Full text: Königlich-Baierisches Regierungsblatt. 1817. (12)

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berger, und auf die hiedurch erledigte zwei: 
dte Assessors Stelle zu Pfarrkirchen den Ak- 
tuar Anton Edel zu Kößting; dann den 
mit der Maltheser Kommende Ebersberg 
übernommenen Anton Heichele zum Re- 
vierjaͤger in Ebersberg; 
am 13. den bisherigen ausserordentlichen 
Professer Dr. Martin Münz zum ordent- 
lichen Professor der Anatomie an der Uni-“ 
versität zu Landshut; 
am 13. den Registratur Gehilfen der k. 
Regierung des Regenkreises, Kammer der 
Finanzen, Joachim Biehäuser zum provi- 
sorischen Rechnungsführer im Straf Arbeits- 
hause in Amberg; und den quteszirten Sie- 
gelbeamten in Bamberg, Anton Katzen- 
steiner zum Siegelbeamten in Würzburg zu 
ernennen, ferner den bisherigen provisorischen 
Rentbeamten zu Mindelheim, Adam Fried- 
rich Erb in dieser Eigenschaft desinitiv zu 
bestätigen; 
am 18. die Landgerichts Arztes Stelle zu 
Dingolsingen, Landgerichts Landau, dem 
bisherigen Landgerichts Arzte zu Simbach, 
Dektor Anten Schröder zu verleihen; 
den Ludwig Freiherrn von Priuli, 
Kommandeur des Ritterordens vom heiligen 
Georg: sowie 
am al. den königlichen General Masor 
à la Suite Joseph Baron von Triaire, den 
königlichen Obersten à la Suite August Ni— 
kolaus Baron von Bataille, den königli- 
chen Obersten à la Sunc Ludwig Grafen 
Tascher de la Pagerie, und 
den kéniglichen Oberstlieutenant Moriß 
  
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Heinrich Grafen von Mejan unter die Zahl 
Allerhoͤchstihrer Kaͤmerer aufzunehmen; 
am 24. dem zweiten Kurator der koͤnig- 
lichen Universitaͤt zu Wuͤrzburg Philipp 
Freiherrn von Staufenberg, zum Zeichen 
der allerhöchsten Zufriedenheit mit seinen 
Dienstesleistungen, den Titel und Rang ei- 
nes geheimen Raths zu verleihen, endlich 
auf die Aktuars Stelle bei dem Landge- 
richte Obernburg den ehemaligen Distrikts 
Maire zu Esselbach Eduard Eulenhaupt 
in provisorischer Eigenschaft zu ernennen. 
  
Medaillen Verleihung. 
  
Seine königliche Majestät haben am r. 
November l. J. sich bewogen gefunden, dem 
Kammer#aquai Ludwig Gemminger, statt 
der ihm am 14. Oktober d. J. verliehenen 
silbernen Verdienst Medaille, nunmehr die 
goldene allergnädigst zu bewilligen. 
  
Bewilligung zur Tragung frem- 
der Dekorationen. 
Seine Majestät der König haben dem 
Wecholer Salemon Hirsch Kaula, auf. 
sein allerunterthänigstes Ansuchen, zu erlau- 
ben allergnäádigst geruht, die ihm ven des 
Kaisers von Oesterreich Majestät im Jahre 
1814, wegen der ersprießlichen Dienste, 
welche er unter dem Oberbefehl des Feld- 
marschalls Fürsten von Schwarzenberg ge- 
leistet hat, verliehene große goldene Zivil- 
Ehren Medaille tragen zu dürfen.
	        
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