen. München
den 18. Junius # 6.
Königliche kandes-Direktion.
Zreyherr von Weichs.
Haider.
(Den königlichen Landrichter zu Moosburg, Frevberun
von Seraing, betreffend.)
Im Namen Sr. Majestät des Königs.
Nachdem Seine königliche Majestät in
Kenntniß gesetzt wurden, daß sich der von
dem Magistrate in Moosburg angerühmte
dortige Landrichter, Freyh. von Seraing
durch seine Geschäftsgewandtheit und angemessenes
Benehmen mit fremden Truppen im
letzten Kriege besonders ausgezeichnet, und
der Stadt und dem Landgerichte dadurch sehr
wesentliche Dienste geleistet habe: so haben
Seine königliche Majestat durch ein allerhöchstes
Reseripe vom ag. May anbefohlen: dem
Freyh. von Seraing hiemit die besondere
allergnddigste Zufriedenheie zu erösfnen. München
den 10. Junius 1806.
Königliches General' Landes-Kommissariat.
FKrepherr von Weichs.
von Schmöger.
(Den Revierfbdeiter, Anton Wiegam, zu Reichenhafl
betreffend.)
Im Namen Sr. Majestät des Königs.
Mit besonderem Wohlgefallen haben Seine
königliche Majestät aus dießseitigem Berichte
rom aJ. April das mutholle Betragen
23. —
des Revierförsters Anton Wiegand don
Reichenhall in dem letzten Feldzuge vernommen,
und daher durch ein allerhöchstes Reseript
vom 4. May heurigen Jahres bewilliget,
daß demselben die silberne Verdienst-Medaille
ertheilt werden solle.
Diese Verdienst· Medaille wird daher dem
königlichen Landgerichte Reichenhall mit dem
allergnddigsten Austrage zugeschlossen, solche
dem Wiegand bey einer seyerlichen Gelegenheit
im Namen Seiner königlichen Majestär
zuzustellen, und wie geschehen, anher
anzuzeigen. München den 18. Junius 1806.
Königliches General-Landes-Kommissariat.
Irepherr von Weichs.
von Schmbger.
Bekanntmachung.
Durch eine allerhöchste Ensschließung vom
31. May laufenden Jahres haben Seine königliche
Majestät geruhet, dem regierenden
Herrn Fürsten von Löwenstein-Wertheim
state des aufgelösten 1a. Linien Infanterie-Regiments
das 7. Linien Infanterie=Regiment
zu verleihen.
Das aus dem Reste der Offziere, Unteroffiziere
und Gemeinen des aufgelösten 12. kinien=
Infanterie: Regiments (ausschließlich
jener, welche zur Abgabe an Kur: Würzburg
sich eignen) gebildet werdende neue 14. Linien=
Infanterie: Regiment erhält die nämltche
Uniform, wie das 13. Linien-Infanterie-Regimenr,
nämlich blau mit schwarzen Klappen
und Aufschlägen, und nur statt weissen,
gelbe Knöpfe. Beyde Regimenter aber erhalten
rorhe Krägen. — Zur Garnison des
14. Einten-Infanterie-Regiments ist vorläusig
Ingolstadt bestimme worden.